Apotheker geben Tipps zum Thema Cannabis

Apotheker geben Tipps zum Thema Cannabis

Ärzte Zeitung online, 07.03.2017

Patienteninformation

Wenn demnächst medizinisches Cannabis von Ärzten verordnet werden kann, müssen auch die Apotheken entsprechend auf die Abgabe vorbereitet sein. „Dazu wurden mehrere Arbeitsanweisungen vorbereitet“, verweist Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

BERLIN. Cannabis kann in verschiedenen Formen verordnet werden, zum Beispiel als Blüten. Diese seien allerdings in unverarbeitetem Zustand ungleichmäßig und nicht korrekt zu dosieren, heißt es in einer Mitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. Apotheken könnten die unzerteilten Blüten unter definierten Bedingungen auch mahlen und sie als Rezepturarzneimittel an die Patienten abgeben. Der Patient misst dann die pulverisierten Blüten mit einem kleinen Dosierlöffel, den er von der Apotheke bekommt, genau ab.

Für kleine Einzelgaben und den individuellen Bedarf könne das Pulver auch in Papierkapseln abgefüllt werden „Das Abmessen von Cannabisblüten ‚nach Gefühl‘ ist für eine medizinische Anwendung nicht zu verantworten, denn das führt zwangsläufig zu Über- oder Unterdosierungen“, sagt Kiefer. „Ein ‚Probieren geht über Studieren‘ hat in der rationalen Arzneimitteltherapie mit Cannabis keinen Platz.“ Deshalb seien auch Anleitungen für die Anwendung entwickelt worden, die für Patienten leicht umzusetzen seien und zu einheitlichen und wiederholbaren Ergebnissen führten.

Grundsätzlich kann Cannabis von Patienten inhaliert oder nach einer wässrigen Abkochung („Tee“) getrunken werden. Für die Inhalation gibt es elektrische Verdampfer, die die Cannabisblüten unter definierten Bedingungen erhitzen. Der Patient kann dann den Dampf nach und nach vollständig inhalieren.

Kiefer betont jedoch in dem Schreiben der ABDA, das sich auch an Patienten richtet: „Das Rauchen von Cannabis zusammen mit Tabak als ‚Joint‘, die Teezubereitung mit fetthaltigen Flüssigkeiten, wie Sahne, oder das Einbacken in Kekse sind für medizinische Zwecke völlig ungeeignet, da die Dosis nicht reproduzierbar wäre.“ Und ergänzt: Besser als mit Cannabisblüten könne dem individuellen Bedarf des Patienten mit dem Cannabis-Hauptwirkstoff Dronabinol (THC) geholfen werden. (run)

Quelle: Aerztezeitung.de

Neue Niederlassungsidee: Ärzte für ‚Cannabispraxen‘ gesucht

Neue Niederlassungsidee: Ärzte für ‚Cannabispraxen‘ gesucht

Ärzte Zeitung online, 08.03.2017

Neue Niederlassungsidee

In Bayern soll Deutschlands erstes Zentrum für Cannabis-Beratung und -Therapie entstehen. Dafür sucht ein Unternehmer noch Investoren. Denkbar ist die Realisierung als Vertragsarztpraxis. Ärzte für das Projekt müssen noch gefunden werden.

Von Christina Bauer

Ein Unternehmer hat mit Medizinalhanf große Versorgungspläne in Deutschland. © Africa Studio/fotolia.com

MÜNCHEN. Medizinalhanf, der Stoff, aus dem Träume sind – zumindest für Wenzel Cerveny. Denn: In Kürze werden Ärzte schwer kranken Schmerzpatienten Cannabis auf Kassenrezept verordnen dürfen. Aufwändige Ausnahmegenehmigungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entfallen dann. Cerveny hat dazu aktiv beigetragen – und zwar über den Cannabisverband Bayern. Nun möchte er in München das erste Cannabis-Zentrum Deutschlands einrichten (wir berichteten kurz). Es soll Betroffenen und Ärzten Information und Beratung bieten, außerdem konkrete Therapie. Dazu soll vor Ort eine Allgemeinarztpraxis integriert werden.

Crowdfunding-Kampagne gestartet

Anfang 2016 gründete Cerveny die DCI Cannabis Institut GmbH. Sie gehört zu 67 Prozent ihm und seiner Familie, 33 Prozent gehören einem Investor. Seit Anfang März läuft über die Plattform Transvendo eine Crowdfunding-Kampagne für das Zentrum. Bisher sind 18.650 Euro der angestrebten Million Euro zugesagt. Sobald die 100.000 Euro-Marke erreicht ist, soll es losgehen. Der räumliche Favorit ist für Cerveny derzeit Unterhaching.

