Zehn-Punkte-Plan für eine bessere Versorgung

Ärzte Zeitung online, 17.05.2017

Schmerzmedizin

Zehn-Punkte-Plan für eine bessere Versorgung

Der Facharzt für Schmerzmedizin wird in absehbarer Zeit nicht kommen. Davon geht die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin aus. Damit die Versorgung trotzdem besser wird, haben die Experten jetzt ein neues Konzept entwickelt.

Von Christoph Fuhr

Experten haben ein neues Konzept zur Versorgung von Schmerzpatienten entwickelt.
©c9 Doc RaBe – Fotolia

Seit Jahren trommelt sie vergeblich für die Einführung des Facharztes für Schmerzmedizin, jetzt zieht die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) Konsequenzen. Von diesem Facharzt will die DGS auch in Zukunft nicht abrücken, sie nimmt aber zur Kenntnis, dass er zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehrheitsfähig ist. „Fachgebiets-Partikularinteressen“ hätten ihn bisher verhindert, bedauert DGS-Präsident Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe und geht in die Offensive. Die DGS hat ein völlig neues Versorgungskonzept entwickelt, das sie jetzt erstmals öffentlich vorstellt. Die „Spezialisierte Ambulante Schmerzmedizinische Versorgung“ (SASV) soll neue Perspektiven für bessere ambulante Versorgungsstrukturen von Patienten mit chronischen Schmerzen bieten.

„Echter Paradigmenwechsel“

„Es handelt sich um einen echten Paradigmenwechsel“, sagt Müller-Schwefe. Das Konzept baut auf die Einrichtung von Netzwerken. Hausärzte, Fachärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und algesiologische Fachassistenten sollen gemeinsam die von einem Netzmanager koordinierte Behandlung sicherstellen – und das auf Augenhöhe, wie der DGS-Präsident erläutert.

In einem Zehn-Punkte-Plan beschreibt die DGS, wie die SASV funktionieren soll:

  • Das Netz muss flächendeckend, wohnortnah und ambulant zur Verfügung stehen.
  • Ein Kernziel ist die Frühintervention und Prävention der Schmerzchronifizierung.
  • Ein zeitnaher Therapiebeginn und ein effektives Übergabemanagement für Patienten muss sichergestellt werden.
  • Ein „Pain Care Team“ soll den spezialisierten Einzelkämpfer ersetzen. Die Teammitglieder müssen über schmerzmedizinische Kernkompetenzen verfügen. Hausärzte, Schmerzmediziner, Psychologen, Physiotherapeuten und algesiologische Fachassistenten sollten mit im Boot sitzen.
  • Erforderlich ist ein Netzmanagement, das Versorgung koordiniert. Erste Anlaufstelle könnte eine algesiologische Fachassistenz mit erweiterter Qualifikation sein.
  • Über verbindliche Kooperationen sind Vertreter weitere Fachgebiete in das Netz einzubeziehen: zum Beispiel Neurologen, Orthopäden, Chirurgen, Zahnmediziner oder Sozialarbeiter.
  • Für alle im Netz Beteiligten muss eine schmerzmedizinische Basisqualifikation sichergestellt werden.
  • Eine verbindliche gemeinsame Dokumentationsplattform soll Transparenz sicherstellen und Versorgung effizienter machen.
  • Eine adäquate, pauschalierte Vergütung soll Fehlanreize vermeiden. Die Einzelleistungsvergütung hat in diesem Konzept keinen Platz.
  • Für einzelne Patientengruppen müssen Therapieoptionen und Therapieziele definiert werden, um mit Blick auf die notwendigen Ressourcen Honoraranteile der Beteiligten zu berechnen.

Im Zehn-Punkte-Papier analysiert Müller-Schwefe noch einmal die Entwicklung der Schmerzmedizin in den vergangenen 20 Jahren und benennt Defizite.

