Teilnehmer für wissenschaftliche Studie gesucht!

Teilnehmer für wissenschaftliche Studie gesucht!

Liebe Patienten,

die Abteilung für Neuroradiologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist weltweit führend in der hochauflösenden Darstellung von Nerven mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MR-Neurographie). In einer wissenschaftlichen Studie wollen wir mit Hilfe neuer, innovativer MRT-Messungen die Struktur und die Durchblutung von Nerven bei CRPS-Patienten untersuchen und mit gesunden Probanden vergleichen.

Ziel dieser Studie ist es, die Entstehung von Schmerzen bei CRPS besser zu verstehen, um zukünftig neue Optionen in Diagnostik und Therapie eröffnen zu können.

Teilnahmevoraussetzungen:
– Patienten zwischen 18 und 80 Jahren.
– Erkrankung nicht länger als 4 Jahre bestehend.
– Kein Herzschrittmacher bzw. nicht MRT-taugliche Metallimplantate.
– Diagnostiziertes CRPS I oder II der oberen oder unteren Extremität.
– Keine weiteren neurologischen oder stoffwechselbedingten Erkrankungen (wie z.B. Diabetes).

Die Studie beinhaltet eine ausführliche klinisch-neurologische und elektrophysiologische Untersuchung (Dauer ca. 1 Stunde) sowie eine MRT-Untersuchung (Dauer ca. 1,5 Stunden). Die Untersuchungen finden in der Abteilung für Neurologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg statt.

In dem ersten Abschnitt der Studie suchen wir vor allem Patienten in einem akuten Stadium der Erkrankung (starke Schwellung, Verfärbung und Schmerzen der betroffenen Extremität).

Bei Interesse oder Fragen dürfen Sie sich gerne an folgenden Mailadresse wenden: brunnee@stud.uni-heidelberg.de.

Meniskusschaden und Magnetfeldtherapie

pain-3w

 

Hallo Ihr Lieben,

seit einiger Zeit knirscht und schmerzt mein Knie im erkrankten Bein wahnsinnig. Ich komme kaum Treppen hoch und auch das aufstehen aus dem Sitzen tut wahnsinnig weh.
Da meine Schmerzärztin auf NICHTS eingeht und alles nur herunter spielt und die Medikamente höher dosiert, bin ich heute mal zu einem anderen Chirurgen gegangen. Er hatte damals die Fraktur entdeckt, aber nicht den CRPS … heute war ich das erste Mal wieder dort … er meinte auch, gegen den CRPS kann er eigentlich nicht viel tun ausser mir mit Magnetfeldtherapie zu helfen und mich damit zu heilen. Er hätte das schon bei einer Dame geschafft, die war nach einem halben Jahr wieder gesund. Gut ich machte ihm klar, dass ich dafür KEIN Geld mehr habe. Die Krankheit und die vielen erfolglosen Kämpfe gegen Versicherungen und Ämter haben uns aufgefressen und wir rutschen monatlich immer tiefer in die Schulden. Dann muss ich es eben lassen und auf die Behandlung durch ihn verzichten.
Er machte mir dann einen Vorschlag … ich habe jetzt erstmal acht Termine a 1 Stunde … bringt diese Therapie keinen Erfolg, ist es SEIN Problem und er nimmt es auf seine Kappe. Hat er Erfolg, werden wir uns (laut ihm) wegen einer Bezahlung auf jeden Fall einig. Ich denke das ist ein Versuch wert ….

Nun aber zurück zum Knie … er untersuchte es vorsichtig (so gut es eben ging) und meinte zuerst dass es nach einem Bänderschaden aussieht. Ich sollte zum röntgen. Nach dem Röntgen war er da nicht mehr von überzeugt … er schaute etwas ernst und meinte … „ne, das sieht nach einem Meniskusschaden aus und das nicht wenig“ …. ich hab nun am Donnerstag einen Termin zum MRT … nun hab ich natürlich wahnsinnige Panik was – im Falle der Bestätigung der Diagnose –  auf mich zukommt. Er möchte operieren … am kaputten Bein 🙁 geht sowas ? Er meinte „Du bist ja in Narkose“ … aber ich wache ja auch irgendwann auf … und dann ? 🙁 Mag mir jemand etwas positives Berichten und mir die Angst nehmen ?

