Leitlinie für die ärztliche Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen

Bei AWMF Online habe ich eine weitere wichtige Leitlinie gefunden, die zur Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen, herangezogen werden sollte. Auch wenn dieses Dokument öffentlich sowie in einer ärtzlichen bzw. wissenschaftlichen Datenbank veröfentlicht wurde, ist es fraglich, ob sich ein Gutachter oder Amtsarzt oder sonstige Personen, die sich mit der Klassifiezierung von CRPS bzw. chronischen Schmerzen, auch an diese Leitlinie hält und so auch zum Beispiel die McGill Schmerzskala im Blick hat.

→Link zur Leitlinie im PDF-Format

→Link zum AWMF-Portal

Quelle: AWMF online, Portal der wissenschaftlichen Medizin, www.sudeckselbsthilfe.de

 

Gesundschreibung durch BG nach Fußbruch mit CRPS-Folge

SOS-xx

Ich hatte in dieser Woche wieder ein ausführliches Gespräch mit einer CRPS-Betroffenen, deren Hilferuf ich hier gerne wieder geben möchte, um vielleicht andere Betroffene in der gleichen Situation anzusprechen, die ihr vielleicht Tipps oder Hinweise für den weiteren Leidensweg bzw. weiteren Marathon mit der Berufsgenossenschaft geben können.

Es handelt sich um eine Frau, die nach einer Weber-A-Franktur am linken Fuß, der zwei Wochen mit einem Gips behandelt wurde, ein Sudeck entwickelt hat und zwar klinisch im Stadium I, allerdings mit einem Knochenbefund im Stadium II. Der Unfall war am 15. Juli ’13 und der Sudeck wurde Mitte November ’13 diagnostiziert. Dannach folgte durch den BG-Arzt eine stationäre Aufnahme in eine Rehaklinik. Mit Schmerzkatheter im Bein erfolgte dort eine intensive Bewegungstherapie, um die Beweglichkeit und das Laufen wieder zu verbessern. Nach 5 1/2 Wochen erfolgte noch eine EAP von Anfang Januar bis Ende Februar ’14 und dannach wurde sie wieder voll arbeitsfaehig geschrieben unter Gabe von entsprechenden Schmerzmitteln.

Von Seiten der Berufsgenossenschaft soll nun ein Gutachten erstelllt werden mit der Fragestellung, ob noch eine Verletztenrente gezahlt werden muss. Anscheinend   will die Berufsgenossenschaft den Fall für sich nur abschließen. Die Gutachter, die von Seiten der Berufsgenossenschaft vorgeschlagen wurden, sind für eine Sudeckbeurteilung absolut nicht geeignet, da es sich hier u.a. um einen Magenverkleinerungsspezialisten handelt.

Nun ist sie verzeifelt auf der Suche nach einem passenden Gutachter, der sich mit einer Sudeckerkrankung und den dazugehörigen Schmerzen auskennt und die Arbeitsfähigkeit widerlegen kann, da sie aufgrund der Schmerzen weder vollständig genesen, noch mit wenigen Stunden (Untergrenze 1-3 Stunden) arbeiten kann.

Entweder Ihr gebt Eure Tipps als Kommentar zu diesem Beitrag auf oder Ihr mailt sie direkt an.

Aus Verschwiegenheitsgründen behalte ich alle persönlichen Daten der Betroffenen für mich, so auch ihre Emailadresse.

Aber man erreicht sie per Emai unter anonym3@sudeckselbsthilfe.eu