Neues Jahr = neue Artikel im Shop

Liebe Betroffene, liebe Angehörige, liebe Interessierte,

wir wünschen allen ein gutes neues Jahr mit Gesundheit und wenig Schmerzen.

Pünktlich zum neuen Jahr haben wir auch ein paar neue Artikel in unserem Shop, um die Bekanntheit von CRPS zu erhöhen.

Also gleich reinschauen und bestellen:
stores.crps-netzwerk.org

klappkarte
Lesezeichen oder zusammenklappbare Infokarte

Doppelte und zusammenklappbare Infokarte
Klapp-Visitenkarten quer 4/4 farbig (beidseitiger Druck), 300g folienkaschiert matt Format: 170x55cm bzw 85x55cm
Mit allen Kontaktdaten des CRPS Netzwerk gemeinsam stark.
sowie mit den aktuellen Diagnosekriterien für CRPS, sog. Budapestkriterien.

medikamentenplan
CRPS Netzwerk Medikamentenplan / Opioidausweis

Menschen, die dauerhaft auf Opioide bzw. Medikamente angewiesen sind, sollten einen Medikamentenplan bzw. Opioid-Ausweis mit sich führen. Im Medikamentenplan sind die Schmerzmedikamente, die Dosierung und die Einnahmedaten vermerkt. Neben einer schriftlichen Einnahmeanordnung können mit diesem Plan mitbehandelnde Ärzte über die Notwendigkeit der Opioide und die Art der Dosierung informiert werden. Die Vorlage des Medikamentenplans stellt in der Regel sicher, dass die Schmerztherapie auch in fremden Krankenhäusern, z.B. nach Unfällen oder bei Akuterkrankungen im Urlaub, fortgeführt und der Patient weiterhin schmerzmedikamentös versorgt wird.
Betroffene sollten ihren Medikamentenplan bzw. Opioid-Ausweis in der Brieftasche mit sich führen. Es ist unter Umständen notwendig, auch Angehörige oder Freunde über den Plan in Kenntnis zu setzen, damit das Dokument im Notfall dem fremden Arzt bzw. im Krankenhaus vorgelegt wird.
Auch für Patienten, die gegenüber Behörden ihre Fahrtauglichkeit nachweisen müssen, ist ein Medikamentenplan bzw. Opioid-Ausweis unerlässlich.
Format: 172 x 55 mm
300g hochwertiger Qualitätsdruck beidseitig folienkaschiert matt

ribbon
Paracord Schlüsselanhänger – orange Ribbon

Paracord-Anhänger mit Schlüsselring, Signalorange, 8,0 x 5,0 x 1,0 cm

Opioidausweis

Opioidausweis

Ein Opioid-Ausweis ist in Deutschland eine ärztliche Bescheinigung über die rechtmäßige Einnahme von verkehrs- und verschreibungsfähigen Betäubungsmitteln.

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Die meistens CRPS Betroffenen müssen zur Bekämpfung der sehr starken Schmerzen für längere Zeit bzw. auch dauerhaft verschiedene Opioide zu sich nehmen bzw. auch mit sich führen. Da ist bei Reisen oder im Straßenverkehr (als Beifahrer!) wichtig sich als erlaubter Träger von BTMs auch dafür ausweisen zu können. Landet man beispielsweise in einer Verkehrskontrolle oder auch in einer Grenzkontrolle und kann nicht nachweisen, dass diese Betäubungsmittel dringend benötigt werden, kann es zu ernsten Problemen führen. Daher sollte man seinen behandelnden Arzt unbedingt auf einen Opioidausweis ansprechen und sich selbigen ausstellen lassen. Viele Ärzte haben aber keine Vorlagen dafür. Daher können diese hier heruntergeladen bzw. auch bestellt werden.

Im Opioid- Ausweis sind die Schmerzmedikamente, die Dosierung und die Einnahmedaten vermerkt. Die Vorlage des Ausweises stellt in der Regel sicher, dass die Schmerztherapie auch in fremden Krankenhäusern, z.B. nach Unfällen oder bei Akuterkrankungen im Urlaub, fortgeführt und der Patient weiterhin schmerzmedikamentös versorgt wird. Der Opioid-Ausweis ist also nicht primär für Fahrerlaubnis oder Fahrtauglichkeit ausgestellt, aber sollte unbedingt mitgeführt werden.

Rechtlicher Hintergrund

Seit August 1998 ist in der Bundesrepublik Deutschland das Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen verboten. Das Führen eines Kraftfahrzeuges unter der Wirkung bestimmter psychoaktiver Substanzen ist nach § 24a StVG ordnungswidrig, es sei denn der Patient kann nachweisen, dass er diese Wirkstoffe im Rahmen einer Therapie für einen konkreten Krankheitsfall einnimmt. Wörtlich heißt es dazu:

„Satz 1 gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.“ – StVG § 24a, Abs. 2, Satz 3

Die Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung, FeV) regelt in § 14 die Rahmenbedingungen der Fahrtauglichkeit bei der Einnahme von Betäubungsmitteln. Die Einnahme von opioiden Schmerzmitteln ist nicht generell untersagt, allerdings muss ein dazu qualifizierter Arzt die Fahrtüchtigkeit ausdrücklich bescheinigen, wenn die Schmerzmittel unter das BtmG fallen.

Mit Hilfe eines Opioid-Ausweises, der von dem behandelnden Arzt ausgestellt werden kann, ist es dem betroffenen Patienten möglich, beispielsweise in einer Verkehrskontrolle, die gesetzeskonforme Anwendung dieser Arzneimittel nachzuweisen. Der Opioid-Ausweis ist ein- bis viersprachig, sollte aber mindestens auf englisch und deutsch ausgestellt sein. In dem Ausweis werden die verschriebenen Medikamente, ihre Dosierung und die Einnahmedaten vermerkt. Neben dem Nachweis der Fahrtauglichkeit und der rechtmäßigen Einnahme des Betäubungsmittels soll der Opioid-Ausweis auch mitbehandelnde Ärzte oder Ärzte in anderen, beispielsweise ausländischen Therapieeinrichtungen über die Notwendigkeit der aufgeführten Arzneimittel informieren. Dadurch soll die Fortführung der Therapie gewährleistet werden.

→ Download Opioidausweis 1 (nur deutsch)
→ Download Opioidausweis 2 (deutsch/englisch/türkisch/russisch)
→ Download Opioidausweis 3 (deutsch/englisch)

→Bestellmöglichkeit eines Opioidausweises (bei change-pain.de)

→Download Schmerz-Werkzeugkoffer

(Quelle: Dirk-Stefan Droste / wikipedia.de / mundipharma / Deutsche Schmerzliga eV / Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie)