Umfrage von UVSD SchmerzLOS e. V. zu den Einschränkungen für Schmerzpatienten während der Corona-Pandemie – Bitte teilnehmen!

Aufruf des USVD SchmerzLOS e.V.

Unterstützen Sie uns:

Angesichts der möglichen Einschränkungen möchten wir ein Meinungsbild erstellen, ob und möglicherweise welche Einschränkungen durch die aktuelle Corona-Pandemie für Schmerzpatienten, deren Schmerzen seit mindestens 3 Monaten bestehen, entstanden sind. Die Auswertung werden wir zum Anlass nehmen, Politiker und andere Akteure aus dem Gesundheitsbereich aufzufordern, zügig geeignete Maßnahmen für Schmerzpatienten einzuleiten. 

Senden Sie uns bitte den Fragebogen bis zum 31.05.2020 zu. Die Mailadresse hierfür lautet redaktion@schmerzlos-ev.de. Die Briefadresse lautet UVSD SchmerzLOS e. V., Ziegelstr. 25a, 23556 Lübeck.


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Spendenaktion und betterplace-Soli

Kampagnenlogo CGAA

Liebe Mitbetroffene, liebe Angehörige,

wir hoffen, Ihr habt bereits bei unserer Kampagne „CRPS geht alle an – weil es jeder kriegen kann“ mitgemacht. Wenn nicht, dann aber schnell: https://bit.ly/crpskampagne

Damit die Welt die schlimmste aber seltene Schmerzerkrankung kennenlernen kann und um noch mehr auf uns aufmerksam zu machen, läuft bei Betterplace eine Spendenaktion für unsere Kampagne und wir sind auf Eure Spenden angewiesen. Unser Ziel sind 3.000 Euro, um großflächig Ärzte, Kliniken und Therapeuten über CRPS aufzuklären.

Header betterplace Soli
(c) betterplace

Und nun das Beste: Dank des betterplace-Soli – Gemeinsam helfen in Zeiten von Corona werden wir unser Ziel auch schnell erreichen können. Denn Betterplace stellt sich solidarisch hinter uns und verstärkt jede Einzelspende bis 200 Euro auf unser Projekt mit weiteren 10 %. Jetzt sofort für uns spenden: http://bit.ly/CRPSspenden

Noch besser ist es natürlich, eine eigene Spendenaktion für uns zu starten. Alle Wichtige dazu in diesem Link:
https://bit.ly/CRPSpromote

Der Bundesverband bedankt sich im Namen aller Neu-Betroffenen und natürlich auch der teilweise langjährig chronisch Erkrankten.

Der Vorstand

+++Corona-Update+++

Der CRPS Bundesverband Deutschland e.V. informiert über Aktuelles zur Covid-19-Pandemie.

-Die Probleme zu den Mitgliederversammlungen bei den Vereinen, die durch die Corona-Krise kaum noch umzusetzen sind, haben zu einem ersten Handeln der Bundesregierung geführt. Zurzeit wird an einem Gesetzesentwurf gearbeitet, der vorübergehend substanzielle Erleichterungen für die satzungsgemäße Durchführung der Mitglieder-versammlungen von Vereinen schaffen soll.

Schutzmaßnahmen

Die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie, insbesondere die Einschränkungen der Versammlungs-möglichkeiten von Personen, haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit unserer Vereine, da diese teilweise nicht mehr in der Lage sind, auf herkömmlichen Wege Beschlüsse auf Versammlungen der entsprechenden Organe herbeizuführen. Dies betrifft einerseits die in der Regel jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlungen, und andererseits außerordentliche Versammlungen, die aufgrund besonderer Maßnahmen erforderlich sind. Letztere sind vor allem bei außergewöhnlichen Umständen, wie sie derzeit bestehen, möglicherweise von existenzieller Bedeutung für die betroffenen Vereine. Außerdem ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar, wie lange die Auswirkungen der Corona-Krise unsere Gruppentreffen verbieten und so unsere Zweck, der Hilfe und Unterstützung von Betroffenen und deren Angehörigen erschweren und ob die bestehenden gesetzlichen Fristen für bestimmte Versammlungsbeschlüsse eingehalten werden können.