Hexlein74

Eine Sudeckgeschichte bzw. ein Tatsachenbericht der heutigen Sudeckbehandlung

Eine Sudeckgeschichte bzw. ein Tatsachenbericht der heutigen Sudeckbehandlung

Über den Supportchat erhielt ich einen Erfahrungsbericht eines Vaters, den ich mit seinem Einvertändnis, gerne hier veröffentlichen möchte. Dieser Bericht ist natürlich noch nicht abschliessend und wir werden ihn dann und wann erweitern…. Fragen und Kommentare bitte an den Bericht anhängen oder per Email an die Board-Administration (support@crps-nrw.de). Ich werde die perönlichen Anfragen dann gerne weiterleiten.

Im März 2014 hat es unseren Sohn getroffen. Er ist 14 Jahre alt, sportlich, schlank und groß. Beim samstäglichen Handballturnier knickte sein Fuß um. Die Folge war ein Bänderriß am Fußgelenk. Das Gelenk schwoll sehr schnell bis zum – laienhaft gesprochen – Platzen an. In einer Notfallpraxis wurde ein Bänderriss diagnostiziert. Nach Hause ging es mit einer Gipsschiene und Krücken. Es dauerte ca drei Wochen, bis die Schwellung einigermaßen zurückgegangen war. Bei mehreren Zwischenuntersuchungen von mehreren verschiedenen diensthabenden Ärzten in der Notfallpraxis wurde nichts Besonderes festgestellt. Die auch nach drei Wochen anhaltende Schwellung wurde als „denkbar und normal“ abgetan. Nach drei Wochen bekam er dann eine abnehmbare Vacuped-Schiene aus Plastik. Diese trug er dann weitere drei Wochen. Nach insgesamt rund 4 oder 5 Wochen war die Schwellung des Fußgelenks immer noch deutlich vorhanden, zudem verfärbte sich das Bein, insbesondere vorne am Schienbein dunkel rötlich, manchmal auch bläulich. Die Temperatur war deutlich fühlbar erhöht und der Haarwuchs verstärkte sich im Vergleich zum gesunden Bein deutlich. Das Wachstum der Zehennägel war normal. Schmerzen waren keine vorhanden. In „Gipspausen“ legten wir stundenweise Wickel zur Rückbildung der Schwellung an. Oftmals hat es vorübergehend geholfen. Nach 6 Wochen wurde unser Sohn bei der Abschlussuntersuchung in der Notfallpraxis als „gesund“ entlassen. Die Beschwerden würden sich mit der Zeit schon geben, hieß es. Zumal bei Jugendlichen in diesem Alter. Einem siebten Sinn folgend ließen wir uns aber trotz Widerwillen des Arztes Krankengymnastik und Lymphdrainage verschreiben. Dies müssen wir im Rückblick als Glücksfall ansehen. Denn der aufgesuchte Physiotherapeut sprach uns schon nach kurzer Sichtung auf Sudeck an und klärte uns über die möglichen Folgen auf. Auch gab er uns wertvolle Tipps zur Therapie daheim, wie weiterhin schwellungsmindernde Maßnahmen wie Wickel, Kühlung, Hochlegen, Schonung. Schon wenige Tage danach hatten wir zusätzlich einen Termin für ein MRT in einer orthopädischen Klinik. Mangels ausreichender eigener Erfahrung zog der behandelnde Arzt noch kollegialen Rat mit ein. Auch hier war nach Ausschluss anderer Erkrankungen die rasche Diagnose auf eine Sudeck-Erkrankung im Anfangsstadium gestellt. Der ärztliche Rat dort war die Fortsetzung und Intensivierung der Behandlungen durch den Physiotherapeuten mit Wiedervorstellung in einigen Wochen. Ansonsten setzten wir auch zu Hause die eigene Behandlung mit Wickeln etc. fort. Bei anfangs häufiger aufgetretenen ungeschickten Bewegungen beim Gehen hatte unser Sohn sehr heftige Schmerzen, die allerdings rasch wieder abklangen. An ein längeres Gehen von mehr als 1km war nicht zu denken, da sich langsam Schmerzen aufbauten. In Ruhe war der Fuß komplett schmerzfrei. Nach 6 Wochen trat zum ersten mal auch ein sehr deutlicher Kaltschweiß am betroffenen Bein auf – auch ohne Bewegung – der bis heute (10. Woche nach dem Bänderriss) sporadisch auftritt. Um auf der sicheren Seite zu sein und keine Chance zu vertun, haben wir uns entschieden, einen mit dieser Krankheit erfahrenen Arzt aufzusuchen. Überraschenderweise schien es Fachärzte zu Sudeck nur in Schmerzkliniken zu geben. Anfangs schienen uns diese Schmerzkliniken – zumindest in unserem schmerzfreien Fall – die falsche Anlaufstelle zu sein. Doch mangels Alternativen vereinbarten wir letztlich doch einen Termin in einer Schmerzklinik bei Bad Mergentheim, ca 120km entfernt von uns. Mitentscheidend für die Wahl dieser Klinik war die Kurzfristigkeit eines möglichen Termins. Untersucht wurden wir vom Chefarzt. Die Anmeldung verlief rasch, die Wartezeit war relativ kurz. Das Ambiente prima. Nur arg abseits gelegen. Der Arzt überzeugte mit effizienter Arbeitsweise, einfacher, aber nachvollziehbarer augenscheinlicher Untersuchung des Fußes und seiner offensichtlichen Erfahrung mit CRPS. Wir hatten zwar auf Wunsch MRT- und Röntgenbilder mitgebracht, welche er sich aber nicht angesehen hat. Seine Diagnose war rasch gestellt: Sudeck-Erkrankung, Stufe I, und wie im Bericht genannt in einer leichten Verlaufsform („benige“). Er nahm sich ausführlich Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Zum Beispiel die weitere Behandlung vorranging mit Lymphdrainagen, dann Bädern und Krankengymnastik. Ebenso wann wieder Sport möglich, was in nächster Zeit zu beachten ist und auch zukünftige lebenslange Verhaltensweisen zum Beispiel bei zukünftigen Verletzungen und Operationen. Wir haben schätzungsweise 30 Minuten mit ihm ohne Zeitdruck gesprochen. Mittlererweile waren wir mehr zufällig noch bei einem anderen Physiotherapeuten, der ebenfalls schon Erfahrung mit der Sudeck-Erkrankung hatte und weitere allgemeine Ratschläge zu Behandlung und Verhaltensweisen gab. Er riet uns auch, die Krankenkasse vorsorglich zu informieren, dass bei der Bänderriss-Behandlung im Krankenhaus über Wochen die Sudeck-Erkrankung übersehen/nicht erkannt wurde, obwohl die eigentlich Erkrankung schon längst vorüber hätte sein müssen und klare Merkmale für eine mögliche Sudeck-Erkrankung vorhanden waren. Nur falls später einmal eine Folgeerscheinung zu diesem Versäumnis auftritt.

