Urologische Symptome bei Patienten mit sympathischer Reflexdystrophie (CRPS)

Urologische Symptome bei Patienten mit sympathischer Reflexdystrophie (CRPS)“

urologieschild

Mit der Studie „Urologische Symptome bei Patienten mit sympathischer Reflexdystrophie (CRPS)“ aus dem Jahr 1995 dokumentieren Dr. Chancellor et al., Thomas Jefferson University, Philadelphia erstmals, dass urologischen
Problemen im direkten Zusammenhang mit CRPS stehen.

Im Jahr 2009 bestätigte eine Patientenbefragung mit 656 Patienten, dass bei etwa 25% der CRPS-Patienten im Verlauf der Erkrankung urologische Probleme auftreten.[1]

Nach mir vorliegenden Erkenntnissen gibt es in Deutschland keine vergleichbare Studie, und die Zusammenhänge werden auch von Ärzten, die sich intensiver mit CRPS beschäftigen, gar nicht gesehen. Die meisten Urologen
werden dementsprechend vorhandene urologische Probleme nicht in Verbindung zu CRPS sehen, daher ist es an uns, ihnen im Bedarfsfall diese Informationen zur Verfügung zu stellen.

Link zur Studie im Original (Englisch, PDF-Dokument, 583KB)

(Quelle: http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.412.5123&rep=rep1&type=pdf)

Die Übersetzung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Robert J. Schwartzmann. Zu allen (fett) markierten Wörtern im Text gibt es im Glossar eine Erläuterung.

Link zur Studie in deutscher Übersetzung (Deutsch, PDF-Dokument, 1017KB)

(Quelle: CRPS Info, http://www.crps-info.de/viewtopic.php?f=37&t=2474

Ein Betroffener

Hinweis: Beim Lesen der Studie ist immer zu berücksichtigen, dass es sich um eine Studie aus dem Jahr 1995 handelt. Die Verfasser berichten über die Erkrankung CRPS mit dem damaligen Erkenntnisstand.

________________

[1] Schwartzman, R. J., Erwin K. L. and Alexander, G. M.: The Natural
History of Complex Regional Pain Syndrome, Clin J Pain 2009; 25:273 – 280.

Kooperation mit der amerikanischen CRPS-Seite »RSDhope.org«

Nachdem die Amerikaner in der CRPS-Forschung und vor allem auch Aufklärung bereits viel weiter sind als wir in Deutschland, haben wir unsere Fühler in die USA ausgestreckt und Kontakt mit der amerikanischen CRPS-Seite »RSDhope.org« aufgenommen. Hier war man sehr begeistert, sich auch mit Webseiten zum Thema CRPS/RSD in der Welt zu verbinden. Ich denke, wir können hiervon nur profitieren, da wir viel schneller an neue Informationen kommen und uns auch Studien- oder Untersuchungsmöglichkeiten in den USA zur Verfügung stehen können.

Warum wird hier immer von RSD gesprochen, was heißt RSD? Reflex Sympathetic Dystrophy, eine andere Bezeichnung für CRPS.

Auf der Seite gibt es allgemeine Informationen zum Thema CRPS, also zu Sympromen, zur richtigen Diagnose, zu Studien in Sachen CRPS/RSD, zu Therapiemöglichkeiten usw. Außerdem wird viel zur Öffentlichkeitsarbeit geschrieben, da unsere Krankheit dort viel stärker publiziert wird. Weiterhin gibt es ein FAQ zu CRPS/RSD, eine Linkseite und auch einen kleinen Shop mit Kleidung, Ansteckern und Pins und vielem mehr.

Aber warum ist die Seite denn auf Englisch, ich verstehe das leider nicht?  Selbstverständlich ist die Seite auf Englisch, da sie aus Amerika kommt, was aber leider für viele Betroffene ein Problem ist. Daher haben wir vor, verschiedene doch wichtigere Themen und Artikel – zumindest inhaltlich zusammengefasst – ins Deutsche zu übersetzen. Vielleicht hat der/die eine Betroffene Lust, Zeit und Interesse, dabei zu helfen. Interessierte können sich per Email an support@crps-nrw.de melden.

