Beleidigung durch Ärzte… Wehren?

Hallo Ihr!

Ich habe mal eine Frage, wie ich mich effektiv gegen Beleidigungen durch Ärzte wehren kann? Zu der Geschichte….

Im Januar hatte ich einen Termin bei einem Schmerztherapeuten in Essen. Ich habe mir einfach nur noch einmal eine zweite Meinung anhören wollen. Zumal der Arzt auch alternativ-medizinisch mit Akupunktur etc. behandelt. Der Termin war nun ja… Total für den A***. Der Arzt beleidigte mich als Tabletten-süchtig und meinte, „Schmerztherapie diene nicht dazu drogensüchtige Menschen mit Medikamenten zu versorgen“ Ziemlich wütend habe ich meine Tasche geschnappt und habe das Behandlungszimmer verlassen. Seiner Meinung nach habe ich mich mit meiner Reaktion dadurch als süchtig „entlarvt“. Ich habe mir dann seine Ausführungen dann doch noch angehört, versucht meine Meinung dazu zu sagen und eigene Stellung zu beziehen. Irgendwann hat es mir dann aber doch gereicht und ich bin gegangen.

Von meiner Krankenkasse bekam ich dann die Adresse von der Landesärztekammer. Bei der habe ich mich dann auch beschwert. Nun habe ich letzten Freitag ein Schreiben bekommen welches sich wirklich gewaschen hatte und was ich noch viel beleidigender finde als das was der Arzt mir damals gesagt hatte.
Seht selber. (Ich hoffe es klappt und ich kann das hochladen…) Link zum Brief

Da man diese Personen auch im Internet findet und weil der Vorstand der Landesärztekammer Nordrhein eine „öffentliche“ Person ist habe ich die Namen nicht geschwärzt sondern so belassen. Zur Erklärung. Dieser genannte Arzt am LVR-Klinikum ist Leiter der Abteilung für Suchtmedizin an der Psychiatrie am Universitätsklinikum Essen.

Ich will das eigentlich nicht auf mir sitzen lassen, denn ich finde es eine bodenlose Frechheit! Zumal der Vorstand der Landesärztekammer vom Fach Frauenarzt ist und wahrscheinlich noch nie in seinem Leben ein CRPS gesehen hat.

Wir sind doch nun durch unsere Krankheit bestraft genug, warum muss man sich dann so eine Scheiße (sorry!) auch noch gefallen lassen?

Wie kann ich mich wehren? Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass so eine Beschwerdestelle der Ärztekammer objektiv ist und sich ernsthaft um Beschwerden von Patienten kümmert und nicht noch einen drauf haut.

Fällt Euch noch was ein, was ich machen kann? Denn ich (wir) sind nicht suchtkrank sondern schmerzkrank und das sollen endlich auch die Ärzte verstehen…….!
Danke!

Eure
Tine