Ich möchte mich vorstellen,

hi_neuHallo ihr lieben,

ich bin 28 Jahre alt und wohne im schönen Bayern, leide seit meinem Arbeitsunfall im Mai 2013 an einem CRPS I an der linken Hand.

Ich habe mir damals durch einen Sturz eine mehrfragmntäre Distale Radiusfraktur mit dorsaler Abkippung und Absprengung eines Frakmentes.

Der Bruch wurde 6 Tage nach dem Sturz in einer Operration mit einer winkelstabilen Platte gerichtet, und danach fing das delema an.

Seit diesem Unfall hab ich massive Problem mit der linken Hand mein D-Arzt meinte von Anfang an es wäre ein Sudeck da ich ein vermehrtes Schwitzen aufwies, Schwellung verstärktes Nagelwachstum, Verfärbungen, massive Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hatte.

Ich bin dann von ihm ins BGU-Murnau überwiesen worden zur Schmerztherapie und intensiven Beübung des Handgelenks, naja gesagt getan Termin ausgemacht in der Ambulanz und hingefahren.

Naja beim Termin meinte der Chiruge das könnte kein Sudeck sein schuld wäre eine zulange Schraube und der Karpaltunnel.

Ergebnis war dann eine Woche später Op , entfernung der zu langen Schraube und Spaltung des Karpaltunnels.
Dann hab ich auf eine Reha bestanden die ich dann zwei Wochen später antreten durfte.

Leider hatte sich bis dahin nix gebessert, weiter vermehrtes Schwitzen, mittlerweile wechselte die Verfärbung immer mehr von rötlich hin zum bläulichen, und anstatt Heiß wurde die Hand nun kälter bis eiskalt. Naja und von den weitern Schmerzen und Bewegungseinschränkungen wollen wir mal nicht sprechen.

Habe dann Mitte August meine Reha angetreten mit dem Erfolg das die Bewegung um 10°Grad gestiegen ist aber der rest geblieben war.Aber es war für die Ärzte in Murnau weiterhin kein Sudeck
Und während der Reha wurde dann auch eine komplette Me für Mitte Oktober geplant.

Da hatte ich dann am 2.10 wieder zur Planung der Me einen Termin in der Ambulanz, ausage da vom Arzt warum entfernen wir bei ihnen das Metall es ändert sich ja nichts und es würde ja auf meinen ausdrücklichen Wunsch geschehen. Dabei hatten mir seine Kollegen was anders erzählt
Die Op fand dann am 15.10 statt und Ergebnis war weiter Schmerzen, Verfärbung etc……
Mir geht es seit der letzten Op wieder deutlich schlechter und vorallem die Schmerzem sind wieder schlimmer geworden.

Naja die Ärzte haben dann auch einen ziemlich heftigen Brief geschrieben wo drin stand das dass vegetative Begleitsypmtomatik wäre die erst seit der op im Juli bestehen würden und temporär seien, kurzes Zitat aus dem Brief ;: Wir bitten um Entfernung der ienliegenden Fäden am 12 bis 14. postoperrativen Tag sowie um Fortführung der intensiven Physio-und Ergotherapie bis zum Beginn der Abe-Maßnahme im November dieses Jahres. Wir empfehlen den Beginn der Maßnahme in der 44. Kalenderwoche. Über insgesamt 4 Wochen kann der Belastungsaufbau mit 3,3,4 und 6 Stunden täglich erfolgen , das sie bis zur 49 Kalenderwoche die vollschichtige Arbeitstätigkeit wieder aufgenommen werden kann.Wir weisen an dieser Stelle hin dass die motorischen Fähigkeiten der Patentin durchaus die Wiederaufnahme dieses Berufes erlauben.Eine schwere Belastung ist in ihrem Beruf als Floristin für das Heben und Tragen von schweren Gegenständen nur selten zu finden.Breits unmittelbar gab die Patentin an dass sich die Beweglichkeit im Handgelenk überhaupt nicht gebessert hätte und sie nicht damit rechnet in Ihren job als floristin zurückzukehren. Aus medizinischer sicht sind jedoch die voraussetzungen dafür gegeben. Gegebenfalls ist gemeinsam mit einem Berufshelfer in einem Team Gespräch im Dezember diesen Jahres die Situation noch einmal zu besprechen . Die Patentin wurde nur zur Wiedervorstellung aufgefordet so sie denn die Belastungserprobimg abbricht.“

Naja meine Ergotherapeutin und meine Phyisotherapeutin haben darüber nur gelacht da meine Hand sich schlechter zeigte als zu Beginn meiner Behandlung.

Und nun geht mein D-Arzt davon aus das es ein Crps Typ 2 ist, morgen muss ich zum Mrt. Meine Hand wird weiter hin blau und kalt, schmerzt zum wahnsinnig werden und schwillt von Zeit zu zeit noch ein wenig an.
Von der Bewegung geht nur trotz Me dorsal/palmar 30-0-35 und seitlich ulnar/radial 25-0-75. Daumen macht beim auch seit der ersten Op probleme.

Ich bin erst seit Dezember 13 in Schmerztherapie der Arzt dort hat aber die Diagnose Morbus Sudeck (CRPS 1) bestättigt, die meine D-Arzt seit über 1,5 Jahren jetzt schon dokumentiert.

Der Hammer kam dann im Februar von Murnau, die immer noch abstreiten das es ein Sudeck ist bzw. behaupten es wäre ausgeheilt, was leider nicht der Fall ist.Nach langen Hin- und Her hieß es dann es muss ein Zusammenhangsgutachten her da Unfallursache und Probleme an der Hand nicht mehr erklärbar zueinander wäre.