Sehr aktuell (März 2014) wurde auf der Seite ein Video als CRPS Sensibilisierungskampagne veröffentlicht. Hier wird zunächst in einer kurzen Textpräsentation unsere Krankheit erklärt und die Probleme der schnellen Diagnose und auch über Unverständlichkeiten referiert. Später kommen einige Fachärzte, aber auch Betroffene und deren Angehörige zu Wort. Es handelt sich um ein kurzes Video in einer fünf- und einer siebenminütigen Version, welches frei verteilt werden kann und soll.

Leider ist dieses Video natürlich auch auf Englisch. Da es sehr einfach gestrickt ist, habe ich aber das meiste verstanden. Aber was ist mit anderen Betroffenen oder Interessierten? Vielleicht bekommen wir ja genügend Betroffene von uns zusammen, um ebenfalls so ein Video zu erstellen, mit welchem wir dann in Deutschland für mehr öffentliche AUfklärung sorgen können. Vielleicht bekommen wir auch einen keinen Trailer zusammen. Bitte meldet Euch bei Interesse per Email an support@crps-nrw.de.

Die Seite wird übrigens von einem Mann Mitte Fünfzig geführt, der ein generalisiertes Ganzkörper-CRPS seit 39 Jahren hat. Sobald ich mehr Kontakt mit ihm habe, werde ich auch mehr über sein persönliches Schicksal berichten.

Die Webseite ist über den nachfolgenden Link erreichbar.

LInk zur Webseite rsdhope.org (Englisch)

 

Neben der benannten (privaten) Webseite möchte ich noch eine weitere Seite aus Amerika vorstellen. Es ist eine kommerzielle Webseite zu CRPS/RSD aber mit dem gleichen Auftrag, Betroffene und deren Angehörigen über die Krankheit zu informieren und Wege aufzuzeigen, damit wieder Lebensqualität zurück zu erlangen. Diese Webseite Organisation hat auch eine eigene Community, mit derzeit knapp 10.000 Mitgliedern.

LInk zur Webseite rsds.org (Englisch)

 

Ebenfalls mit ausführlicher Beschreibung der Krankheit, mit Symptomen und Therapiemöglichkeiten, geschrieben auf Englisch und Spanisch ist die Webseite des amerikanischen »Nationalen Instituts für neurologische Störungen und Schlaganfälle« zu beachten.

Link zur Webseite ninds.org (Englisch + Spanisch)