Die einstigen NATO-Bürogebäude dort wurden saniert und sollen nun verschiedenen Angeboten Raum geben. Der nächste Schritt: Genehmigungen. Arztpraxis und Bio-Laden dürften einfach sein, so Cerveny. Dafür braucht es nur eine Nutzungsänderung und kleinere räumliche Anpassungen. Etwas aufwändiger sei es mit den Auflagen für die Gaststätte, die dazukommen soll.

In der Praxis sollen ein bis zwei Ärzte Patienten behandeln. Es könnte eine Vertragsarztpraxis werden, wenn es mit dem KV-Sitz klappt. Mit möglichen Ärzten ist Cerveny derzeit im Gespräch. Sie sollen via Zusatzsprechstunden fachärztliche Verstärkung erhalten. „Wir versuchen, für jeden Tag einen anderen Spezialisten dazuzuholen“, so Cerveny. Darunter seien etwa Internisten, Chirurgen und Gynäkologen. Das soll der Vielfalt der Beschwerden entsprechen, bei denen Cannabis helfen kann.

Der Medizinalhanf ist vor allem interessant für Schmerzpatienten und chronisch kranke Schmerzpatienten, etwa mit Krebs oder Rheuma, oder für MS-Patienten. Bei einigen wirken andere Medikamente nicht oder verursachen schwere Nebenwirkungen. Ihnen kann ein Arzt nun nach eigenem Ermessen und nach Genehmigung der Krankenkasse Cannabis verordnen, er hat also ein größeres Möglichkeitsspektrum als bisher. Seit 2011 wurden einige Fertigarzneien auf Cannabisbasis für einzelne Indikationen wie Multiple Sklerose und Chemotherapie-Nebenwirkungen zugelassen.

Mit der neuen Regelung soll nun fürs erste, so Cerveny, die Verwendung von verschiedenen Cannabissorten erlaubt sein. Hunderte Sorten Cannabis gibt es. Cerveny zufolge sollten alle verfügbar sein, denn: „Bei jedem wirkt Cannabis anders.“ Es komme nicht etwa nur auf den Wirkstoff THC an, sondern auch auf CBD, viele andere Inhaltsstoffe und deren Zusammenspiel.

Deswegen seien gerade die 1020 Patienten, die vom BfArM bisher eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung hatten, die erfahrensten Spezialisten. „Wir werden gerade am Anfang sehr auf die Hilfe der Patienten angewiesen sein“, sagt Cerveny.

Patientenlounge für E-Hanf-Dampf

Neue Patienten sollen am Zentrum umfassend beraten werden, bei Bedarf dann zum geeigneten Arzt gehen. Rundherum wird ein Kooperations-Netzwerk angestrebt. Vor Ort soll es eine Patientenlounge geben, für Austausch, und zum Dampfen. Vaporizer und E-Zigarette gelten als besonders wirksam und verträglich, so Cerveny. Verdampft wird ein E-Liquid, hergestellt aus getrockneten Cannabisblüten. Die sollen nun in absehbarer Zeit auch in Deutschland wachsen.

Quelle: Aerztezeitung.de

Beinmuskelkrämpfe? Magnesiumoxid bringt keine Lösung

24.02.2017 | Schmerzen | Nachrichten

Placebokontrollierte Studie

Beinmuskelkrämpfe? Magnesiumoxid bringt keine Lösung

Autor:Peter Leiner

Magnesiumoxid verhindert bei Erwachsenen nicht besser als ein Scheinpräparat die Häufigkeit und die Schwere nächtlicher Krämpfe in der Beinmuskulatur. Das geht aus einer israelischen placebokontrollierten Studie hervor.

Automatisierte Diagnostik: Künstliche Intelligenz erkennt Schmerz

Ärzte Zeitung online, 02.03.2017

Automatisierte Diagnostik

Mit Künstlicher Intelligenz kann aus den biologischen und mimischen Schmerzreaktionen auf das subjektive Schmerzerleben geschlossen werden.

