Es kommt was Grosses! CTWO am 06.11.2017!

Am Montag, den 6. November 2017 ist

COLOR THE WORLD ORANGE – Färbe die Welt orange

Das ist ein jährlich wiederkehrendes Event am ersten Montag im November, um die Aufmerksamkeit für CRPS/Morbus Sudeck zu erhören.

#CRPSORANGEDAY

„Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ will allen Betroffenen helfen, sich zusammen dafür zu organisieren, die Bekanntheit dieser kaum verstandenen Krankheit zu erhöhen.

„Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ ist eine unabhängige Initiative und gehört keiner Organisation an.

Weitere Informationen unter ctwo.crps-netzwerk.org

Bekanntmachung

Liebe Betroffene, liebe Angehörige, liebe Interessierte,

die CRPS NRW Minden Ortsgruppe steht ab sofort unter neuer Leitung.

Aus persönlichen Gründen gehen die Wege von Markus Houben, sowie Ingo Plemper, Leiter und Stellvertreter der Ortsgruppe ab sofort getrennte Wege. Beide Personen sind daher kein Teil des CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark mehr.

Unsere Ortsgruppe CRPS NRW Minden besteht natürlich weiterhin und wir werden wie bisher für alle Betroffenen und Angehörigen als Ansprechpartner da sein.

Erreichbar sind wir über die bekannte Rufnummer +49 (0)571 / 730 501 17 und über unsere CRPS Hotline unter +49 221 355 33 83 971 sowie auch per Email unter minden@crps-netzwerk.org erreichbar.

Bisher geplante Gruppentreffen werden durch die ehemalige Gruppenleitung selbst veranstaltet. Hierüber kann möglicherweise die Selbsthilfekontaktstelle Minden Auskunft geben.

Wir prüfen derzeit eigene Termine für den Rest des Jahres und werden slbstverständlich hier unter „Termine“ und in unserem Newsletter darüber berichten.

Wir bitten um Verständnis.

Das crps Selbsthilfe Gruppentreffen in Minden steht wieder bevor

Hallo ihr lieben es ist wieder soweit.

Wir Treffen uns am 24.07.2017 um 18:00 Uhr
in der Paritätischen Begegnungsstätte Minden

In der Simeonstr 19

Außerdem

Wollen wir Larissa aus unserer Gruppe verabschieden die nun leider für längere Zeit nach Berlin geht,
wir werden dich sehr Vermissen und deine Offene liebenswerte Art mit anderen Betroffenen um zugehen.
Wir bedanken uns für eine schöne zeit mit dir und hoffen das du uns mal besuchen kommst. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg auf deinem neuen Weg und das alles so kommt wie du es dir wünscht.

Die Crps Gruppe Minden

Info zum Merkzeichen a.G

Für Merkzeichen aG ist nicht der vollständige Verlust der Gehfähigkeit erforderlich!

Für den Nachteilsausgleich „aG“ ist nicht der vollständige Verlust der Gehfähigkeit zu fordern. Diese muss nur so stark eingeschränkt sein, dass es dem Betroffenen unzumutbar ist, längere Wege zu Fuß zurückzulegen. Nicht zu dem begünstigten Personenkreis gehören somit diejenigen schwerbehinderten Menschen, die noch in der Lage sind, mit zumutbarer Anstrengung und ohne fremde Hilfe längere Wege zu Fuß zurückzulegen (also Achtung!! Bei Antragstellung betonen, daß man natürlich NICHT OHNE Riesen-Anstrengung und ohne Hilfe etc.etc.).

Das BSG (a.a.0.) hat zum Ausdruck gebracht, dass die für das Merkzeichen „aG“ geforderte große körperliche Anstrengung gegeben sein dürfte, wenn der Betroffene bereits nach einer Wegstrecke von 30 m wegen Erschöpfung eine Pause einlegen müsse (Pause?? Interessant, nicht wahr?). Diese Voraussetzungen können z.B. vorliegen, wenn wegen einer Pseudarthrosen im Beckenbereich keine schmerzfreie Gehstrecke mehr zurückzulegen ist. Im vorliegenden Fall (ging um Pseudoarthrose, BD) war weiter zu berücksichtigen, dass durch Fehlstellungen von Händen und Füßen Kompensationsmechanismen fehlten.

Das BSG hatte bereits mit Urteil vom 12. Februar 1997 (9 RVs 11/95) darauf hingewiesen, dass eine funktionale Gleichstellung mit dem in der Verordnung zur Straßenverkehrsordnung genannten Personenkreis bejaht werden kann, wenn jeder Schritt des Behinderten mit erheblichen Schmerzen im Bereich der Extremitäten verbunden ist und die Fortbewegung hierdurch zusätzlich erschwert wird.