Nachgang zum Gruppentreffen in Köln am 30.5.2014

Es war das dritte Gruppentreffen in NRW bzw. Köln und wir hatten einen neuen Veranstaltungsort zu testen. Ich war über eine Stunde früher vor Ort, um mir die Gegebenheiten anzusehen und um die Richtungsschilder für das Gruppentreffen aufzuhängen. Dabei interessierten mich natürlich vor Allem die Möglichkeiten, als Rollifahrer. Aber man muss sagen, dass der neue Gruppenraum bei der AOK Rheinland/Hamburg, besser gesagt in dessen Servicecenter Clarimedishaus eine perfekte Einrichtung für unsere Gruppentreffen zu sein scheint. Es ist fussläufig vom Hauptbahnhof erreichbar und mit einmal links und einmal rechts sehr gut zu finden. Vor Ort gibt es einen Pförtner, der die gesamte Zeit Einlass gewährt. Des Weiteren kann man zu unserer späten Gruppenzeit auf dem hauseigenen Parkplatz parken, sofern schon genug Plätze frei sind. Rollstuhlfahrer können an der linken Seite des Gebäudes durch eine ebenerdige eigene Glastür ins Gebäude gelangen, es gibt zwei Aufzüge und der Gruppenraum war im ersten Stock gelegen. Dieses mal war ich sogar nicht der einzige im Rollstuhl. Da ich die genaue Anzahl der Teilnehmer nicht kannte – es hatten sich im Vorfeld 20 (!) Personen angemeldet. Bis um 18.20h waren wir dann aber doch nur 13 Personen. Aber es war auf jeden Fall eine nette – größtenteils schon bekannte – Gruppe. Der Raum ist doch entsprechend groß, das wir zukünftig in einem Fall von Personeninvasionen auch immer noch mehr Personen unterbringen können und müssen nicht wirklich noch etwas anmieten. Die AOK hatte uns einen Stuhlkreis vorberietet, da mir die Veranstaltung mit Tischen bei den letzten Malen doch sehr Schulhaus- oder VHS-mäßig erschien, und eine Schreibunterlage brauchen wir bei unseren Treffen ja eher nicht. Übrigens habe ich aus dem Gruppenraum bei der AOK mitgenommen, dass ich für das nächste Mal auf jeden Fall eine kleine Bewirtung bestelle.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde vor allem durch die fünf neuen Betroffenen inklusive meiner Mutter, die mich mal wieder gerne zu einem Treffen begleitete und der organisatorischen Einführung, haben wir mit einem vorgebreiteten Themenkatalog angefangen. Ich habe der Gruppe nochmals meine Pläne für das erste interdiziplinäre CRPS-Symposium in Köln in der zweiten Jahreshälfte vorgestellt. Viele Teilnehmer waren begeistert von der Idee und mir wurde auch verschiedentlich Hilfe bei der Planung und Organisation angeboten. Ich werde in Sachen Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit bzw. Pressemitteilungen usw. gerne darauf zurückkommen. Aus diesem Thema heraus und auch durch verschiedentliche Einzelgespräche untereinander, bei denen ich so manches Mal um Ordnung bitten musste, wurde mehrfach angesprochen, dass wir – die CRPS-Betroffenen – zusammen mehr in die Öffentlichkeit gehen müssen. So wäre ein Beitrag bei »sterntv/RTL Television« denkbar, kleine Thementexte oder persönliche CRPS-Geschichten in Zeitunge wie zum Beispiel die sogenannte »Rentnerbravo«, also der Apothekenumschau, Goldenes Blatt, Bild der Frau o.ä., um unsere Krankheit mehr ins Gewissen der Öffentlichkeit zu bringen. Wie jeder von uns festgestellt hat, gibt es unter dem medizinischen Fachpersonal einen bunten Wissenstand zum Sudeck von »schon mal gehört«, über »ich kenn da wen« und »ich hatte da mal eine Patientin«, bis zu »ich bin der CRPS-Papst«. Zu dem Thema gab es auch Zusagen zur Unterstützung. Weiterhin stellte ich ein weiteres Mal die McGill Schmerzscala vor. Es gab auch schon einen Beitrag zum Thema auf der Webseite, aber dennoch war sie manchem noch unbekannt. So hatte ich für das Portemonnaie ein paar kleine laminierte Scalenkarten zum Mitnehmen vorbereitet, die man beim nächsten Arztbesuch mal unbedingt seinem behandelten Spezialisten zeigen sollte, damit dieser einmal die massive Höhe der CRPS/RSD-Schmerzen erfassen könnte. Es würde mich dazu interessieren, welchem Arzt, die Scala beriets bekannt ist. Durch einen Anruf einer verzeifelten Mutter für ihren am Fuß erkrankten Sohn, hatte ich einmal herumgefragt, wie der Stand der äußerlichen Symptome des CRPS ist, da man doch im sogenanten Stadium II (ohne erkennbare