Insgesamt ist der Gesundheitszustand nach 10 Wochen wie folgt: keine Ruhe-Schmerzen, bei längerem Gehen leichter bis mäßiger Schmerz. Meistens eine leichte Rötung des gesamten Beins unterhalb vom Knie, leichte Überwärmung. Die Schwellung, die Rötung und die Erwärmung sind unterschiedlich, abhängig zum Beispiel von Belastung. Zeitweilig deutlich spürbarer Kaltschweiß am Schienbein des betroffenen Fußes. Wir haben jetzt Anfang Juni und werden vermutlich noch für längere Zeit Lymphdrainagen und Krankengymnastik anwenden. Zuhause unterstützen wir mit Wickeln, wechselnder Schonung und Bewegung. Zusätzlich werden wir begleitende Termine in der vorgenannten orthopädischen Klinik wahrnehmen.

Sobald sich etwas ergibt, werden wir diesen Erfahrungsbericht gerne ergänzen….

MRT Befund

Hallo zusammen,

Die meisten hier wissen es bereits, ich liege seit Mittwoch wieder im KH wei meine Hand sich die letzten Tage zusehends verschlechtert hat.

Die üblichen Symptome , Blauverfärbung, Schmerzen die nicht mehr schön waren, Überempfindlichkeit und eine fiese Schwellung des Handrückens.