Regelmäßige Überprüfung der Lage

Der Vorstand prüft die aktuelle Situation regelmäßig und wird über weitere Änderungen und Entscheidungen hier berichten. Zurzeit werden die Möglichkeiten einer virtuellen Durchführung unserer Mitglieder-versammlungen und Gruppentreffen geprüft. Hiervon ebenso betroffen ist das jährlich stattfindende bundesweite Gruppenleitertreffen, in diesem Jahr in Kassel, welches bereits erstmalig auf den Juni 2020 verschoben wurde. Da im Moment aber noch überhaupt nicht absehbar ist, wie lange die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus aufrechterhalten werden, steht hier ggf. eine weitere Verschiebung an.

CTWO und Symposium

Die geplanten Termine zum CRPS Orange Day und das 3. nationale CRPS Symposium in Kassel am ersten Montag im November sollten bereits außerhalb der Einschränkungen liegen.

Anfragen zur Covid-19-Pandemie nehmen wir an unter corona@crps-netzwerk.org

Wie chronische Schmerzen sich auf Ihr Immunsystem auswirkt.

16.03.2020 BY PETER ABACI, MD

WebMD Logo

Bei so vielen Fragen zu den Gefahren des Coronavirus (COVID-19) fragen Sie sich vielleicht, wie chronische Schmerzen die Fähigkeit des Immunsystems zur Krankheitsbekämpfung beeinträchtigen könnten.

Corona-Virus
(c) WebMD

Seitdem COVID-19 vor einigen Monaten aufgetaucht ist, haben wir gelernt, dass bestimmte Menschen dafür anfälliger sind als andere. Zu den Faktoren, die den Schweregrad der Krankheit zu erhöhen scheinen, gehören Alter, Rauchen, Geschlecht, gleichzeitig bestehende chronische medizinische Probleme, Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes und die Lungenprobleme, die Krankheiten wie COPD zugrunde liegen. Dies hat zu der allgemeinen Ansicht geführt, dass Menschen mit einem stärker geschwächten Immunsystem mit größerer Wahrscheinlichkeit die schlimmsten Coronavirus-Episoden und eine höhere Sterblichkeitsrate erfahren.

Sowohl chronische Schmerzen als auch anhaltender Stress können die Immunfunktion beeinträchtigen. Nach früheren Untersuchungen an Labormäusen der McGill-Universität können chronische Schmerzen die Funktionsweise der Gene im Immunsystem neu programmieren. Tatsächlich scheinen chronische Schmerzen Veränderungen in der Art und Weise zu bewirken, wie die DNA in speziellen Immunzellen, den so genannten T-Zellen, markiert wird. Es ist zwar unklar, wie sehr sich diese Veränderungen auf die Fähigkeit dieser T-Zellen zur Infektionsbekämpfung auswirken, aber es scheint eine starke Verbindung zwischen chronischen Schmerzen und Veränderungen der DNA-Marker bei diesen wichtigen Infektionsbekämpfern zu bestehen.

Die Erfahrung anhaltender Schmerzen kann sicherlich eine Stressreaktion auslösen, und wenn der Schmerz chronisch bleibt, kann dies zu einem Zustand von Langzeitstress im Körper führen. Stellen Sie sich die Stressreaktion als eine Kombination aus neurologischen, endokrinen und Immunsystemveränderungen vor, die zusammenkommen, um dem Körper zu helfen, eine Art von wahrgenommener Gefahr oder Bedrohung abzuwehren. Wenn die Stressreaktion andauert, dann beginnen die Spiegel des Hormons Cortisol zu steigen. Langfristige Erhöhungen des Cortisolspiegels sind mit einem Rückgang der Funktion des Immunsystems verbunden. So wurde beispielsweise festgestellt, dass ältere Pflegepersonen geringere Mengen an Immunzellen wie Lymphozyten haben, die Wundheilungszeiten langsamer sind und anfälliger für Virusinfektionen sind.

