Kempener Krankenhaus hat neue Abteilung für Schmerztherapie

4. Februar 2015 | 11.09 Uhr

Stadt Kempen

Kempener Krankenhaus hat neue Abteilung für Schmerztherapie

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Prof. Dr. Kai-Michael Scheufler (links) arbeitet im Kampf gegen Rückenschmerzen eng mit seinem Kollegen Dr. James Allen Blunk zusammen. FOTO: Kaiser

 

Stadt Kempen. Seit 1. Februar leitet Dr. James Allen Blunk das neue schmerztherapeutische Zentrum am Hospital zum Heiligen Geist. Damit soll abteilungsübergreifend Schmerzpatienten geholfen werden.

Von Andreas Reiners

Immer mehr Menschen leiden unter chronischen Schmerzen. Vor allem Rückenschmerzen gelten inzwischen als Zivilisationskrankheit und stehen statistisch betrachtet bei den vielen unterschiedlichen Formen des Schmerzes an erster Stelle.

Dabei gibt es „den“ Rückenschmerz an sich nicht, die Ausprägungen sind von Betroffenem zu Betroffenem höchst unterschiedlich. Patienten haben oftmals einen langen Leidensweg hinter sich, sind von Arzt zu Arzt, von Therapeut zu Therapeut gelaufen, bis sie endlich Linderung oder Heilung erfahren. Nicht immer ist die Operation der Königsweg, auch wenn sie in vielen Fällen als Mittel der Wahl angewandt wird.

Das Kempener Krankenhaus sagt jetzt den Schmerzen den Kampf an. Das seit Anfang 2012 zur Artemed-Klinikgruppe gehörende Hospital hat ein eigenes schmerztherapeutisches Zentrum gegründet, in dem jetzt Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten gemeinsam zum Wohle der Patienten tätig sein wollen. Dabei arbeiten auch die Mediziner abteilungsübergreifend. Ein solches Zentrum gibt es bislang eher an größeren Krankenhäusern wie Universitätskliniken.

Dort hat auch der neue Kempener Chefarzt Dr. James Allen Blunk Erfahrungen in der Schmerztherapie gesammelt. Der 45 Jahre alte gebürtige Amerikaner, der in Franken aufgewachsen ist, kommt von der Uniklinik Köln. Dort hat er bereits eine Schmerztherapie-Abteilung geleitet. Die Ursachen, die genaue Entstehung und letztlich die Behandlung des Schmerzes sind Fragen, mit denen sich Blunk während seiner gesamten medizinischen Laufbahn beschäftigt hat.

Der Anästhesie-Facharzt mit den Zusatzqualifikationen in spezieller Schmerztherapie und spezieller Notfallmedizin will gemeinsam mit seinen neuen Kollegen am Kempener Krankenhaus ein Schmerzzentrum aufbauen, das regional ausstrahlen soll. Denn eine solche Einrichtung gibt es nach Angaben des Hospital-Geschäftsführers Dr. Clemens Guth an vergleichbaren Häusern am gesamten Niederrhein.

Zunächst wird sich Blunk schwerpunktmäßig um Patienten mit Rückenschmerzen kümmern. Und dabei will er mit dem Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, Prof. Dr. Kai-Michael Scheufler, eng zusammen arbeiten. Der hat festgestellt, dass viele Patienten mit Rückenschmerzen gar nicht operiert werden müssen.

Ihnen mit ambulanten Angeboten oder einer stationären Schmerztherapie besser geholfen werden. Bei der Therapie sollen auch die niedergelassenen Ärzte einbezogen werden. Das Hospital will dazu eine so genannte Schmerzkonferenz einrichten.

(Quelle: Rheinische Post Online)

Es gab noch einen weiteren Artikel zur neuen Schmerzstation in der WZ:

→Link zum Zeitungsartikel in der WZ

3 Gedanken zu „Kempener Krankenhaus hat neue Abteilung für Schmerztherapie#8220;

  1. VERANSTALTUNGSHINWEIS

    Am Karnevalssonntag (15.2.15) referiert (Dr.) Blunk ab 10.30 Uhr zum Thema Schmerztherapie. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Hospital zum Heiligen Geist GmbH & Co.KG
    Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Düsseldorf
    Von-Broichhausen-Allee 1
    47906 Kempen
    Tel.: 02152 / 142-0
    Fax: 02152 / 142-444
    info@krankenhaus-kempen.de

    Gemäß Westdeutscher Zeitung, siehe Link
    https://www.krankenhaus-kempen.de/media/presse/pressespiegel/2015/05022015_wz_schmerztherapie.pdf

  2. Hallo!

    Okay… dann ist jetzt auch klar warum ich nie eine Antwort von Dr. Blink bekommen habe, die ich an die Uniklinik Köln geschrieben hatte.
    Also hat er mich vielleicht doch nicht einfach ignoriert sondern sie schlichtweg nicht kriegen können. Ich hatte ja versucht wegen der Ketamin-Therapie Kontakt mit ihm aufzunehmen.

    Vielleicht versuche ich es dann in dem neuen Krankenhaus noch mal….

    GLG

  3. Ich denke ich werde mal dort hinfahren uns mir den Vortrag anhören. Kempen ist ja mal gerade 10 km von mir weg. Danke für die Information Stefan.

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