Von Andrea Weber-Tuckermann

ULM. Schmerzwahrnehmung ist etwas sehr Subjektives. Wie stark und auf welche Art wir einen Schmerz erleben, wissen nur wir selbst. Um unser Schmerzerleben anderen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, bedarf es der Sprache. Der Arzt ist bei der Schmerzdiagnose deshalb darauf angewiesen, dass der Patient in einem Anamnese-Gespräch möglichst genau Auskunft über sein persönliches Empfinden gibt. Doch was ist, wenn der Patient dazu nicht in der Lage ist, wenn er über seinen Schmerz nicht reden kann? Ulmer Wissenschaftler setzen hier auf Künstliche Intelligenz. Ihr Ziel: die automatisierte Schmerzerkennung (IEEE Transactions on Affective Computing 2016; DOI:10.1109/TAFFC.2016.2537327).

Gemeinsam mit Forschern der Universität Magdeburg arbeiten Wissenschaftler der Medizinischen Psychologie der Ulmer Universitätsklinik daran, mit technischen Mitteln das subjektive Schmerzerleben objektiv messbar zu machen. Unterstützt werden sie dabei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

„Manchmal gibt es sprachliche Verständigungsprobleme. Kinder beispielsweise können Schmerz oft nicht genau beschreiben. Patienten mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen haben ebenfalls Probleme, Auskunft zu geben über die Intensität und Qualität von Schmerzen“, erläutert Professor Harald C. Traue die Ausgangslage. Traue leitet die Sektion Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Ulm. Äußerst hilfreich wäre eine automatisierte Schmerzdiagnostik zudem direkt nach einer Operation, wenn der Patient aus der Narkose erwacht oder noch ganz ohne Bewusstsein ist.

„Bei der automatisierten Schmerzmessung werden maschinelle Erkennungsverfahren eingesetzt, um aus psychobiologischen Reaktionen auf Schmerzreize das subjektive Schmerzerleben zu bestimmen“, so Dr. Steffen Walter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Sektion für Medizinische Psychologie. Mit hoch auflösenden Sensoren wird dabei die körperliche Schmerzantwort gemessen. Dazu zählen die Reaktionen der Haut, der Muskulatur, der Atmung und des Kreislaufs genauso wie das schmerzreaktive mimische Verhalten. „Dadurch entsteht ein sehr großer Datenstrom, dessen Bedeutung für den Schmerz nur mit komplexer Biosignalanalyse und der Verarbeitung mit Methoden der Künstlichen Intelligenz bewältigt werden kann“, so der Statistik-Experte Dr. Sascha Gruss.

Hierfür wurde in der Medizinischen Psychologie des Uniklinikums Ulm eine experimentelleSchmerzstudie mit 96 freiwilligen männlichen und weiblichen Probanden unterschiedlichen Alters durchgeführt. Bei diesen Testpersonen wurde mit einer Thermode am rechten Unterarm ein Hitzeschmerz in vier Intensitäten erzeugt. Diese vier Schmerzstufen werden für jede untersuchte Person individuell bestimmt. Man misst dafür den Hitzereiz, der anfängt schmerzhaft zu sein (Schmerzschwellen) und den Hitzereiz, den der Proband gerade noch aushalten kann (Schmerztoleranz). Die Stufen dazwischen werden dann berechnet.

Zur Erfassung der körperlichen Schmerzantwort sind diverse Biopotentiale gemessen und digitalisiert worden. Eingesetzt wurden dabei diagnostische Verfahren wie EKG, Elektromyo-(EMG) und EEG, aber auch Messgeräte zur Bestimmung der elektrodermalen Aktivität (EDA). Gesichtsausdruck und mimisches Verhalten wurden mit einer speziellen Videokamera (AVT Pike F145C Kamera) aufgezeichnet. Um das Bewegungsmuster der Probanden festzuhalten, setzten die Forscher einen Kinect Sensor für die Aufnahme frontaler Tiefenbilder ein.

Mithilfe der Künstlichen Intelligenz – insbesondere des maschinellen Lernens – konnte nun aus den biologischen und mimischen Schmerzreaktionen auf das subjektive Schmerzerleben geschlossen werden. Am besten waren die automatischen Erkennungsalgorithmen, wenn das technische System auf die Erkennung individueller Reaktionen von einzelnen Probanden hin trainiert wurde. Bei starken Schmerzreizen wurden hier Genauigkeiten von 94 Prozent erreicht, bei schwachen Schmerzreizen waren es immerhin 59 Prozent. Wurde die automatische Schmerzerkennung unabhängig von bestimmten Personen durchgeführt, betrug die Genauigkeit bei starken Schmerzreizen immerhin noch zwischen 74 und 91 Prozent. Bei leichteren Schmerzen war die automatische Erfassung allerdings recht ungenau.