Auch Patienten mit schmerzhaften Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder rheumatoider Arthritis, die mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden, haben ein höheres Infektionsrisiko. Immunsuppressiva hemmen naturgemäß die natürliche Immunantwort des Körpers.

Chronische Schmerzen können auch mit anderen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht werden, die ebenfalls die Wirksamkeit des Immunsystems beeinträchtigen. Mit Schmerzen verbundene Faktoren wie die Stressreaktion und längere Inaktivität können zu Veränderungen im Körper führen, die den Blutdruck erhöhen und die Gewichtszunahme fördern, die wiederum zu Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Diabetes und anderen chronischen Krankheiten werden. Tatsächlich haben Studien ergeben, dass die Inzidenz von Herzerkrankungen bei Menschen mit chronischen Schmerzen deutlich höher ist.

Um die Auswirkungen von Schmerzen auf Ihr Immunsystem zu begrenzen, sollten Sie alles tun, was Sie können, um die Stressreaktion Ihres Körpers zu verringern. Erwägen Sie, ein überängstliches Nervensystem durch einfache Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation, sanftes Yoga zu beruhigen, oder lernen Sie vielleicht spezielle Techniken von einem Psychologen oder Therapeuten. Andere Möglichkeiten, Stress zu verringern, sind Sport, frische Luft, ein lustiger Film und das Herausziehen des Netzsteckers aus dem Gerät.

Verlassen Sie sich auch nicht nur auf Ihr Immunsystem – unternehmen Sie Schritte, die das Risiko, dem Virus ausgesetzt zu werden, von vornherein minimieren:

Waschen Sie Ihre Hände – oft – für mindestens 20 Sekunden mit Seife.
Vermeiden Sie es, Ihren Mund, Ihre Nase und Ihre Augen zu berühren.
Reinigen und desinfizieren Sie die Oberflächen in Ihrem Haus und im Auto.
Üben Sie soziale Distanzierung. Bleiben Sie so weit wie möglich zu Hause, fern von öffentlichen Plätzen und Menschenmengen.
Und vergessen Sie nicht, die praktischen Schritte zu üben, die Ihr Immunsystem am besten funktionieren lassen: Essen Sie gut, versuchen Sie, viel zu schlafen, und bleiben Sie aktiv.


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Quelle: WebMD (English)

Gruppenleitertreffen Kassel 2020 abgesagt/verschoben

Gruppenleitertreffen abgesagt

Das diesjährige bundesweite Gruppenleitertreffen in Kassel ist wegen der Corona-Epidemie abgesagt worden. Unsere Landesgruppe Hessen hofft nun, einen Ersatztermin zu finden.

Das Gruppenleitertreffen Kassel 2020 ist wegen der Corona-Situation abgesagt worden. Das teilte die Landesgruppe CRPS Hessen am Donnerstag mit. Das jährliche Austausch- und Strategietreffen sollte dort vom 21. bis 23. März stattfinden. Die Absage wurde nach Angaben der Gruppenleiterin in enger Abstimmung mit Bundesverband in Köln getroffen.

„Unsere Verpflichtungen, die weitere schnelle Verbreitung des Virus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, zwingen uns zur Absage“, sagte Marion-Sybille Burk, Leiterin der Landesgruppe in Weiterstadt in einer E-Mail an alle Beteiligten. Nun wird mit Hochdruck ein neuer Termin in diesem Jahr gesucht, um dieses wichtige Treffen aller Gruppenleiter*innen des CRPS Netzwerk gemeinsam stark. nachzuholen. „Natürlich weiss niemand, wie lange die Corona-Situation anhält und wie lange keine Veranstaltungen verboten bleiben. Wir werden über Neuigkeiten berichten.“, so Burk weiter.