Zwar sei 1996 die fachgebietsbezogene Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ eingeführt worden, und 2005 sei es zur Übernahme der von der DGS mit einzelnen Krankenkassen zuvor getroffenen Qualitätssicherungsvereinbarungen in den EBM 2005 gekommen. Seitdem gebe aber nicht nur einen Stillstand, sondern eher sogar Rückschritte in der schmerzmedizinischen Versorgung.

Partikularinteressen als Hindernis

Daran ändere auch das „Querschnittsfach Schmerzmedizin“ – seit 2016 obligater Bestandteil des zweiten ärztlichen Prüfungsabschnittes – nur wenig. „Der Lehr- und Prüfungsumfang wird in keiner Weise den Herausforderungen gerecht, denen die zukünftigen Ärzte sich gegenüber sehen werden“, kritisiert Müller-Schwefe und verweist auf eine weitere, aus seiner Sicht fatale Entwicklung: Die von allen schmerzmedizinischen Fachgesellschaften getragene Forderung nach dem Facharzt für Schmerzmedizin als Vertreter eines Querschnittsfachs sei noch 2007 in die Ethik-Charta der Deutschen Schmerzgesellschaft (DGSS) verankert worden: „2015 wurde sie auf dem Altar der Partikularinteressen der Fachgesellschaften geopfert und ersatzlos gestrichen.“

Die auf einer Bedarfsplanung basierende Sicherstellung der ambulanten Versorgung greife bis heute nicht für die Schmerzmedizin, da diese sich an Fachgebieten orientiere, bedauert Müller-Schwefe. Er weist darauf hin, dass die entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses durchaus eine an der fachgebietsbezogenen Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ orientierte Bedarfsplanung ermögliche. „Bis heute ist dies allerdings in keiner einzigen Kassenärztlichen Vereinigung umgesetzt“, kritisiert der DGS-Chef.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin weiß, dass das ehrgeizige SASV-Konzept nur dann eine Perspektive hat, wenn es auch von Politikern und anderen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen unterstützt wird. Müller-Schwefe zeigt sich optimistisch: „Wir werden alles tun, damit eine bessere Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen nicht scheitert.“

Quelle: aerztezeitung.de

16-Jährige ließ sich eingewachsenen Zehennagel entfernen – jetzt fehlt ihr ein Bein

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05.10.2016
www.huffingtonpost.com

16-Jährige ließ sich eingewachsenen Zehennagel entfernen – jetzt fehlt ihr ein Bein

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS - (PICTURED: 29/09/2016 - Hannah goes through the process of putting on her prosthetic leg.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS – (PICTURED: 29/09/2016 SEE CATERS COPY.

  • Die Britin Hannah Moore hat sich ihr rechtes Bein amputieren lassen, nachdem bei ihr eine seltene schmerzvolle Krankheit festgestellt wurde
  • Auslöser der Krankheit war eine Operation eines eingewachsenen Zehennagels
  • Nach der Amputation ist Moore jetzt glücklich, endlich keine Schmerzen mehr zu haben

Die Britin Hannah Moore ließ sich 2012 zwei eingewachsene Zehennägel operativ entfernen. Zu diesem Zeitpunkt war sie gerade einmal 16 Jahre alt.

Die Britin Hannah Moore ließ sich 2012 zwei eingewachsene Zehennägel operativ entfernen. Zu diesem Zeitpunkt war sie gerade einmal 16 Jahre alt.

Tage nach der Operation ging es ihr nicht besser – ganz im Gegenteil. Noch die kleinste Berührung ihres rechten Beines verursachte höllische Schmerzen. Sie litt jedoch nicht an einer Infektion, wie Ärzte diagnostizierten, sondern am komplexen regionalen Schmerzsyndrom (“Complex regional pain syndrom”, abgekürzt CRPS).

Nach drei Jahren “in der Hölle”, wie sie selbst sagt, hat sie sich jetzt endlich vom Schmerz befreien können, indem sie eine radikale Entscheidung traf: Sie ließ sich ihr rechtes Bein amputieren. Und könnte nun nicht glücklicher sein. Über den Fall berichtet die britische Tageszeitung “Dailymail“.