„Die Ergebnisse sind also noch ziemlich heterogen, da verschiedene Schmerzintensitäten unterschiedlich genau erkannt werden“, so die Schmerzforscher. Doch eindeutige Ergebnisse fanden die Forscher im Hinblick auf die Aussagekraft einzelner Indikatoren. „Am aufschlussreichsten im Hinblick auf die Schmerzintensität waren das Gesichts-EMG, der elektrische Hautwiderstand, der Abstand zwischen Augenbraue und Mundwinkel und die Faltenbildung an der Nasenwurzel“, sind sich die Forscher aus Ulm und Magdeburg einig.

Unterstützt wurden die Wissenschaftler der Sektion für Medizinische Psychologie von Ulmer Kollegen aus der Neuroinformatik sowie von Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe Neuro-Informationstechnik der Universität Magdeburg und des Biomedical Engineering Laboratory (BioLab) der brasilianischen Universität Uberlandia.

Gemeinsam gelang es so den Forschern, eine robuste und brauchbare Methodik zur automatisierten Erkennung von stärkeren Schmerzen zu entwickeln, mit der die Schmerzdiagnostik insgesamt verbessert werden konnte. Für die Zukunft bleiben noch viele Herausforderungen. So gilt es, die eingesetzten Algorithmen der Künstlichen Intelligenz im Hinblick auf die Laborbedingungen zu optimieren und für medizinische Anwendungen echtzeitfähig zu machen.

Andrea Weber-Tuckermann ist Mitarbeiterin der Pressestelle der Universität Ulm

Quelle: Aerztezeitung.de

Cannabis künftig auf Rezept

Cannabis künftig auf Rezept

06.02.2017 Verordnungsinfos

Cannabis können gesetzlich Versicherte künftig bei bestimmten Indikationen auf Rezept erhalten. Der Bundestag hat am 19. Januar 2017 die entsprechenden Gesetzesänderungen verabschiedet. Das Gesetz tritt voraussichtlich im März 2017 in Kraft.

Cannabis zu medizinischen Zwecken aus staatlich kontrolliertem Anbau wird künftig zusätzlich als verkehrs- und verschreibungsfähig im Betäubungsmittelgesetz eingestuft. Bisher galt dies nur für Cannabis, der in Zubereitungen als Fertigarzneimittel zugelassen war.

Eine Cannabisagentur beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll den Einkauf ausländischer Produkte sowie den Anbau inländischen Cannabis organisieren und überwachen. Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken können Apotheken ausschließlich nach ärztlicher Verordnung abgeben. Die Höchstmenge je 30 Tage beträgt 100 g getrocknete Blüten. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten.

Die gesetzliche Neuregelung schafft für Versicherte in eng begrenzten Ausnahmefällen einen Anspruch auf Versorgung mit Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten. Das gilt aber nur für solchen Cannabis in Form von getrockneten Blüten, der die betäubungsmittelrechtlichen sowie arzneimittel- und apothekenrechtlichen Anforderungen erfüllt und ärztlich verordnet wurde. Auch in Deutschland zugelassene Fertigarzneimittel (zum Beispiel Sativex) fallen unter diese Regelung. In denselben begrenzten Ausnahmefällen sollen Versicherte zudem einen Anspruch auf Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon (Canemes) erhalten.

Eine Verordnung von Medizinalhanf und den oben genannten Fertigarzneimitteln ist künftig möglich für Versicherte mit einer schwerwiegenden Erkrankung (zum Beispiel starken chronischen Schmerzen), wenn

  • eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann,
  • eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.

Die ersten Verordnungen muss die Krankenkasse vor Therapiebeginn genehmigen; die Kasse darf sie nur in begründeten Ausnahmefällen ablehnen. Im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung Palliativversorgung (SAPV) muss über den Antrag innerhalb von drei Tagen entschieden werden. Der behandelnde Arzt übermittelt Daten im Rahmen einer nichtinterventionellen Begleiterhebung in anonymisierter Form an das BfArM, das nach fünf Jahren für den Gemeinsamen Bundesausschuss einen Bericht erstellt. Der Umfang der Daten wird durch Rechtsverordnung festgelegt. Wer für die Vergütung der Ärzte aufkommen soll, ist noch offen. Die KBV fordert eine eindeutige Regelung, ob die gesetzliche Krankenversicherung oder gegebenenfalls der Bund als Projektträger der Begleiterhebung für die Vergütung der Ärzte verantwortlich ist.

Welche Möglichkeiten gibt es bisher, Cannabis zu verordnen?

