Allgemeine Informationen zum Thema SCS

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Hallo Zusammen,

einigen von uns wird bei einem langjährigen, schweren Krankheitsverlauf von Ärzten eine Therapie mittels SCS (Spinal Cord Stimulation) empfohlen. Wir versuchen Informationen zu sammeln, lesen unterschiedliche Berichte über diese Behandlung und tauschen uns mit Betroffenen aus, denen es ähnlich ergeht. Viele Berichte über die Therapie mittels SCS bei CRPS sind nicht zu finden, da diese Behandlung nicht ohne Risiken (allein schon aufgrund der erforderlichen Operationen) ist, fehlt es vielen Betroffenen an Informationen und sie müssen einzig auf die Angaben der behandelnden Ärzte vertrauen. Der eine oder andere hat im Verlauf seiner Erkrankung schon mitbekommen, dass Operationen bzw. invasive Behandlungsmethoden (wie z.B. SCS) eigentlich vermieden werden sollen und ist stark verunsichert. Andererseits gibt es auch Berichte von Betroffenen, die von einem positiven Nutzen aufgrund des SCS erzählen können. Es gibt aber auch einige Berichte und Erzählungen von Betroffenen, die sich kein zweites Mal dafür entscheiden würden, weil es ihnen insgesamt nicht geholfen und die Gesamtsituation erheblich verschlechtert hat. Es wird ganz sicher Patienten geben, die einen positiven Nutzen aus einer SCS – Behandlung gezogen haben, vielleicht auch nur zeitbegrenzt, was ist aber mit den Patienten, denen es aufgrund der Behandlung insgesamt langfristig viel schlechter geht? In der beiliegenden pdf-Datei sind Informationen zusammengestellt, die sich kritisch mit dieser Form der Behandlung auseinander setzen. Der Beitrag soll alle Betroffenen über die Risiken einer Therapie mittels SCS bei CRPS informieren, die Wertung und Entscheidung wird letztendlich jeder für sich selbst treffen müssen. Mir ist bekannt, dass sich einige hier im Forum für diese Therapie entschieden haben, ich wünsche Euch einen positiven Verlauf und langfristige Schmerzlinderung, trotzdem finde ich es wichtig, diese Informationen allen zur Verfügung zu stellen.

Liebe Grüße und schmerzarme Stunden

Ein Betroffener 

→Link zur Datei im PDF-Format

 

(Quelle: ein Betroffener der Selbsthilfgruppe NRW, der gerne anonym bleiben möchte)