14. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Umfrage zur Schmerztherapie · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Artikel zu CRPS · Tags: , , , ,

deutsche_schmerzliga

Liebe CRPS Betroffene und Angehörige,

die Deutsche Schmerzliga hat derzeit eine Umfrage zur Schmerztherapie ins Leben gerufen, um Schmerzpatienten noch besser zu informieren und einer richtigen Behandlung zuführen zu können.
Hier gibt es einen Fragebogen, der sowohl online ausgefüllt werden kann, als auch als PDF ausgedruckt und zurückgeschickt werden kann.

Wir möchten unsere Betroffenen bitten, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um den Fragebogen auszufüllen und mitzuteilen, wie die eigene Schmerztherapie aussieht und wie zufrieden man damit ist.

Die Umfrage läuft bis zum 16. Januar 2015 und sämtliche Angaben sind selbstverständlich anonym.

→Link zum Online-Fragebogen

Alternativ kann der Fragebogen ausgedruckt werden und per Post, Fax oder als Scan per Email an uns (support@crps-nrw.de) oder auch direkt an die

Initiative Schmerz messen
c/o Deutsche Schmerzliga e.V.
Adenauerallee 18
61440 Oberursel

Fax: 06171/2860-59
Email: info@schmerzliga.de

zurückgeschickt werden.

→Fragebogen als PDF-Datei zum Download

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

07. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Aufruf zur Beteiligung an der großen Patientenbefragung · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Artikel zu CRPS · Tags: , , , , , , , ,

deutsche_schmerzliga

Mittwoch, 30. April 2014

Aufruf zur Beteiligung an der großen Patientenbefragung

Bekommen Menschen, die dauerhaft Heilmittel brauchen, regelmäßig Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie?

Helfen Sie uns ein klares Bild über die Versorgung behinderter und chronisch kranker Menschen mit Heilmitteln zu erhalten. Nur auf der Grundlage Ihrer Hinweise lassen sich Weiterentwicklungen der getroffenen Regelungen in Angriff nehmen, die für Patientinnen und Patienten hilfreich sind.

Worum geht es:

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Menschen mit schweren dauerhaften funktionellen/strukturellen Schädigungen keine ausreichende Behandlung mit Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie erhielten oder mühsam darum kämpfen mussten, obwohl die medizinische Notwendigkeit unbestritten war. Der Grund war oft genug die Befürchtung der verordnenden Ärztinnen und Ärzte, ihr Heilmittelbudget zu überziehen und damit einen wirtschaftlichen Schaden zu erleiden.

Eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss bewirkt, dass die Gesetzlichen Krankenkassen bei Menschen mit schweren Behinderungen eine langfristige Heilmittelbehandlung genehmigen können. Heilmittel, die bei einer genehmigten langfristigen Heilmittelbehandlung ärztlich verordnet werden, werden bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen von Arztpraxen nicht negativ berücksichtigt.

Eine ähnliche Wirkung entfalten die seit 2013 zwischen den Krankenkassen und den Ärzten bundesweit vereinbarten Praxisbesonderheiten. Verordnungen werden als Praxisbesonderheiten bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen anerkannt, wenn sie aufgrund einer der vereinbarten Diagnosen ausgestellt wurden.

Beide Regelungen sollten die Versorgung von Menschen mit schweren dauerhaften funktionellen/strukturellen Schädigungen und einem langfristigen Heilmittelbedarf verbessern und die Hürden zur Verordnung von Heilmitteln für diesen Personenkreis absenken. Mit einer großen Patientenbefragung will die Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss deshalb überprüfen, ob die gewünschte und erwartete Wirkung eingetreten ist und ob sich das Verfahren bewährt hat.

Bitte kontaktieren Sie uns per Mail über folgende Adresse: info@schmerzliga.de

Wir schicken Ihnen den Fragebogen in einem barrierefreien pdf-Format an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse zu. Der ausgefüllte Fragebogen wird dann durch klicken auf das Feld „Formular senden“ automatisch an die Stabsstelle Patientenbeteiligung weiter geleitet.

Einsendeschluss ist der 15.Juli 2014.

15. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Newsletter der Deutschen Schmerzliga »Gesundheitsnachrichten« · Kategorien: Aktuelles, Allgemein · Tags: , , , , ,

Die Deutsche Schmerzliga bietet als Service für alle interessierten DSL- Mitglieder und Freunde die neuesten Nachrichten aus den Bereichen Schmerzmedizin und Gesundheitspolitik in einem zweiwöchentlichen Informationsdienst.

