Morbus Sudeck – Krankheit oder Irrtum?

Morbus Sudeck

Krankheit oder Irrtum?

Annegret Dreyer

Alster-Drift-Verlag

ISBN 3000141693

»Annegret Dreyer wurde 1941 in Hamburg geboren. lhr Leben verlief wie das anderer mit Höhen und Tiefen, mit Freude und Hoffnungen. Also ganz normal. Bis zu jenem Tag, an dem sie sich bei einem Sturz den Arm brach und sich alles änderte. Die Aufzeichnungen der Autorin beschreiben ihren Leidensweg seit ihrer Erkrankung an Morbus Sudeck und den Umgang mit dieser Krankheit. Um Hilfe zu bekommen, suchte sie Betroffene. Dadurch ist sie zur Ansprechpartnerin ür andere mit diesem Krankheitsbild geworden. Die von ihr gegründete Selbsthilfegruppe, zu der Morbus-Sudeck-Erkrankte aus ganz Deutschiand kommen, findet immer mehr Beachtung. Mit diesem Buch möchte die Autorin den Betroffenen Mut machen, sich über Morbus Sudeck eingehend zu informieren und bei der Wahl der möglichen Behandlungsmethoden sehr sorgfältig vorzugehen. Ebenso hofft sie, dass sich die Mediziner von alten immer noch bestehenden Klischees trennen, um so den an Morbus Sudeck Erkrankten vorurteiisfrei zu helfen. Vielleicht wird dann das bis heute relativ unerforscht Krankheitsbild bis in alle Einzelheiten geklärt. Aber das wird die Zukunft zeigen.«

Nachfolgend einige Links, wo man das Buch kaufen kann:

https://www.eurobuch.com/buch/isbn/3000141693.html
https://www.abebooks.co.uk/book-search/isbn/3000141693/page-1/
https://semesterbooks.de/isbn/3000141693
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Wissenswertes rund um Grad der Behinderung, Schwerbehindertenausweis, Erwerbsminderungsrente usw.

Da CRPS bis heute noch nicht ausreichend erforscht ist und man weder genaue Ursachen oder tatsächliche Auslöser dieser Krankheit kennt, bleibt einem Betroffenen meist nur ein monate- wenn nicht jahrelanger Ärztemarathon bei dem in manchen Fällen zumindest etwas gegen die Symptome aber niemals gegen die Ursachen tun kann. Da diese Krankheit oftmals den Alltag mehr oder weniger einschränkt, sollte jeder Betroffener frühzeitig über die Beantragung eines GDB (Grad der Behinderung) und den sogenannten Schwerbehindertenausweis nachdenken. Dieses Stück Papier klingt für manche Betroffene und öfter deren Angehörigen wie endgültig oder abgeschlossen. Aber im Gegenteil kann der Ausweis helfen, vielleicht eines Tages die Krankheit zu besiegen oder zumindest dauerhaft symptomfrei machen. Und aus diesem Grund kann und wird der Ausweis auf Zeit ausgestellt und nicht auf Dauer und er kann einem den Alltag ein Stück erleichtern.

Wenn man eine über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten eine sich erstreckende Gesundheitsstörung hat oder chronisch krank ist, kann man viele Hilfen beantragen oder nutzen. Hierzu benötigt man einen Schwerbehindertenausweis. Den Antrag für den Ausweis sollte man sofort stellen und nicht erst nach sechs Monaten. Im Ausweis wird der „Grad der Behinderung“ eingetragen, das heißt in welchem Ausmaß man durch die Gesundheitsstörungen beeinträchtigt ist. Die zusätzlichen „Merkzeichen“ im Ausweis geben an, welche weiteren Nachteilsausgleiche man in Anspruch nehmen kann. Das bedeutet beispielsweise, wenn man auf die ständige Benutzung eines Rollstuhls angewiesen ist, kann man das Merkzeichen „aG“ für „außergewöhnliche Gehbehinderung“ erhalten.

Bisher gab es die städtischen Versorgungsämter in jeder Stadt. Heutzutage ist die Abteilung zur Ausstellung aber meist in de Stadtverwaltung oder im Rathaus zu suchen. Hier werden die Anträge auf die Feststellung einer Behinderung entgegengenommen. Ebenso stellen die den Grad der Behinderung und die jeweiligen Merkzeichen fest. Abhängig davon kann man bestimmte Leistungen und Hilfen erhalten, zum Beispiel Freifahrt für Bus und Bahn, Parkerleichterungen oder reduzierte Steuersätze. Wenn man schon einen Schwerbehindertenausweis besitzt und diesen verlängern möchte, kann man dies dort ebenfalls machen und benötigt einen Änderungsantrag.

  • Grad der Behinderung
  • Merkzeichen im SchwerbehindertenausweisMit Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zum 1.1.2001 erfolgte eine Neuordnung der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Die bisherige „Rente wegen Berufsunfähigkeit“ ist mit der Neuregelung weggefallen. Die neue Rente wird auch EM-Rente genannt.Die Deutsche Rentenversicherung hat in ihrem „Netz für alle Fälle“ ein ausführliches Informationsportal für den Fall, dass man durch CRPS nicht mehr (volle EM) oder nur noch eingeschränkt (Teil-EM) arbeiten kann.Externer Link