Neue Therapieoption auf dem Prüfstand

Neue Therapieoption auf dem Prüfstand

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Weniger los in S1: Bei CRPS-Patienten geht die Schmerzreduktion nach einer Kombi-Therapie von Opioid und dem Wirkstoff Memantin einher mit einer geringeren Aktivität in einer S1 genannten Hirnregion. Diese spielt bei der Schmerzverarbeitung von CRPS-Patienten eine Rolle.

Eine Therapie, bei der ein Opiod mit dem Wirkstoff Memantin kombiniert wird, scheint die Schmerzen bei dem kurz CRPS genannten »Komplexen regionalen Schmerzsyndrom« besser lindern zu können als eine reine Opiodbehandlung. Das berichtet ein Team von Psychologen und Ärzten von den Universitäten Tübingen, Mannheim und Greifswald im internationalen Fachblatt PAIN.
Die Wissenschaftler hatten Patienten mit einem CRPS an der Hand in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt ein Opioid zusammen mit Memantin, einem Arzneimittel, das zur Behandlung der Alzheimerkrankheit zugelassen ist, das aber auch die Ausbildung des Schmerzgedächtnisses hemmen soll. Die andere Gruppe wurden ebenfalls mit Opioiden behandelt, erhielt aber an Stelle von Memantin ein Scheinmedikament (Placebo). Bei jenen Patienten, die die Kombinationstherapie bekamen, sank die Schmerzstärke – gemessen mit einer 0 (=kein Schmerz) bis 10 (=stärkste Schmerzen) reichenden Skala – im Schnitt von 5 auf 1 in Ruhe und von 8 auf 2 bei Bewegung der betroffenen Hand. Bei einer reinen Opioidbehandlung verminderte sich die Schmerzstärke in Ruhe hingegen von nur 6 auf 4 und blieb bei Bewegungen unverändert. Die Forscher untersuchten bei den Patienten mittels funktioneller Kernspintomographie auch die Reaktion des Gehirns auf die Behandlung. Resultat: Die verminderte Schmerzstärke nach der Kombi-Therapie ging einher mit einer reduzierten Aktivität in einer Hirnregion, die bei der Schmerzverarbeitung von CRPS-Patienten eine Rolle spielt. CRPS, früher auch »Morbus Sudeck« genannt, kann ach Verletzungen an Gliedmaßen auftreten, Symptome: Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und Funktionseinschränkungen.

Quelle: NOVA – dem Magazin Deutsche Schmerzliga

CRPS an beiden Händen und Armen

Hallo Leute,

auf dieser Seite melde ich mich das erste Mal. Manche von euch kennen mich schon aus einem anderen Forum, das leider zusammengebrochen ist.

Meine Geschichte begann 2008, ab 2010 CRPS rechts und seit 2011 auch links. Z.Zt. geht es mir einigermaßen gut, vor allem psychisch. Die Schmerzen und die starke Funktionseinschränkungen sind zwar gleichgeblieben, aber meine Haltung dazu hat sich seit meinem Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik grundlegend geändert. Ich lebe wieder, nicht gegen meine Schmerzen, sondern mit ihnen und lasse sie nicht mehr über mein Leben bestimmen.

Tesa und internetti, wie geht es euch? Habe mich sehr gefreut hier von euch zu lesen.

An Stefan: ich trage mich mit dem Gedanken auch eine Selbsthilfegruppe bei mir im Rhein-Main-Gebiet zu gründen. Hast du Infos, die du mir geben kannst, wie ich sowas anstellen muss?

Grüße an alle

Marion