Cannabis-Zubereitungen können als Fertigarzneimittel in der zugelassenen Indikation zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden. Sativex-Spray (Cannabisextrakt) ist zugelassen zur Zusatzbehandlung von Spastiken bei MS-Patienten, Canemes (Nabilon) ist zugelassen für die Behandlung von chemotherapiebedingter Emesis und Nausea bei jenen Krebs-Patienten, die auf andere antiemetische Behandlungen nicht adäquat ansprechen.

Ferner ist es möglich, Dronabinol als Rezeptur zu verordnen. Dronabinol ist als Marinol in den USA zugelassen zur Behandlung von Anorexie und Kachexie bei AIDS und als Antiemetikum im Rahmen einer Krebstherapie. Da es in Deutschland keine Zulassung für das Arzneimittel gibt, muss die Behandlung mit der „off-label“-Rezeptur im Vorfeld durch die Krankenkasse genehmigt werden.

In Einzelfällen konnten Patienten eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Medizinal-Cannabis zum Zweck der ärztlich begleiteten Selbsttherapie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beantragen. Derzeit haben 647 Patienten eine Ausnahmeerlaubnis. Nach Auskunft des BfArM verlieren die Ausnahmegenehmigungen innerhalb von drei Monaten nach Inkraft-Treten des Änderungsgesetzes ihre Gültigkeit. Derzeit wird von der Beantragung einer neuen Ausnahmegenehmigung abgeraten, weil die Genehmigung länger dauert, als die Umsetzung des Gesetzesentwurfs.

Dr. Holger Neye

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

16-Jährige ließ sich eingewachsenen Zehennagel entfernen – jetzt fehlt ihr ein Bein

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05.10.2016
www.huffingtonpost.com

16-Jährige ließ sich eingewachsenen Zehennagel entfernen – jetzt fehlt ihr ein Bein

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS - (PICTURED: 29/09/2016 - Hannah goes through the process of putting on her prosthetic leg.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS – (PICTURED: 29/09/2016 SEE CATERS COPY.

  • Die Britin Hannah Moore hat sich ihr rechtes Bein amputieren lassen, nachdem bei ihr eine seltene schmerzvolle Krankheit festgestellt wurde
  • Auslöser der Krankheit war eine Operation eines eingewachsenen Zehennagels
  • Nach der Amputation ist Moore jetzt glücklich, endlich keine Schmerzen mehr zu haben

Die Britin Hannah Moore ließ sich 2012 zwei eingewachsene Zehennägel operativ entfernen. Zu diesem Zeitpunkt war sie gerade einmal 16 Jahre alt.

Die Britin Hannah Moore ließ sich 2012 zwei eingewachsene Zehennägel operativ entfernen. Zu diesem Zeitpunkt war sie gerade einmal 16 Jahre alt.

Tage nach der Operation ging es ihr nicht besser – ganz im Gegenteil. Noch die kleinste Berührung ihres rechten Beines verursachte höllische Schmerzen. Sie litt jedoch nicht an einer Infektion, wie Ärzte diagnostizierten, sondern am komplexen regionalen Schmerzsyndrom (“Complex regional pain syndrom”, abgekürzt CRPS).

Nach drei Jahren “in der Hölle”, wie sie selbst sagt, hat sie sich jetzt endlich vom Schmerz befreien können, indem sie eine radikale Entscheidung traf: Sie ließ sich ihr rechtes Bein amputieren. Und könnte nun nicht glücklicher sein. Über den Fall berichtet die britische Tageszeitung “Dailymail“.

Die kleinste Berührung verursachte Schmerzen

CRPS ist eine seltene Erkrankung, die bei äußerer Einwirkung wie einer Operation, einer Entzündung oder einem Trauma ausgelöst werden kann. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen in Gliedmaßenabschnitten auf.

Moore ließ sich einen eingewachsenen Zehennagel an ihrem linken und einen an ihrem rechten Fuß entfernen. Während Moores linker Fuß jedoch normal verheilte, schwoll ihr rechter nach der Operation an und verursachte starke Schmerzen.

Die Behandlung von CRPS ist oft langwierig und kann für Patienten und Therapeuten frustrierend sein. Chronische schwere Krankheitsverläufe bei CRPS, wie in Moores Fall, sind selten. Sie treten in zwei Prozent aller CRPS-Fälle auf.

“Sogar eine Decke auf meinem Bein konnte mir die Tränen in die Augen treiben. Dann habe ich an einem Tag einen schwarzen Kreis auf meinem Fuß gesehen, der sich innerhalb von Wochen in ein qualvolles Geschwür verwandelt hat”, beschreibt die jetzt 19-Jährige gegenüber der “Dailymail” den Krankheitsverlauf.

