Gutachten

Hallo ,

Ich leide seit mehr als 6 Jahren an CRPS im Sprunggelenk .Aber in den ersten drei Jahren hat es nie eine Diagnose gegeben , sondern immer nur der Verdacht auf CRPS . In 2012 hat ein Gutachter diese CRPS Diagnose gestellt und der nächste Gutachter hat die Diagnose dementiert . Alle Gutachter haben sich in Ihren Berichten widersprochen .
Heute war ich bei dem 5ten Gutachter , wieder mal ein Orthopäde . Die Meinung des Gutachter war wieder niederschmetternd .Wie ein schlag ins Gesicht .
Es glaubt mir einfach kein Orthopäde .
Die ganzen Medikament gegen Schmerzen nehme ich ja auch nur weil es spass macht und ja so gesund sind .
Ich solle mir doch den Kopf untersuchen lassen , ich hätte kein organisches Problem .Es sei alles altersgerecht .
Wie soll ich vor Gericht beweisen , das ich dauernd Schmerzen habe , die sich mittlerweile über die ganze rechte Körperhälfte ausgebreitet haben .

Wenn einen die Krankheit nicht depressiv macht , dann sind es die Ärzte die einen als Simulant ,Hypochonder oder als psychisch Krank abstempeln .
Ich kämpfe bei drei Gerichten seit mehr als 6 Jahren um mein Recht ,um einen GDB und um eine Rente /Erwerbsminderungsrente . bin in einem Verfahren wegen Schmerzensgeld und Schadensersatz schon in Berufung gegangen .
Ich bin es einfach leid ,das hin und her meine Geduld und meine Kraft sind ausgeschöpft .

Ich habe gelernt diese Schmerzen zu ertragen und mit Ihm zu Leben .Egal was noch kommt .

Sabine

Beruf trotz CRPS

Hallo Zusammen,

mir stellt sich seit ein paar Wochen immer wieder die Frage, wie man trotz CRPS in der Berufswelt bestehen kann?

Bei mir ist zum Glück nur das rechte Sprunggelenk betroffen, trotz allem habe ich große Probleme den Weg zurück ins Berufsleben zu finden. In den ersten 3 1/2 Jahren meiner Erkrankung kam ich mit den Schmerzen, Medikamenten, und den restlichen Begleiterscheinungen noch ganz gut zurecht. Obwohl ich auch schon in dieser Zeit sehr viel Urlaub für die „schlechten Tage“ verwendet habe. Ich habe immer wieder sehr starke Schmerzattacken, wo ich dann zu meiner normalen Dosis an Morphium noch ein stärkeres Medikament zusätzlich benötige. Im Januar 2014 ging es mir dann so schlecht, dass ich innerhalb von einer Woche in eine stationär Schmerztherapie gekommen bin. Wobei im Rahmen dieser auch immer wieder über das Thema Beruf gesprochen wurde. Der behandelnde Arzt war der Meinung, dass ich trotz den starken Schmerzen und vielen Medikamenten direkt wieder arbeiten gehen sollte, wohingegen die Psychotherapeutin den Standpunkt vertreten hat, dass es so nicht möglich ist sinnvoll zu arbeiten. Also bin ich ersteinmal für vier Wochen zuhause geblieben, bis ich einen Reha-Platz bekommen habe. Doch auch nach den fünf Wochen Reha ging es mir zwar etwas besser, aber ich kann mich auf Grund der Medikamente und Schmerzen auch heute noch immer nicht so lange konzentrieren, dass ich einen normmalen Arbeitstag überstehen würde. Auch die Schmerzattacken und die damit verbundenen Spastiken machen mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung, so dass ich nun schon seit sechs Monaten krankgeschrieben bin. Im Moment ist auch noch nicht klar, wann ich wieder arbeiten gehen kann. Mein Schmerztherapeut geht sogar so weit zu sagen, dass er eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben generell für fraglich hält.

Wie ist das bei Euch??? Wie geht Ihr im beruflichen Alltag mit eurer Erkrankung um?

Ich finde es einfach erschreckend, wenn man mir gerade einmal 31 Jahren vor vielen Fragezeichen steht, was dir berufliche Situation betrifft.

Danke schoneinmal im Vorraus für eure Informationen!

Wünsche Euch schmerzarme Tage!

Strubbel

 

 

 

 

 

 

Abhängigkeit von Lyrica

Hallo zusammen,

 

bin neu hier und habe einige Fragen und würde mich über viel Ratschläge freuen.