äusserliche Erkrankungssymptome) sicherlich arge Schwierigkeiten hat, dem Arzt klar zu machen, worum es geht, und das vor Allem, wenn der Sudeck schon was länger in der Hand oder in dem Fuß wohnt. Auch dazu gab es zahlreiche Wortmeldungen und die anderen Betroffenen waren natürlich froh, dass sie bereits in fester Behandllung sind. WIederum Teilnehmer ohne festen Behandler haben es da schon schwerer und müssen oftmals eine Gradwanderung machen, um nicht sofort in die Psychoecke geschoben zu werden. Hier hilft sicherlich manchmal ein ernergisches Auftreten, eine gewisse Hartnäckigkeit oder nach mancher Ärzteodysse, ein fachkundiger CRPS-Arzt, der den Sudeck auch ohne äussere Merkmale erkennt. Hier ist leider ganz klar das Problem vieler Betroffener erkennbar: »Es ist wichtig, frühzeitig nachdem ein CRPS diagnostiziert wurde, eine intensive Behandlung einzuleiten. Je länger die Erkrankung und die Schmerzen bestehen, desto schlechter sind die therapeutischen Möglichkeiten« (Zitat Rommelklinik Bad Wildbad). Um auf die verzeifelte Mutter zurückzukommen, ihr Sohn ist erst seit etwa 8 Wochen dabei, hat am Fuß alle bekannten Symptome (Verfärbung, Überwärmung bzw. Temperaturunterschied, Steifheit und Bewegungseinschränkung, glatte glänzende Haut, Schwellung, vermehrter oder verringerter Haar- und Nagelwuchs, Schwitzen etc.) aber keine Schmerzen. Ich wollte ihr gar nicht sagen, dass diese als Hauptsymptom sicher noch kommen können. Ein weiteres heiß diskutiertes Thema war die stationäre Behandlung oder auch die stationäre Reha, je nach dem, wer der Träger der Kosten ist. Herausgekommen ist, dass eine stationäre Behandlung in jedem Fall hilfreich ist und jedem Betroffenen anzuraten ist, weil dort in sehr kurzen Intervallen viel Behandlung und Therapie stattfinden kann, was in einer ambulanten Therapie nie erreicht werden kann. Diese multimodale Therapie, bei dem alle Disziplinen an einem Tisch sitzen und über den/die Betroffene/n beraten, kann zwar nur für zwei bis drei Wochen (oder ind er Intervalltherapie auch länger) eine Besserung herbeiführen, aber der/die Patient/in kann hiervon vieles mit nach Hause nehmen und eigenständig weiterführen. In der Runde wurde aber auch ein Fall aus Rheinland-Pfalz genann, bei dem auch ausserhalb eines Hauses alle Ärzte und Therapeuten miteinander sprechen und es findet keine Behandlung statt, ohne dass die anderen Fachpersonen davon wissen. So ein intersiziplinäres / multimodales Modell sucht man aber sonst sicherlich endlos. Unser letztes Thema waren alternative Behandlungsmaßnahmen. Diese sind in allen SHG bisher noch kein Diskussionsthema gewesen, und aus eigener Erfahrung habe ich dieses Thema angesprochen. Selbst mache ich seit einiger Zeit die Cranio-Sakrale-Therapie, die der Osteopathie entlehnt ist. Beides ist leider nur bedingt von der Schulmedizin akzeptiert, weil noch keine großen Studien dazu existieren. Abzuraten ist aber auf jeden Fall von hochpreisigen neuen Methoden wie Photonentherapie, Laserblutbestrahlung, Lichttherapie usw. Diese Therapien mögen zwar neu und aus den USA stammen, aber sie kosten oft viereckig Geld, was keine kasse trägt, und die Heilungschancen sind unbekannt und nicht bestätigt, ebensowenig neue Nebenwirkungen. Bisher hatte ich mich auch immer gegen diese Behandlungen mehr oder weniger gewehrt, aber seit ich es mache, habe ich wenigstens kurzzeitig in der Woche nahezu schmerzfreie Momente (10-15 Minuten) und es geht einem danach oftmals sehr gut, weil man oftmals tiefentspannt ist. Viele in der Runde waren interessiert, andere konnten diese kurzen Inseln der Schmerzfreiheit bestätigen. Somit sollte man auf jeden Fall daüber nachdenken, um auch sagen zu können, man hat alles erdenkliche ausprobiert. Ich habe die Teilnehmer abschliessend nochmals gebeten, mir gute wie schlechte Ärzte, Therapeuten und Kliniken zu nennen, damit wir unser CRPS-Ärzteverzeichnis ausweiten können. Arztvergleichsportale gibt es genügend, aber keins geht auch nur im geringsten auf CRPS ein. Schade eigentlich…. Am Ende des Treffens gab es wie jedes Mal die Gelegenheit, verschiedene CRPS-Materialien, Anstecker, Armbänder, Schleifen zu erstehen und einen SOS-Ausweis zu bestellen.