Vorsicht, die folgenden Bilder von Moores erkranktem Fuß könnten auf manchen Betrachter verstörend wirken. Wer die Bilder nicht sehen will, sollte nicht weiter lesen.

PIC FROM CATERS NEWS - (PICTURED: Hannah Moores foot begins to turn black due to CRPS) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC FROM CATERS NEWS – (PICTURED: Hannah Moores foot begins to turn black due to CRPS) SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS - (PICTURED: 29/09/2016 Hannah Moore holds up a tablet with a picture of the large hole that developed in her foot.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC BY TIM GANDER/CATERS NEWS – (PICTURED: 29/09/2016) SEE CATERS COPY.

 

 

 

 

 

 

 

 

Experten rieten von der Amputation ab

Ihre Ärzte warnten Moore davor, sich das Bein amputieren zu lassen. Denn der Schmerz könnte in den Stumpf zurückkehren.

Moore aber entschied sich trotzdem für die Amputation. “Ich weiß, man hat mir von der Amputation abgeraten, aber ich konnte mit dem Schmerz nicht mehr länger leben. Ich habe so viel durchgemacht, ohne Verbesserung. Es war eine riesige Entscheidung. Aber ich wusste, dass ich ohne mein unbrauchbares Bein ein besseres Leben führen könnte”, begründet sie ihren radikalen Schritt.

Weil Experten von der Amputation abrieten, musste Moore die Operation selbst bezahlen. 5.000 Britische Pfund (umgerechnet ca. 5.700 Euro) hat es sie gekostet, sich ihr Bein abnehmen zu lassen.

Ihre Liebe zum Sport wiederentdeckt

Sie hat ihre Entscheidung nicht bereut: “Ich könnte nicht glücklicher sein, jetzt, wo mein Bein amputiert wurde. Ich hatte keine Furcht, ich war aufgeregt.”

Früher liebte sie es, Sport zu machen. Jetzt – ohne Schmerzen – kann sie wieder ihrer Leidenschaft nachgehen: “Es ist wundervoll, wieder diese Freiheit zu besitzen. Ich habe angefangen, bei Rollstuhl- und Handbike-Wettrennen teilzunehmen.”

PIC FROM CATERS NEWS - (PICTURED: Hannah Moore on a racing wheelchair.) - A teenager who suffered three years of hell thanks to an ingrowing toenail has paid for her own leg to be amputated. Hannah Moore, 19, from Stalbridge, Dorset, had an ingrowing toenail surgically removed in 2012 after months of discomfort. But days later she was left in unbearable pain, the slightest touch to Hannahs right leg left her in tears despite no sign of infection. Tragically doctors diagnosed her with a rare agonising condition - Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) - which can be triggered by minor surgery, leaving her in agony 24-hours-a-day. Ulcers are a symptom of the condition and last year Hannahs foot turned black and scaly and a huge flesh eating hole appeared in the middle. SEE CATERS COPY.

PIC FROM CATERS NEWS – (PICTURED: Hannah Moore on a racing wheelchair.) SEE CATERS COPY.

“Ich träume davon, Großbritannien in einem Triathlon-Wettbewerb 2020 bei den Paralympics zu vertreten”, sagt sie.

(Quelle: Huffpost.com)

Ich bin NICHT behindert – Ich WERDE behindert!

Kampagne des SoVD NRW

SoVD-Kampagnenlogo     JETZT MITMACHEN!

„Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert“?

„Behinderung? Was hab ich damit zu tun?“ Von wegen! Ob Menschen mit einer Behinderung zurechtkommen oder auf Barrieren stoßen – das geht uns alle an! Wir haben in NRW 2,8 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Bundesweit gerechnet ist die Behinderung bei gerade mal vier Prozent aller Betroffenen angeboren. Ungleich häufiger sind Unfälle und Erkrankungen die Ursache für eine Behinderung. Es sind Schicksalsschläge, die jeden treffen können, egal welchen Alters, egal welcher Herkunft. 2,8 Millionen Menschen alleine in unserem Bundesland. Das ist eine beeindruckende Größe. Das ist keine Randgruppe. Umso unverständlicher ist es für uns als Sozialverband, dass die Politik sich nicht mit voller Energie, Tatendrang und Entschlossenheit um die Belange dieser vielen Menschen kümmert. Kein Mensch darf aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden. So steht es schon lange im Grundgesetz. Und alle Menschen haben ein Recht auf Teilhabe. Sie müssen „inkludiert“, einbezogen und dürfen nicht ausgeschlossen werden. So regelt es die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 in ganz Deutschland, also auch in NRW, geltendes Recht ist.

