Neuigkeiten aus dem Netzwerk II

Hallo zusammen,

wie bereits geschrieben gibt es kurz vor dem Jahreswechsel noch neue Nachrichten aus dem CRPS Netzwerk:

Jürgen Kunze hat mit seiner Landesgruppe CRPS Sachsen aus Dresden hat ein neues zu Hause (im Internet) gefunden und daher auch einen neuen Anstrich erhalten;
neudeutsch heisst das einen Relaunch der Webseite… 🙂

Die Adresse ist natürlich die selbe geblieben: sachsen.sudeckselbsthilfe.eu oder sachsen.crps-netzwerk.de

sachsen-logo300-lila-transp
Telefonisch erreicht man die Gruppe wie bisher unter +49 (0)351 / 418 86 682

per Email an dresden@sudeckselbsthilfe.eu oder sachsen@sudeckselbsthilfe.eu

Hier eine kleine Vorschau auf die neue Seite:

startseite crps sachsen

 

Dresdner Selbsthilfegruppe CRPS kann auf 3 jähriges Bestehen zurückblicken.

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Die CRPS – Selbsthilfegruppe Sachsen oder auch Morbus Sudeck Selbsthilfegruppe Dresden besteht nun seit 3 Jahren, blicken wir mal kurz auf die zurückgelegte Zeitspanne zurück.

Wir haben 16 angemeldete Patienten und ca.4 bis 5 ganz aktive Mitstreiter, die sich im Jahr seit kurzen regelmäßig treffen und ihre Erfahrungen und Probleme austauschen.
Der Großteil unserer Mitstreiter hat CRPS oder Morbus Sudeck in der Hand, aber es gibt auch viele bei denen der Fuß betroffen ist.

Was haben wir bislang in den zurückliegenden 3 Jahren getan oder wo konnten wir helfen:
• Zwei Patienten konnte bei der Rentenbeantragung erfolgreich geholfen werden.
• Hilfestellung bei Behördenanträgen erfolgte.
• Herstellung eines Flyers.
• Es gab 9 einzelne Beratungen, dazu haben wir uns jeweils getroffen.
• Mitarbeit bei dem Aufbau des Netzwerkes CRPS Deutschland.
• Ständige Erweiterung der Homepage.
• Erarbeitung von Newslettern.
• Hilfestellung bei Anfragen.
• Austausch mit anderen Gruppenleitern.
• Gruppentreffen in Dresden
• Zusammenarbeit mit anderen CRPS Gruppen, wie z.B. in NRW, Bremen und Hamburg

OK mancher mag jetzt sagen, das klingt nach nicht viel, aber es steckt jede Menge Arbeit hinter jedem einzelnen Punkt. Manche Dinge lassen sich nicht immer in ein paar Minuten erledigen und selbst wenn dann Stunden für das eine oder andere zusammen gekommen sind, so kann man sagen wir konnten einem Menschen helfen und das ist doch der Sinn und Zweck von einer Selbsthilfegruppe.

Helfen steht an erster Stelle
und selbst wenn es nur kleine Dinge sind, wie paar Tipps können bzw. hat man schon viel erreicht. Ich bin fest überzeugt es kommt nicht auf die Masse drauf an, sondern das man anderen Menschen bei dem Krankheitsbild zur Seite steht und mit Rat und Tat helfen kann.

Jeder der schon mal mit dem Gedanken gespielt hat eine Selbsthilfegruppe zu gründen, der wird im innersten auch einen Arbeitsaufwand gesehen haben und ist dann eventuell zu dem Entschluss gekommen „ Jeder ist sich selbst der Nächste“ und hat das Ganze dann sein lassen.

Selbsthilfegruppen sind für Menschen da um den sogenannten ja bezeichnen wir es mal als „Leidensgenossen“ zu helfen, sich auszutauschen, mal über andere Sachen als nur das Krankheitsbild zu reden, sich zu treffen ja selbst im positiven Sinne über dieses und jenes zu streiten.

Wir sind stolz auf das was wir erreicht haben, klar wir können nicht das Krankheitsbild besiegen, aber wir haben schon manchen Erfolg gegen Behörden gewonnen und das ist schon viel Wert.
Jede Verbesserung der Situation für einen Betroffen ist für uns alle wieder ein weiterer Antrieb nicht auf zugeben.

Ich wünsche uns allen, weiterhin den einen kleineren oder auch größeren Erfolg bei der Hilfe durch Selbsthilfe.
Lassen wir uns nicht durch die Krankheit unterkriegen.

Jürgen Kunze
(Gruppensprecher CRPS Sachsen)

Körper, Seele, Geist können erkranken aber sie vermögen auch einander zu helfen.