Ärzteschaft: Schmerzmedizinische Versorgung stärken

Ärzteschaft

Schmerzmedizinische Versorgung stärken

Mittwoch, 28. Mai 2014

Düsseldorf – Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Im Durchschnitt dauert die Leidensgeschichte eines Schmerzpatienten sieben Jahre, jeder Fünfte kämpft sogar 20 Jahre und länger gegen den Schmerz an. „Patienten haben ein Recht auf eine strukturierte und wirksame Schmerztherapie“, erklärt Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer.

Deshalb fordert der 117. Deutsche Ärztetag in Düsseldorf einen niedrigschwelligen Zugang für alle betroffenen Patienten zu den erforderlichen schmerzmedizinischen Versorgungsebenen. Der Hausarzt sei in der Regel der erste Ansprechpartner für alle Gesundheitsprobleme, so auch für Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen. „Ihm kommt dabei die Aufgabe zu, das Leitsymptom ,akuter Schmerz‘ vom chronischen Schmerz abzugrenzen und eine weitere Diagnostik und Differenzialdiagnostik einzuleiten“, heißt es in dem Ärztetags-Beschluss.

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→ Link zum kopletten Artikel: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58859

Quelle: Gesundheitsnachrichten der Deutschen Schmerzliga e.V.

Beleidigung durch Ärzte… Wehren?

Hallo Ihr!

Ich habe mal eine Frage, wie ich mich effektiv gegen Beleidigungen durch Ärzte wehren kann? Zu der Geschichte….

Im Januar hatte ich einen Termin bei einem Schmerztherapeuten in Essen. Ich habe mir einfach nur noch einmal eine zweite Meinung anhören wollen. Zumal der Arzt auch alternativ-medizinisch mit Akupunktur etc. behandelt. Der Termin war nun ja… Total für den A***. Der Arzt beleidigte mich als Tabletten-süchtig und meinte, „Schmerztherapie diene nicht dazu drogensüchtige Menschen mit Medikamenten zu versorgen“ Ziemlich wütend habe ich meine Tasche geschnappt und habe das Behandlungszimmer verlassen. Seiner Meinung nach habe ich mich mit meiner Reaktion dadurch als süchtig „entlarvt“. Ich habe mir dann seine Ausführungen dann doch noch angehört, versucht meine Meinung dazu zu sagen und eigene Stellung zu beziehen. Irgendwann hat es mir dann aber doch gereicht und ich bin gegangen.

Von meiner Krankenkasse bekam ich dann die Adresse von der Landesärztekammer. Bei der habe ich mich dann auch beschwert. Nun habe ich letzten Freitag ein Schreiben bekommen welches sich wirklich gewaschen hatte und was ich noch viel beleidigender finde als das was der Arzt mir damals gesagt hatte.
Seht selber. (Ich hoffe es klappt und ich kann das hochladen…) Link zum Brief

Da man diese Personen auch im Internet findet und weil der Vorstand der Landesärztekammer Nordrhein eine „öffentliche“ Person ist habe ich die Namen nicht geschwärzt sondern so belassen. Zur Erklärung. Dieser genannte Arzt am LVR-Klinikum ist Leiter der Abteilung für Suchtmedizin an der Psychiatrie am Universitätsklinikum Essen.

Ich will das eigentlich nicht auf mir sitzen lassen, denn ich finde es eine bodenlose Frechheit! Zumal der Vorstand der Landesärztekammer vom Fach Frauenarzt ist und wahrscheinlich noch nie in seinem Leben ein CRPS gesehen hat.

Wir sind doch nun durch unsere Krankheit bestraft genug, warum muss man sich dann so eine Scheiße (sorry!) auch noch gefallen lassen?

Wie kann ich mich wehren? Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass so eine Beschwerdestelle der Ärztekammer objektiv ist und sich ernsthaft um Beschwerden von Patienten kümmert und nicht noch einen drauf haut.

Fällt Euch noch was ein, was ich machen kann? Denn ich (wir) sind nicht suchtkrank sondern schmerzkrank und das sollen endlich auch die Ärzte verstehen…….!
Danke!

Eure
Tine

 

Bin auch neu hier.

Hallo zusammen.

Ich habe seit kurzem auch die Diagnose CRPS, und bin noch am Anfang meiner Therapie.

Zu mir: Ich heisse Petra, bin 56J. und hab schon einiges hinter mir, was Krankheiten und OP´s betrifft.

Meine CRPS-Geschichte:

Ende Oktober 2013 habe ich mir den kleinen Finger der rechten Hand geklemmt/gequetscht.

Nach dem Röntgen wurde der Finger erst getaped, später wurde der Finger ruhiggestellt mittels Gipsschiene, (UnfallChirurg)

dann sollte ich ihn wieder bewegen (Handchrurgie), später wurde wieder eine Gipsschiene angefertigt.

Zwischendurch Neurologie, MRT´s wurden gemacht, und jeder sagt mir was anderes. Hatte oftmals das Gefühl, man glaubt mir nicht.

Am 10.01. dann die Diagnose, Verdacht auf CRPS. Stationäre Aufnahme zur Schmerztherapie in Krankenhaus in MS.

Medikation: Targil 2 x 30 mg, Lyrika 2 x 75 mg.

Dann musste ich Lyrika absetzen, weil mein Augendruch stark angestiegen ist.

Seit Anfang dieser Woche beim Schmerztherapeuten, da das KH die Behandlung nicht weiterführen durfte.

Da bekam ich die Bestätigung CRPS.

Aktuelle Medikation jetzt: Targil 2 x 30mg, Prednisolon 100mg, Novalgin nach Bedarf, Magentabletten und drucksenkende Mittel,

dazu bekomme ich Ergotherapie und Krankengymnastik.

Mein Schmerzpegel ist tagsüber bei 5-6, nachts schlimmer.

Schreiben fällt mir immer schwerer, ich versuche aber , die Hand wie gewohnt zu benutzen, soweit es eben geht mit den Schmerzen

Soweit meine Geschichte.

Lieben Gruss

Petra

[Anmerkung der Readaktion: Vorstellungen gehören in die Kategorie ‚Erfahrungsberichte‘. Daher haben wir den Beitrag umgezogen]