 

LyricaMeine Geschichte fing im November 2013 an, wurde als Fussgänger vom Auto angefahren, die Diagnose war dann ein Fersenbeinbruch und diverse Prellungen. Mit dem Fersenbeinbruch waren die Ärzte hier schon ein wenig überfordert wussten wohl nicht so richtig wie man es behandeln soll, sollte den Fuss immer wieder hochlegen aber auch versuchen abzurollen damit sich die Sehnen nicht verkürzen. Die Schmerzen waren heftig und der Fuss wurde immer empfindlicher, Socken, Decken nichts durfte daran kommen,die Zehen eiskalt, Lymphen ging Anfang Januar auch noch nicht, der Fuss war violett gefärbt und immer dick, habe abends für 2 Wochen Tramal bekommen. Erst am 25.02.2014 hat dann der Radiologe in seinem Bericht vom CT von einer gelenknahen Entkalkung gesprochen und den CRPS verdacht geäussert, leider hat da der Chirurg nicht drauf geachtet und den Fersenbeinbruch als normal heilend abgetan, ich sollte Geduld haben und Schmerztropfen nehmen. Erst im April kam vom nächsten Fussspezialisten die Sudeck-Diagnose. Mein Sprunggelenk wird wohl irgendwie denke ich schon steif sein, da ich nicht richtig laufen kann. Renne von einem Arzt zum anderen, der Orthopäde wollte nur KG und Lymphdr. verschreiben und mir seine eigene Therapie (Liebscher und Bracht?) verkaufen, alle anderen Mittel helfen nicht.

Bin jetzt bei einem  Schmerztherapeuten, der hat mir Alendronsäure und Lyrica  2 x 25 mg verschrieben.

wie schnell wird man davon abhängig, kämpfe auch mit starkem Schwindel und Übelkeit bei Lyrica (stehe ja tagsüber neben mir) welche Mittel sind nicht so heftig (ausser Novalgintropfen die ich auch nehme)

kann es sein, dass die Schmerzen immer schlimmer werden und hochwandern zur Wade und Knie?

geht so ein Knochenschwund weiter, kann man irgendwann gar nicht mehr laufen?

Ich soll den Fuss immer bewegen, was ich auch mache, habe 2 Std KG die Woche und gehe ins Fitnessstudio wo ich Bewegungen an Geräten unter Anleitung der Physiotherapeutin mache.

Bin auch ganz gut darin Schmerzen zu verdrängen, glaube dass schadet mir wohl eher wenn ich an manche Beiträge denke die ich gelesen habe.

Bin übrigens sehr beeindruckt von den Leuten die hier schreiben wie sie ihr Schicksal meistern, da geht es mir ja noch gut, also Hut ab !!

VG Mary

erneutes CRPS?

Hallo, ich bin Bärbel (Baerbel) und neu hier (komme allerdings mit den Regeln noch nicht so gut klar).

Ich hatte vor 15 Jahren einen sog. „Sudeck“ am Fuß – wg. falscher Diagnose und Behandlung erst nach monatelanger Ärzte-Odyssee erkannt von einer sehr guten Physiotherapeutin, die wohl bei den medizinischen Tischgesprächen ihrer Arzt-Eltern sehr gut aufgepasst hat. Nach jahrelanger Therapie (Medikamente, Schmerztherapeut, psycholog. Beratung, TENS-Gerät, orthopäd. Einlagen, Abrollhilfe am Schuh) komme ich halbwegs klar, habe auch nur belastungsabhängige Schmerzen, d.h. Einschränkung der Gehdauer und -geschwindigkeit. Ein Teil der Schmerzen kommt vll auch durch den durchgetretenen Mittelfuß (Metatarsalgie), der die Folge der langen Ruhigstellung mit Muskelabbau ist.

Nun bin ich ausgerechnet mit dem Fuß vor 6 Wochen heftig umgeknickt: Bänderzerrung im Mittelfußbereich. Schonung, Salbenverbände, Sprunggelenksbandage haben die ursprünglichen Beschwerden abklingen lassen. Seit ca 10 Tagen stelle ich allerdings eine Schwellung des Sprunggelenks mit leichter Rötung und gelegentlichem leichtem brennenden Schmerz fest, der mich an 1999 erinnert. Röntgenbild unauffällig, MRT in 4 (!) Wochen. Was kann ich akut tun, um den Beginn eines CRPS zu vermeiden oder stoppen?

Danke für eure Hilfe

Neuling aus Baden-Württemberg

Hallo zusammen,

freue mich sehr, dass es hier die Möglichkeit gibt, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen!!!

Mich selbst begleitet mein CRPS nun seit mehr als 4 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes „Schritt für Schritt“ – betroffen ist mein rechtes Sprunggelenk.
Eine Odyssee an Ärzten, mit einigen Fehlbehandlungen haben zum jetzigen Zustand bzw. zur jetzigen Situation geführt.
Man versucht die Erkrankung in sein Leben zu integrieren, zu akzeptieren, aber die Schmerzen überwältigen einen doch immer wieder.

Daher bin ich auf der Suche nach gleichgesinnten, da ich doch immer wieder feststelle, dass es doch Unterschiede gibt zwischen einem CRPS an der Hand oder am Fuß???!!!
Zudem würde es mich interessieren, ob es hier noch jemand mit derselben Kombination an Krankheitsbildern gibt.
– CRPS
– Morbus Raynoud
– Morbus Köhler
– Spastiken im rechten OSG

????

Würde mich sehr über Antworten freuen.

Grüße