Einen Tag zuvor habe ich in der Firma einige Arbeiten gemacht die ich eigendlich nicht tun sollte,  Dabei  habe ich mich mal wieder gestoßen, und  leicht verletzt,

War aber wirklich nur ein Kratzer.Aber es hat wohl gereicht.

Im KH wurde sicherheitshalber ein Röntgen gemacht, was aber ok war.

Ich wurde Stationär aufgenommen und für den nächsten Tag ein MRT angemeldet.

Jetzt kommt der Hammer, laut MRT Befund habe ich eine kleinere Vernarbung die sich keiner erklären kann, außerdem glaubt man einen kleinen Fremdkörper zu sehen.

Dies könnte ein Schmutzpartikel sein o.ä. der irgendwie eingedrungen ist und ins Gewebe eingewachsen ist.

Einen CRPS konnte man nicht feststellen wenn auch die Symtomatik dafür spricht.

Die Aussage bei der heutigen Visite war,  Wir glauben nicht an einen CRPS aber eine Garantie das sie ihn nicht haben können wir nicht geben da alle anderen Symptome passen.

Der kleine Schmutzpartikel soll jetzt der Übeltäter sein und für die Reizung verantwortlich sein.

Eine ähnliche Aussage habe ich vor gut einem Jahr im Bergmannsheil Bochum auch schon bekommen.allerdings ohne den Partikel.

Da man dort keine andere Erklärung hatte war es bei mir plötzlich ein A-typischer CRPS. So wird es hier denke ich auch ausgehen.

Werde nächste Woche mal um ein Gespräch mit meiner Schmerzärztin bitten, mal sehen was die sagt.

Das einzig „gute“ im Moment ist, das ich zur Zeit wieder auf stärkere Medis eingestellt werde, so kann ich wenigstens etws durchatmen was die Schmerzen anbelangt.

Zur Zeit befinde ich mich im Ruhezustand bei 2-3, wenn der Schub kommt gehts kurz au 4-5 rauf.

Hydromorphon, Gabapentin, Paladon und Amitriptylin fangen an zu wirken.

Ich werde weiter berichten,

Wünsche allen ein schmerzarmes WE,

Gruß, Andre

 

Bin auch neu hier.

Hallo zusammen.

Ich habe seit kurzem auch die Diagnose CRPS, und bin noch am Anfang meiner Therapie.

Zu mir: Ich heisse Petra, bin 56J. und hab schon einiges hinter mir, was Krankheiten und OP´s betrifft.

Meine CRPS-Geschichte:

Ende Oktober 2013 habe ich mir den kleinen Finger der rechten Hand geklemmt/gequetscht.

Nach dem Röntgen wurde der Finger erst getaped, später wurde der Finger ruhiggestellt mittels Gipsschiene, (UnfallChirurg)

dann sollte ich ihn wieder bewegen (Handchrurgie), später wurde wieder eine Gipsschiene angefertigt.

Zwischendurch Neurologie, MRT´s wurden gemacht, und jeder sagt mir was anderes. Hatte oftmals das Gefühl, man glaubt mir nicht.

Am 10.01. dann die Diagnose, Verdacht auf CRPS. Stationäre Aufnahme zur Schmerztherapie in Krankenhaus in MS.

Medikation: Targil 2 x 30 mg, Lyrika 2 x 75 mg.

Dann musste ich Lyrika absetzen, weil mein Augendruch stark angestiegen ist.

Seit Anfang dieser Woche beim Schmerztherapeuten, da das KH die Behandlung nicht weiterführen durfte.

Da bekam ich die Bestätigung CRPS.

Aktuelle Medikation jetzt: Targil 2 x 30mg, Prednisolon 100mg, Novalgin nach Bedarf, Magentabletten und drucksenkende Mittel,

dazu bekomme ich Ergotherapie und Krankengymnastik.

Mein Schmerzpegel ist tagsüber bei 5-6, nachts schlimmer.

Schreiben fällt mir immer schwerer, ich versuche aber , die Hand wie gewohnt zu benutzen, soweit es eben geht mit den Schmerzen

Soweit meine Geschichte.

Lieben Gruss

Petra

[Anmerkung der Readaktion: Vorstellungen gehören in die Kategorie ‚Erfahrungsberichte‘. Daher haben wir den Beitrag umgezogen]