Die kleinste Berührung verursachte Schmerzen

CRPS ist eine seltene Erkrankung, die bei äußerer Einwirkung wie einer Operation, einer Entzündung oder einem Trauma ausgelöst werden kann. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen in Gliedmaßenabschnitten auf.

Moore ließ sich einen eingewachsenen Zehennagel an ihrem linken und einen an ihrem rechten Fuß entfernen. Während Moores linker Fuß jedoch normal verheilte, schwoll ihr rechter nach der Operation an und verursachte starke Schmerzen.

Die Behandlung von CRPS ist oft langwierig und kann für Patienten und Therapeuten frustrierend sein. Chronische schwere Krankheitsverläufe bei CRPS, wie in Moores Fall, sind selten. Sie treten in zwei Prozent aller CRPS-Fälle auf.

“Sogar eine Decke auf meinem Bein konnte mir die Tränen in die Augen treiben. Dann habe ich an einem Tag einen schwarzen Kreis auf meinem Fuß gesehen, der sich innerhalb von Wochen in ein qualvolles Geschwür verwandelt hat”, beschreibt die jetzt 19-Jährige gegenüber der “Dailymail” den Krankheitsverlauf.

Vorsicht, die folgenden Bilder von Moores erkranktem Fuß könnten auf manchen Betrachter verstörend wirken. Wer die Bilder nicht sehen will, sollte nicht weiter lesen.

PIC FROM CATERS NEWS - (PICTURED: Hannah Moores foot begins to turn black due to CRPS) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC FROM CATERS NEWS – (PICTURED: Hannah Moores foot begins to turn black due to CRPS) SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS - (PICTURED: 29/09/2016 Hannah Moore holds up a tablet with a picture of the large hole that developed in her foot.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS – (PICTURED: 29/09/2016) SEE CATERS COPY.

 

 

 

 

 

 

 

 

Experten rieten von der Amputation ab

Ihre Ärzte warnten Moore davor, sich das Bein amputieren zu lassen. Denn der Schmerz könnte in den Stumpf zurückkehren.

Moore aber entschied sich trotzdem für die Amputation. “Ich weiß, man hat mir von der Amputation abgeraten, aber ich konnte mit dem Schmerz nicht mehr länger leben. Ich habe so viel durchgemacht, ohne Verbesserung. Es war eine riesige Entscheidung. Aber ich wusste, dass ich ohne mein unbrauchbares Bein ein besseres Leben führen könnte”, begründet sie ihren radikalen Schritt.

Weil Experten von der Amputation abrieten, musste Moore die Operation selbst bezahlen. 5.000 Britische Pfund (umgerechnet ca. 5.700 Euro) hat es sie gekostet, sich ihr Bein abnehmen zu lassen.

Ihre Liebe zum Sport wiederentdeckt

Sie hat ihre Entscheidung nicht bereut: “Ich könnte nicht glücklicher sein, jetzt, wo mein Bein amputiert wurde. Ich hatte keine Furcht, ich war aufgeregt.”

Früher liebte sie es, Sport zu machen. Jetzt – ohne Schmerzen – kann sie wieder ihrer Leidenschaft nachgehen: “Es ist wundervoll, wieder diese Freiheit zu besitzen. Ich habe angefangen, bei Rollstuhl- und Handbike-Wettrennen teilzunehmen.”

PIC FROM CATERS NEWS - (PICTURED: Hannah Moore on a racing wheelchair.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC FROM CATERS NEWS – (PICTURED: Hannah Moore on a racing wheelchair.) SEE CATERS COPY.

“Ich träume davon, Großbritannien in einem Triathlon-Wettbewerb 2020 bei den Paralympics zu vertreten”, sagt sie.

(Quelle: Huffpost.com)

Fernsehtipp: ARTE Themenabend

Bandeau-ARTE

ARTE Themenabend

Dienstag, 27.10.2015 um 20:15 Uhr: Die Angst vor Schmerzen. 2 Dokumentationen.