Man kann sich unter www.schmerzliga.de/newsletter auch als Nicht-Mitglied der Schmerzliga kostenfrei für den Service anmelden.

Das Motto der Deutschen Schmerzliga lautet »In den Selbsthilfegruppen der Deutschen Schmerzliga e.V. ist keiner allein«

Link zur Webseite der Deutschen Schmerzliga e.V.

bachelorarbeitIm Vorfeld der Bachelorarbeit von Frau Verena Salingre wurde u.a. auf der Webseite unserer Schwesterngruppe Sudeckselbsthilfe Bremen und Nordniedersachsen (und über ein soziales Netzwerk) eine Onlineumfrage gestartet, um Daten für ihre Forschung an der FH Bielefeld, University of Applied Sciences, gewinnen zu können.

 

Einige von uns, so auch ich, habe an der Umfrage teilgenommen und nun hat sie uns freundlicherweise ihre Bachelorarbeit mit dem Titel

Patient View – Die Sicht von CRPS-Betroffenen auf das Leben mit der Erkrankung und die Versorgungsrealität

zur Veröffentlichung bei uns zur Verfügung gestellt.

PatientView

Jeder ist eingeladen hier oder auch in persönlicher Email an die Autorin der Bachelorarbeit, Frau Verena Salingre, Lob, Kritik oder sonstige Kommentare zu hinterlassen.
Bachelorarbeit
Patient View- Die Sicht von CRPS-Betroffenen auf das Leben mit der Erkrankung und die Versorgungsrealität
(PDF-Dokument, 2.3 MByte)

Offizielles Schreiben zur Onlineumfrage
der FH Bielefeld, University of Applied Sciences
(PDF-Dokument, 61 KByte)

Schwarzbuch Schmerz
über die Versorgungsrealität von Schmerzpatienten in Deutschland (Deutsche Schmerzliga e.V.)
(PDF-Dokument, 532 KByte)

Neue Therapieoption auf dem Prüfstand

s1
Weniger los in S1: Bei CRPS-Patienten geht die Schmerzreduktion nach einer Kombi-Therapie von Opioid und dem Wirkstoff Memantin einher mit einer geringeren Aktivität in einer S1 genannten Hirnregion. Diese spielt bei der Schmerzverarbeitung von CRPS-Patienten eine Rolle.

Eine Therapie, bei der ein Opiod mit dem Wirkstoff Memantin kombiniert wird, scheint die Schmerzen bei dem kurz CRPS genannten »Komplexen regionalen Schmerzsyndrom« besser lindern zu können als eine reine Opiodbehandlung. Das berichtet ein Team von Psychologen und Ärzten von den Universitäten Tübingen, Mannheim und Greifswald im internationalen Fachblatt PAIN.
Die Wissenschaftler hatten Patienten mit einem CRPS an der Hand in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt ein Opioid zusammen mit Memantin, einem Arzneimittel, das zur Behandlung der Alzheimerkrankheit zugelassen ist, das aber auch die Ausbildung des Schmerzgedächtnisses hemmen soll. Die andere Gruppe wurden ebenfalls mit Opioiden behandelt, erhielt aber an Stelle von Memantin ein Scheinmedikament (Placebo). Bei jenen Patienten, die die Kombinationstherapie bekamen, sank die Schmerzstärke – gemessen mit einer 0 (=kein Schmerz) bis 10 (=stärkste Schmerzen) reichenden Skala – im Schnitt von 5 auf 1 in Ruhe und von 8 auf 2 bei Bewegung der betroffenen Hand. Bei einer reinen Opioidbehandlung verminderte sich die Schmerzstärke in Ruhe hingegen von nur 6 auf 4 und blieb bei Bewegungen unverändert. Die Forscher untersuchten bei den Patienten mittels funktioneller Kernspintomographie auch die Reaktion des Gehirns auf die Behandlung. Resultat: Die verminderte Schmerzstärke nach der Kombi-Therapie ging einher mit einer reduzierten Aktivität in einer Hirnregion, die bei der Schmerzverarbeitung von CRPS-Patienten eine Rolle spielt. CRPS, früher auch »Morbus Sudeck« genannt, kann ach Verletzungen an Gliedmaßen auftreten, Symptome: Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und Funktionseinschränkungen.

Quelle: NOVA – dem Magazin Deutsche Schmerzliga