L 11 SB 15/02 LSG Berlin – Urteil vom 25. März 2004

Merkmale für die Zuerkennung des Merkzeichens aG

1. Eine außergewöhnliche Gehbehinderung setzt nicht voraus, dass der schwerbehinderte nahezu unfähig ist sich fortzubewegen.

2. Der Nachteilsausgleich „aG“ steht zu, wenn sich ein Behinderter von den ersten Schritten außerhalb seines PKW an entweder nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen kann.

3. Die Gehfähigkeit ist in ungewöhnlich hohem Maße z.B. eingeschränkt, wenn sich der Kläger nur mit Gehstock und orthopädischen Schuhen und auch dann nur noch schleppend, watschelnd, kleinschrittig und deutlich verlangsamt fortzubewegen kann..

BSG Urteil vom 10.12.2002 – Az.: B 9 SB 7/01R

Tatbestand

Die Beteiligten streiten über die Zuerkennung des Nachteilsausgleichs „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung).

Bei der am … 1941 geborenen Klägerin hat der Beklagte mit bindendem Bescheid vom 13. März 1997 folgende Funktionsstörungen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 80 festgestellt: 1. Gebrauchsunfähigkeit des linken Armes mit Versteifung des linken Schultergelenkes, Lähmung nach Verkürzung, Teillähmung des Mittelnerven nach Karpaltunnelsyndrom, 2. Statische Auswirkung nach Knick-Senk-Spreizfuß, Polyneuropathisches Syndrom, Funktionsbehinderung der Wirbelsäule, 3. Leberschaden. Der Klägerin wurden die Nachteilsausgleiche „B“ und „G“ zuerkannt.

Am 7. Juni 1999 stellte die Klägerin einen „Verschlimmungsantrag“ unter gleichzeitiger Beantragung der Zuerkennung des Nachteilsausgleichs „aG“. Ihr Gesundheitszustand habe sich erheblich verschlimmert. Inzwischen gehe sie noch unsicherer, könne aber durch die Lähmung ihres linken Armes bzw. der rechten Hand keinerlei Gehhilfen benutzen. Auch bereiteten ihr ihre Beine mitunter solche Schwierigkeiten, dass sie die Wohnung nicht verlassen könne.

Der Beklagte hat daraufhin Befundberichte von dem Facharzt für Orthopädie P. in L. und von der Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. H. in L. eingeholt. In seinem Befundbericht vom 25. Juni 1999 teilte der Arzt P. folgende Diagnosen mit: – Folgezustände der Poliomyelitis, – Polyneuropathie, – Knick-Senk-Spreizfuß, – Schulter-Arm-Syndrom, – Spondylose der HWS, – Knick-Senk-Spreizfuß bds., – Blockierungsbefund der HWS, – Sprunggelenksarthrose bds., – Zervikalsyndrom, – Metatarsalgie rechts, – Epicondylitis humeri radialis rechts, – Varikosis unt. Extr., – Periarthritis humeroscapularis rechts, – Lumbago, – Hohmann-OP bd. Füße, – Karpaltunnelsyndrom rechts, – chronisch rezidivierende Lumboischialgie. Die Klägerin sei in der Leistungsfähigkeit und in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich eingeschränkt. Schweres Heben und Tragen sei nicht möglich, die Wirbelsäule sei in ihrer Funktionstüchtigkeit eingeschränkt. Eine Belastung des Achsenorganes sollte vermieden werden. Das „Prädikat“ aG werde befürwortet. Unter dem 12. Juli 1999 führte Dr. H. aus, seit der letzten Begutachtung sei es zu einer deutlichen Verschlechterung des gesamten Krankheitsbildes gekommen. Die zunehmende Muskelinstabilität führe zu häufigen Stürzen, Mehrfachdistorsionen und Prellungen. Mehrfach seien Operationen beider Füße erforderlich gewesen. Es liege eine weitere Einschränkung der Gehstrecke vor. Es sei eine Verschlechterung der Belastbarkeit der rechten Hand eingetreten. Das linke Bein sei mit einer Orthese versorgt. Der Einsatz von Gehstützen sei nicht möglich, so dass eine ständige Begleitung erforderlich sei.

Parkerleichterungen mit Merkzeichen G

I. Voraussetzungen

Nach § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 11 StVO besteht die Möglichkeit, in bestimmten Einzelfällen oder allgemein für bestimmte Antragsteller Ausnahmen von allen durch Verkehrszeichen oder Verkehrseinrichtungen erlassenen Verboten oder Beschränkungen zu genehmigen. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung steht im Ermessen der Verkehrsbehörden. Um eine einheitliche und ermessensfehlerfreie Entscheidungspraxis der Straßenverkehrsbehörden innerhalb eines Bundeslandes zu gewährleisten, hat ein Teil der Bundesländer Verwaltungsvorschriften erlassen, welchem Personenkreis Parkerleichterungen neben den in der Verwaltungsvorschrift zu § 46 Abs. 1 Nr. 4 a und 4 b StVO aufgeführten gewährt werden kann

Mit Grüßen Markus Houben

Oranger Parkausweis

Parkerleichterungen mit Merkzeichen G
Hallo Ihr lieben,

Für alle die es noch nicht wußten, es gibt eine möglichkeit den Orangen Parkausweis zu bekommen.