ARTE THEMA beschäftigt sich mit Schmerz – welche Rolle er in unserem Leben spielt, wie das Geschäft mit dem Schmerz aussieht und warum es für chronisch Betroffene so schwer ist, ernst genommen zu werden und Heilung zu finden.

Schmerz – eine Herausforderung

Schmerz – eine Herausforderung

Informationen für Betroffene und Angehörige

Hans-Günter Nobis, Roman Rolke, Toni Graf-Baumann Hrsg.)

Infothek Springer Medizin

ISBN 9783899352757

»Chronische Schmerzen kommen häufig vor und sind belastend für Betroffene und ihre Angehörigen. Die Behandlung ist oft schwierig und nur dann langfristig erfolgreich, wenn die Betroffenen aktiv mitarbeiten und auch zu notwendigen Verhaltensänderungen bereit sind. Veränderung setzt Wissen voraus. Dieses Wissen vermittelt das vorliegende Buch — verfasst von zahlreichen Schmerzexperten unter Beteiligung der Deutschen Schmerzgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft fur psychologische Schmerztherapie und -forschung und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen Lösungswege im Umgang mit der Schmerzerkrankung aufzuzeigen.«

Nachfolgend einige Links, wo man das Buch kaufen kann:

https://www.medizin.de/shop/Schmerz-eine-Herausforderung/Nobis-H-G-Rolke-R-Graf-Baumann-T/ISBN-9783899352757.html
https://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783899352757
https://www.books.ch/detail/ISBN-9783899352757
https://www.abebooks.de/buch-suchen/isbn/9783899352757/seite-1/

Chronischer Schmerz

Bei chronischen Erkrankungen und Entzündungen wie zB Rheuma oder Krebs, kann chronischer Schmerz auch die Folge einer Gewebeschädigung sein. Fachleute sprechen von chronischen Schmerz, wenn der Schmerz seit mindestens drei bis sechs Monate besteht und die betroffenen Personen sowohl physisch (durch Mobilitätsverlust und Funktions-einschränkungen), psychisch-kognitiv (Veränderung der Befindlichkeit, der Stimmung und des allgemeinen Denkens) sowie sozial (durch „Einigelung“ und Abbruch sozialer Kontakte) beeinträchtigt.

Dieser Schmerz kann sich im Zentralnervensystem quasi einbrennen und die Zusammenhänge dadurch verkompliziert. Hier kann ein sogenannte Schmerzgedächtnis entstehen. Das betroffene Nervensystem ist durch ständig eintreffende Schmerzreize überempfindlich geworden und reagiert mit Schmerzsignalen selbst schon auf harmlose Reize, wie etwa bei Berührungen. Das Endorphin-System – die körpereigene Schmerzkontrolle – kann das Geschehen nicht mehr oder nicht mehr ausreichend kontrollieren und dämpfen, und führt zu Überreaktionen des Endorphin-Systems. Die betroffene Personen laufen dann mit den chronischen Schmerzen von Arzt zu Arzt, ohne irgendeine diagnostizierte Ursache des Leids zu erhalten. Diese Personen werden oftmals als Simulanten abgestempelt, weil sie sich die Schmerzen einbilden würden. Das entspricht aber nicht der Wahrheit.

Unterschiede zwischen akutem und chronischem Schmerz

akuter Schmerz chronischer Schmerz
ist das Signal/Symptom für eine Gewebeschädigung oder akute Erkrankung ist eine eigenständige Erkrankung
ist meist auf den erkrankten oder verletzten Körperteil beschränkt besteht weiter, obwohl eine ursächliche Verletzung oder Krankheit bereits geheilt ist
die Intensität hängt vom Ort und vom Ausmaß der Schädigung ab hat häufig keine klar erkennbaren Ursachen mehr
klingt nach dem akuten Ereignis wieder ab hat oft die Funktion als Warnsymptom verloren