Nach dem Treffen haben wir uns noch in das nahegelegende Pancho Villa, einem mexikanischen Restaurant, aufgemacht, um gemeinsam etwas zu essen und zu trinken und diverse Themen noch weiter auszuführen, um sich untereinander besser kennenzulernen, um vielleicht beginnenden Freundschaften zu finden und um gemeinsam noch ein wenig zusammen zu sein, als eine Gruppe, die das gleiche durchmacht, das gleiche fühlt und weiß, worüber man redet. Alle haben zugesteimmt, dass das mit dem Clarimedishaus unsere Stammkneipe werden könnte…

Das nächste Treffen in Köln findet voraussichtlich am 25. Juli 2014 statt.

Orthopäde mit Sudeckerfahrung in Köln gesucht

Hallo zusammen,
jetzt versuche ich mal selbst an einer Suchanzeige: nachdem mein Sudeck wohl aus dem Ruhigstellen und dann Nichtstun und dann „Totstellen“ eines Orthopäden bzw. Olympiaarztes entstanden ist, und ich mittlerweile Symptome an meinem rechten Fuss feststelle, hat mich mein behandelnder Schmerztherapeut zum Orthopäden geschickt. Aber nach dem bisherigen Griff ins Klo und noch nicht so erhiebiger Ärzteliste für Orthopäden in NRW würde ich gerne hier einen Vorschlag für einen sudeckerfahrenen Orthopäden (oder Chirurgen) bekommen….

Nachdem mein noch immer akuter Sudeck im linken Fuß wohl austherapiert ist, und ich nicht immer im Rolli sitzen will, möchte ich da gerne mit Krücken hingeben, solange es noch geht.
Danke im Voraus.

Liebe Grüße
Stefan

Morbus Sudeck in der Schulter? Höllische Schmerzen nach Schlüsselbeinoperation

Innerhalb der letzten paar Tage hatte ich zwei Anrufe von Betroffenen mit einem Sudeck in der Schulter. Beide hatten nach einem Unfall eine Operation an der Schulter, und zwar nach einer Schlüsselbeinfraktur. Bei der einen Patientin wurde sogar insgesamt dreimal operiert, weil immer wieder zu lange Schrauben genutzt wurden. Das halte ich ja schon für fahrlässig und eine Verletzung der Nerven an dieser Stelle ist sicher nicht weit hergeholt. Ich würde da sogar vermuten, dass es sich hier sogar um CRPS-II handelt…. Die behandelnden Ärzte, beide Male eine Chirurg, haben aber selbst bei Ansprechen auf einen Sudeck jeweils abgewunken. ein Arzt hat eine Umfangsmessung der Oberarme gemacht und beidseitig den gleichen Umfang festgestellt und das als Beweis gegen einen Sudeck angeführt. Alle anderen Symptom (teigige Haut, Temperaturunterschied, leichte Farbveränderung, Berührungsempfindlichkeit und vor allem Schmerzen wurden nicht mal in Betracht gezogen. Bei einem Chirurgen handelt es sich sogar um einen BG-Arzt, der natürlich eine schnelle Wiederherstellung im Sinn hat. Hier wurde in der letzten Untersuchung noch von einer Plexusläsion gesprochen, die jetzt aber gar kein Thema mehr war. Es wurden weder neurologisch untersucht auf Nervenleitfähigkeit oder auf Bewegungsfähigkeit des Armes oder Kraftverhalten in der Hand… Ich habe beiden nahegelegt, sich mit einem Schmerztherapeuten bzw. besser einem Anästhesiologen in Verbindung zu setzen, da die das Krankheitsbild CRPS voraussichtlich regelmässig behandeln müssen.

Es wäre schön, wenn sich noch andere Schulter-Sudeck-Betroffene finden lassen, um hier vielleicht mal einen Kontakt herzustellen. Kontaktaufnahme bitte über mich (support@crps-nrw.de), da beide leider nur über Telefon zu erreichen sind.