⇒weiterlesen auf der Kampagnenseite

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Was kann ich tun, um Teil der Kampagne zu werden?

Schauen Sie sich die Fotos unsere „Kampagnenmodells“ an. Lesen Sie, was diese Menschen auf die Palme bringt. Machen auch Sie ein Foto von sich und laden es hier hoch! Schreiben Sie uns einige Zeilen, worüber Sie sich ärgern – was sich Ihrer Meinung nach ändern muss. Haben Sie Teil an dieser Teilhabe-Bewegung. Machen Sie unsere Forderungen bekannt. Lassen Sie uns gemeinsam den Druck auf die Politik erhöhen. Damit sich etwas ändert.

pdf Wichtige PDF-Dateien zum Thema:

Color the world orange – Färbe die Welt orange – Weltaufklärungstag für CRPS am 07.11.2016

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#CRPSORANGEDAY

Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ will allen Betroffenen helfen, sich zusammen dafür zu organisieren, die Bekanntheit dieser kaum verstandenen Krankheit zu erhöhen.

Color the world orange – Färbe die Welt Orange“ ist eine unabhängige Initiative und gehört keiner Organisation an.

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Datum vormerken: 07.11.2016 „Color the world orange – Färbe die Welt Orange“, um auf CRPS aufmerksam zu machen. Weltaufklärungstag für CRPS!

Es wird Veranstaltungen an vielen verschiedenen Orten geben. Wir werden noch darüber berichten.

Weitere Informationen auch auf unserer CTWO-Seite des CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark.

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Nationale Kontaktstelle für die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

Es gibt im Netz ein zentrales Portal für die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in Europa. Hier werden auch wichtige Richtlinien und Vorschriften der Gesundheitsversorgung in Deutschland erklärt. Ausserdem gibt es eine eigene Rubrik für Seltene Erkrankungen.

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EU-PATIENTEN.DE ist eine wettbewerbsneutrale Plattform zur Information von Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitsdienstleistern rund um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung zwischen Deutschland und dem EU-Ausland.

Bildschirmfoto-2016-07-09-um-10.43.35Direktlink zur Webseite EU-Patienten.de

Bildschirmfoto-2016-07-09-um-10.43.35Direktlink zu Behandlung in Deutschland

Bildschirmfoto-2016-07-09-um-10.43.35Direktlink zu Seltene Erkrankungen

Neue Therapieform: Alternativmedizin, Schmerztherapie – SCENAR

Durch meinen Physiotherapeuten wurde ich auch eine neue Therapieform aus der Alternativform aufmerksam gemacht. Hierbei handelt es sich um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Nutzung des Biofeedbacks.Aufgrund der Berührungsempfindlichkeit und des Schmerzempfindens (Allodynie) konnte ich es selbst noch nicht ausprobieren. Die Adresse steht am Ende des Beitrags.

Quelle: www.scenar.de

Quelle: www.scenar.de

Die Scenar-Therapie ist eine Form der Elektrotherapie, bei der durch elektrische Impulse bestimmte Botenstoffe einer Nervenzelle ausgeschüttet werden, die über die Blutbahn bei der Zielzelle ankommen und dort zellbiologische Verbesserungen einleiten. Eine dieser Wirkungen ist Schmerzlinderung, doch geht die Wirkung von SCENAR darüber weit hinaus, da über die Optimierung von Körperfunktionen eine Heilung von Krankheiten in verschiedensten Bereichen möglich ist. Über das vegetative Nervensystem kontrolliert der gesunde Organismus zur Aufrechterhaltung der inneren Selbstregulation seine lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel. Im kranken Zustand ist diese Fähigkeit allerdings eingeschränkt und der Körper übernimmt falsche Funktionsweisen. SCENAR regt mit seinen Impulsen den Organismus an, die festgefahrenen Nervensignalstrukturen aufzubrechen.

SCENAR LOGO

[Auszug aus der Webseite von SCENAR Deutschland]

Wie wirkt SCENAR?
Während der SCENAR-Behandlung laufen biophysikalische und biochemische Regulationsvorgänge ab. Sie spüren diese Vorgänge als Kribbeln oder Picken. In Ihrem Körper geschieht jedoch viel mehr: Das SCENAR aktiviert durch elektrische Impulse die Selbstheilungskräfte, da es mit dem Körper in direkten Dialog tritt. Art und Dauer der Therapie werden dabei vom Körper selbst gesteuert. Zu jedem Zeitpunkt und an jeder Stelle werden die Therapieimpulse individuell dem Körper angepasst. Somit wird Einfluss auf das vegetative Nervensystem und damit auf die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge genommen. Die Abwehrkräfte werden gestärkt und dem Körper wird ein Weg zur Selbstheilung aufgezeigt. Kontraindikationen sind elektronisch gesteuerte Implantate, die Behandlung des Abdomenbereichs bei Schwangeren und lebensbedrohliche Erkrankungen.

