Kryotherapie

In der Bremer Runde hatten wir einmal gefragt, wer besser auf Kälte und wer besser auf Wärme in der Behandlung des CRPS reagiert. Das Ergebnis war eher 50/50.

Sofern der Fuss oder die Hand besser auf Kälte reagiert, dann ist die Kryotherapie indiziert. Hier wird mittels Eispacks – sofern der evtl vorhandene Berührungsschmerz es zulässt, oder in anderen Fällen mit Kaltluft gearbeitet. In Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen und auch größeren Rehaeinrichtungen, wie zB die unireha an der Kölner Uniklinik gibt es ein Gerät, welches Kaltluft in unterschiedlicher Stärke erzeugen kann. Hiermit wird der Fuss/die Hand eine kurze Zeit – meistens 3-10 Minuten – behandelt. Dadurch lässt sich unter anderem, der Schmerz senken und es kann unmittelbar danach zB leichte Krankengymnstik/Bewegung/Lymphdrainage gemacht werden, was ohne die Abkühlung oftmals gar nicht möglich ist.

Dirk-Stefan Droste: Ich habe das in der Reha kennengelernt. Dadurch konnte man bei mir zwar keine Behandlung anschliessen, aber es war schön, mal zweitweise – etwas 1 Stunde – fast schmerzfrei zu sein. Sie hatten mit täglich 3 Minuten angefangen, aber mit meiner Physiotherapeutin konnte ich mich auf 15 Minuten einigen. 🙂

Externe Links zur Kryotherapie:

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