Schaut mal was ich euch dazu geschrieben Habe.

Liebe Grüße crps Minden Markus Houben
I. Voraussetzungen

Nach § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 11 StVO besteht die Möglichkeit, in bestimmten Einzelfällen oder allgemein für bestimmte Antragsteller Ausnahmen von allen durch Verkehrszeichen oder Verkehrseinrichtungen erlassenen Verboten oder Beschränkungen zu genehmigen. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung steht im Ermessen der Verkehrsbehörden. Um eine einheitliche und ermessensfehlerfreie Entscheidungspraxis der Straßenverkehrsbehörden innerhalb eines Bundeslandes zu gewährleisten, hat ein Teil der Bundesländer Verwaltungsvorschriften erlassen, welchem Personenkreis Parkerleichterungen neben den in der Verwaltungsvorschrift zu § 46 Abs. 1 Nr. 4 a und 4 b StVO aufgeführten gewährt werden kann.

 

Color the world orange – Färbe die Welt orange – Weltaufklärungstag für CRPS am 07.11.2017

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#CRPSORANGEDAY

Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ will allen Betroffenen helfen, sich zusammen dafür zu organisieren, die Bekanntheit dieser kaum verstandenen Krankheit zu erhöhen.

Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ ist eine unabhängige Initiative und gehört keiner Organisation an.

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Datum vormerken: 07.11.2017 „Color the world orange – Färbe die Welt Orange“, um auf CRPS aufmerksam zu machen. Weltaufklärungstag für CRPS!

Es wird Veranstaltungen an vielen verschiedenen Orten geben. Wir werden noch darüber berichten.

Weitere Informationen auch auf unserer CTWO-Seite des CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark.

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Gruppentreffen vom 27.02.2017

Hallo ihr lieben am 27.2.17 war unser zweites Treffen, und ich bin überacht wie viele neue Gesichter dabei wahren.

Nach dem wir uns alle ein wenig Vorgestellt haben, hatten wir auch schon eine heitere frage Runde.

Leider ist die Zeit wieder mal  wie im Fluge vergangen, so das es fürs nächste treffen noch mehr als genug

Themen gibt über die wii uns Unterhalten können.

Ich denke dass es den meisten gut tat sich austauschen zu können, und würde mich freuen euch wieder zu sehen.

Liebe Grüße Markus

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Gruppentreffen CRPS Minden am 24.04.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr

Liebe Betroffene, liebe Angehörige,

Ich möchte hier kurz über unser Treffen in Minden berichten.

Das vierte Treffen in diesem Jahr verlief sehr gut. Ingo und ich sind glücklich drüber, dass die Gruppentreffen so gut angenommen werden.

Auch dieses mal hatten wir uns ein Thema ausgesucht, welches alle Teilnehmer sehr interessant fanden und bei dem es auch fürs nächste Mal noch reichlich Redebedarf gibt, um den komplexen Weg nach der Diagnose Morbus Sudeck / CRPS zu meistern.
Für uns steht im Vordergrund, darüber aufzuklären, welche Möglichkeiten es gibt, wohin man sich am besten wendet und was man am besten direkt unterlässt. Meistens steht man nach Ablauf der Behandlung alleine auf weiter Flur und fragt sich, was man denn nun noch tun soll. Und genau da haben wir angesetzt, um einmal aufzuzeigen, wie unterschiedlich der Weg mit Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft sein kann, was ein Betroffener beachten muss und wie er im Behördendschungel nicht die Orientierung verliert, welche Anlaufstellen es gibt, wie man Hilfe findet.

Wir möchten gerne jedem Betroffenen das Gefühl nehmen, alleine mit seiner Diagnose dazustehen, und zeigen, dass es immer einen Weg aus der Krise gibt, auch wenn es aufgrund der Schmerzen nicht immer einfach ist.

Wer sich durch unseren Bericht angesprochen fühlt und denkt, vielleicht ist es ja auch was für ihn, der ist natürlich jederzeit willkommen. Schaut einfach auf unsere Seite unter Termine vorbei, schreibt uns eine E-Mail oder ruft unsere Hotline an.

Übrigens haben wir neben dem Austausch über unsere Krankheit, auch jede Menge Spaß zusammen. Denn die Krankheit ist schon ernst genug!

Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Treffen in Minden.

Liebe Grüße
Euer
Ingo & Markus