Lyrica (Pregabalin) absetzen

Ich möchte gerne von einer CRPS-Betroffenen erzählen, die nach einer missglückten Hallux valgus Operation ein weiteres Mal operiert wurde und der Sudeck dann erst recht zugeschlagen hat. (Der Arzt hat auch noch nie etwas von der Richtlinie »Niemals in einen aktiven Sudeck operieren!« gehört??. pers.Anm.d.R.) Die Behandlung des Arztes sah eine ambulante Behandlung mit Physiotherapie und Krankengymnastik vor. Von der Ergo- und Spiegeltherapie erfuhr sie erst durch Gespräche mit mir. Allein durch viel Bewegung und tägliches Yoga hat sie sich selbst wieder mobilisiert, so dass sie mit Stock wieder einigermaßen gehen kann und nicht im Rollstuhl gelandet ist. Nachdem die äußeren Merkmale und vor allem die Schmerzen mittlerweile auch weniger wurden, sollte sie vom Arzt aus, die Lyrica/Pregabalin (2x50mg pro Tag) über drei Wochen absetzen. Jeder hatte ihr davon abgeraten und ihr geraten den Entzug stationär zu machen. Hiergegen hat sich ihr Arzt aber massiv gewehrt. Die Betroffene hat es daraufhin alleine versucht und mit den schlimmsten Nebenwirkungen (Benommenheit, nachlassende Aufmerksamkeit, Trunkenheitsgefühl, Doppeltsehen, Gleichgewichtsstörungen, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Brustschmerzen usw.) geschafft, das Medikament abzusetzen. Teilweise war sie davor, sich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen, berichtete sie mir.

Nun stellt sie die Frage, ob jemand Gleiches mitgemacht hat. Auch wäre einmal zu diskutieren, ob man Patienten bei einem Entzug von einem Medikament mit so hohen Nebenwirkungen allein lassen kann. Ich möchte noch ergänzen, dass die Betroffene über 80 Jahre alt ist.

 

Bin auch neu hier.

Hallo zusammen.

Ich habe seit kurzem auch die Diagnose CRPS, und bin noch am Anfang meiner Therapie.

Zu mir: Ich heisse Petra, bin 56J. und hab schon einiges hinter mir, was Krankheiten und OP´s betrifft.

Meine CRPS-Geschichte:

Ende Oktober 2013 habe ich mir den kleinen Finger der rechten Hand geklemmt/gequetscht.

Nach dem Röntgen wurde der Finger erst getaped, später wurde der Finger ruhiggestellt mittels Gipsschiene, (UnfallChirurg)

dann sollte ich ihn wieder bewegen (Handchrurgie), später wurde wieder eine Gipsschiene angefertigt.

Zwischendurch Neurologie, MRT´s wurden gemacht, und jeder sagt mir was anderes. Hatte oftmals das Gefühl, man glaubt mir nicht.

Am 10.01. dann die Diagnose, Verdacht auf CRPS. Stationäre Aufnahme zur Schmerztherapie in Krankenhaus in MS.

Medikation: Targil 2 x 30 mg, Lyrika 2 x 75 mg.

Dann musste ich Lyrika absetzen, weil mein Augendruch stark angestiegen ist.

Seit Anfang dieser Woche beim Schmerztherapeuten, da das KH die Behandlung nicht weiterführen durfte.

Da bekam ich die Bestätigung CRPS.

Aktuelle Medikation jetzt: Targil 2 x 30mg, Prednisolon 100mg, Novalgin nach Bedarf, Magentabletten und drucksenkende Mittel,

dazu bekomme ich Ergotherapie und Krankengymnastik.

Mein Schmerzpegel ist tagsüber bei 5-6, nachts schlimmer.

Schreiben fällt mir immer schwerer, ich versuche aber , die Hand wie gewohnt zu benutzen, soweit es eben geht mit den Schmerzen

Soweit meine Geschichte.

Lieben Gruss

Petra

[Anmerkung der Readaktion: Vorstellungen gehören in die Kategorie ‚Erfahrungsberichte‘. Daher haben wir den Beitrag umgezogen]

Ich bin neu hier!

Hallo, ich bin neu hier und möchte mich erst einmal vorstellen: Mein Name ist Susanne und ich leide an Crps der linken Hand seit 3,5 Jahren. Wie bei vielen anderen wurde die Diagnose erst nach 2 Jahren gestellt. Zuvor war ich bei 7 Ärzten – leider Erfolglos. Derzeit nehme ich nur Lyrika und bi Bedarf Novalgintropfen. Leider habe ich nur noch 1 mal in der Woche Ergo. Ich habe nicht so wirklich das Gefühl, dass das etwas bringt. wer hat ähnliche Erfahrungen bzw. Welche Erfahrungen habt ihr? vielen dank Susanne