Quelle: www.scenar.de

Quelle: www.scenar.de

Wirkung im Körper
Bekannt ist, dass der Hautwiderstand bei Veränderungen des inneren Milieus wechselt. Dadurch kann auf pathologische Signale über kontinuierliches Biofeedback individuell und gezielt regulierend auf den Organismus eingewirkt werden.
Das SCENAR stimuliert durch biofeedbackgesteuerte Impulse die Selbstregulation. Der Einfluss auf das vegetative Nervensystem und damit auf die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge stärken die Abwehrkräfte und zeigen dem Körper einen Weg zur Selbstheilung auf. Durch die spezielle Impulstherapie werden offenbar regulativ physiologische Reaktionen im Sinne einer Selbstheilung angeregt. Die biomechanischen und energetischen Phänomene sind letztlich nicht geklärt. Die russische Forschung beschreibt die vermehrte Freisetzung von Neuropeptiden, die die Wirksamkeit mit erklären können. Russische Forschungsergebnisse belegen, dass durch dieses Therapieverfahren entlang der Nervenbahnen und in verschiedenen Hirnregionen mehr als 2 000 verschiedene Neuropeptide ausgeschüttet werden können. Gleichzeitig wird die Nerven- und Hirnaktivität angeregt. Patienten berichten über eine Verbesserung des Spannungszustandes der Muskeln. Bei einer Vielzahl von Patienten konnte der rasche Rückgang von Weichteilschwellungen beobachtet werden. Hier liegt vermutlich ein rascher Lymphabfluss durch die SCENARimpulstechnik vor. Ziel der Therapie ist Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung durch Anregung der Regulation. Mehr als 80 % aller Patienten berichten nach der Behandlung über eine Veränderung ihrer behandelten Beschwerden. Aufgrund der Wirkungsweise arbeiten Mediziner verschiedener Fachrichtung mit SCENAR.

Quelle: www.scenar-beam.com

Quelle: www.scenar-beam.com

Anwendungsgebiete

  • Störungen des Verdauungstraktes
    • Funktionelle Störungen
    • Schmerzen und Entzündungen

  • Beschleunigung der Wundheilung
    • Posttraumatisch
    • Postoperativ

  • Störungen des Nervensystems
    • Entzündungen
    • Durchblutungsstörungen
    • Migräne
    • Erkrankungen des vegetativen Nervensystems etc.

  • Erkrankungen der Sinnesorgane
    • Augenerkrankungen
    • HNO-Probleme etc.

  • Störungen im Hormonsystem

  • Beschwerden im Immunsystem
    • Allergien
    • Toxische Belastungen etc.

  • Atemwegs- und Lungenprobleme
    • Bronchitis
    • Asthma bronchiale
    • Nebenhöhlenentzündungen
  • Störungen des Harn- und Geschlechtsapparates
    • Zyklusstörungen
    • Reizblase etc.

  • Hautkrankheiten
    • Akne
    • Schuppenflechten
    • Neurodermitis
    • Ekzeme
    • Narbenstörungen
    • Verbrennungen
    • Insektenstiche etc.
  • Allergische Reaktionen

  • Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates
    • Gelenksentzündungen
    • Bänderzerrungen
    • Sehnenscheidenentzündungen
    • Muskelverspannungen oder -zerrungen
    • Bandscheibenvorfälle
    • Wirbelsäulen-Fehlstellungen etc.

  • Burn-Out
  • Nachbehandlungen in der Zahnmedizin
    • Störfeldbehandlungen
    • Verspannungen
    • Nach chirurgischen Eingriffen etc.

Quelle: www.scenar-beam.com

Quelle: www.scenar-beam.com

Quelle: http://www.scenar-beam.com

Geschulter Ansprechpartner für SCENAR:

Praxis für Physiotherapie und Massage im Agnesviertel
Stephan Lorenz, B.Sc.
Maybachstraße 176
50670 Köln
Web: www.physiotherapie-im-agneviertel.de
Email: email@physiotherapie-im-agnesviertel.de
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