nach längerer Pause wieder da.

Hallo Forengemeinde,

nach fast 2 Jahren melde ich mich zurück mit einem kleinen Bericht, was ich in der Zwischenzeit erlebt habe.

Meine Medikation ab Februar 2014: Targin retard 30mg morgens und abends, Alendronsäure 70 mg alle 4 Wochen, und Vitamin D (Dekristol) alle 2 Wochen. Die Nebenwirkungen von Targin waren schon sehr heftig, z.B. Orientierungslosigkeit bei Einkäufen, plötzliche Müdigkeitsattacken, so das ich mich sofort hinlegen musste, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen , etc.

Mein Schmerztherapeut wollte unbedingt, das ich Lyrika nehme, es wäre das wichtigste Medikament, leider ist dadurch mein Augendruck ins unermessliche gestiegen, und meine Augen waren mir in dem Moment wichtiger.

Um die Nebenwirkungen erträglicher zu gestalten , bin ich ab Juni 2014 umgestiegen auf PALEXIA retard, je 150mg morgens und abends.

Mir hat Palexia wesentlich besser geholfen als Targin , und auch die Nebenwirkungen haben deutlich nachgelassen, bis auf die Verdauungsstörungen.

Während der ganzen Zeit lief nebenher die Spiegeltherapie, auch diese hat sehr gut angeschlagen.

Alles in allem war diese gesamte Therapie so erfolgreich, das ich sie im November 2014 beenden konnte. Der Schmerz war Bestandteil meines Lebens, immer so auf Level 2-3, also erträglich.

Februar 2015: beim Spaziergang nicht aufgepasst, gestürzt, Bruch des Mittelhandknochens der „linken“ Hand, wieder Schmerzen, die sich im Laufe des Jahres aber bei 3-4 eingependelt haben. Ich lebe damit sehr gut.

Aktuell ist es leider so, das ich seit Neujahr 2016 ohne ersichtlichen Grund wieder ein Schmerzlevel von 10 in der rechten Hand habe, ich habe  mich nicht verletzt, rein gar nichts, ich verstehe es nicht. Hat hier im Forum jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, das nach einer längeren schmerzfreien Zeit alles wieder voll da ist??

Ich habe da nur eine Vermutung, woher es eventuell kommen könnte:

Ich bin vor ein paar Jahren zweimal am Tiefennerv der rechten Hand  operiert worden (Supinator-Syndrom, Nervus radialis), nach der zweiten OP sind die Fäden wohl zu früh gezogen worden, die Wunde klaffte wieder auf und ist mit der Zeit alleine zugewachsen.

Es sieht alles ziemlich verwuchert und unschön aus, und ich hege den Verdacht, das diese Wucherungen wieder auf den Nerv drücken und das alles auslösen.

Gespräche mir meinem Hausarzt und anderen Leuten vermitteln mir den Eindruck, das sich an diese Narbe kein Chirurg mehr herantraut, aus Angst, da noch mehr zu zerstören.

Das ist meine momentane Situation.

LG

Petra