 

Naja es hat dann 9 Monate gedauert bis endlich das Gutachten komplett vorlag. Das Problem was jetzt besteht ist das der Neurologe nicht sicher ein CRPS stellen kann obwohl er nicht richtig untersucht bzw. die Kriterien nicht durch gegangen ist. Er verweißt auf ein spezielles Schmerzsetting in dem die Frage geklärt werden soll, er fügt trotzdem eine chronische Schmerzstörung nach Gerbershagen Grad II und eine Mde von 20%.

Der Beratende Arzt der Bg erklärt dann das Gutachten des Neurologen für nichtig, weil wenn nicht neurologisches vorliegt, kann er auch nichts darüber aussagen und verweißt auf den Hauptgutachter. Dieser sagt zwar das ich meinen Beruf nicht mehr machen kann, gibt aber nur eine Mde von 10%.

Und von einem normalen Handgelenksschmerz und nicht mehr von einem CRPS I, obwohl bis zum jetztigen Standpunkt folgende Beschwerden noch vorhanden sind : ausgeprägter Brennschmerz, livide Verfärbung, leichtes Ödem, vermehrtess Schwitzen in der Handinnenfläche, Temperaturunterschied zw. linken und rechter Hand,deutlich eingeschränktee Bewegung, Die Hand ist überwiegend eiskalt, deutliche Kraftminderung,Dauerschmerz der sich als ziehend, Messerstichartig und drückend empfunden wird, Überempfinlichkeit der Hand das heißt ich ertrage keine zarten,spitzen und streichelnde Berühungen. Was auch gar  nicht geht ist das die hand auf den Tisch gelegt werden kann , vorallem wenn mir jemand zu nah kommt dreh ich links halb durch.

Zum Glück kennen mich meine Therapeuten also Physiotherapeutin seit Anfang an und der Ergotherapeut ist ein erfahrener Handtherapeut und mein D-Arzt inkl. Schmerzarzt stehen hinter mir.

Trotzdem brauche ich jetzt wieder einen Rat, mein Anwalt meinte gestern das wir jemanden brauchen der das CRPSs wieder bestätigt und neuen Wind in die Sache bringt. Hab jetzt schon überlegt ein funktionelles Mrt vom Cortex machen zulassen, würde auch jeden Weg auf mich nehmen, nur damit ich eine fundierte nochmalige Bestättigung hab, damit mein Anwalt Gas geben kann.

Bin ja erstmal froh das schon mal die Teilhabe am Arbeitsleben läuft und ich evtl. ab Februar meine Umschulung beginnen kann.

Ich freu mich über jede Antwort und Kommentar,

liebe Grüße

Skora

 

 

10 Gedanken zu „Ich möchte mich vorstellen,#8220;

  1. Hallo Skora,
    erst einmal willkommen hier!
    leider gibt es ja nicht die Untersuchung die das CRPS nachweist. Es wäre wirklich Klasse wenn das so wäre! Es sind aber leider eine Vielzahl von Indiezien die das nachweisen. Sicher wird ein Arzt der das nicht sehen will das nicht sehen wollen. Leider und die BG scheut sich immer wieder vor dieser Diagnose. Jedenfalls ist das meine Erfahrung von Mitbetroffenen. Ich selbst war nicht als BG Patient unterwegs und deshalb kann ich wenig dazu sagen.
    Eigendlich sollten die Ärzte das auch so feststellen- meist hilft ein Neurologe in der Hinsicht weiter. Oder eben ein Schmerztherapeut.
    Ich hoffe du findest jemanden der dir da weiterhilft!
    LG Internetti

  2. Hallo Skora,

    ich selbst bin ja von dieser netten Krankheit seit 2008 ebenfalls linke Hand nach einem Sturz betroffen.
    Ich kann der @ Internetti nicht zustimmen das es eine Untersuchung gibt die einen Sudeck nachweisen kann.
    Ich habe in Halle zur Skelettzintigrafie mit 710 MBg-Tc-MDP gemusst und dort hat man dann den Beweis für die Berufsgenossenschaft zum Thema CRPS bewiesen.

    Das Gutachten was ich aus dem Nuklearzentrum erhalten habe sagt auch eindeutig dass und die BG hat dann auch keine weiteren Fragen zum Thema CRPS gehabt.
    Die BG`s werden immer wieder versuchen zu sagen es ist nicht bewiesen und somit versuchen sie aus der Lage heraus zukommen es gent ja um Kosten die auf die BG zukommen. Man wird wie bei Dir immer versuchen eine Austestung oder Belastungsprobe zu machen und dann einfach sagen zukönnen, der Betroffene ist in der Lage am normalen Arbeitsleben teil nehmen zukönnen, eventuell mit einer Stundenbegrenzung und somit ist die BG den Fall los.
    Was auf die BG zukommen würde wäre eine Unfallrente die Prozente würden dann über weitere Gutachten festgelegt. Wenn es nicht zu einer Umschulung oder einen anderen Arbeitsplatz konnt, so läuft dann das Amt gegen die BG und keiner will dann was machen.
    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und nicht einfach aufgeben, wenn es nicht geht auf Arbeit und so sieht es ja fast auf, dann muss die BG eben Gutachten machen lassen .

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, und dein Anwalt auch ein gutes Durchhaltevermögen.
    Ich habe dies alles von A bis Z gemacht dauert auch alles sehr lange und nach paar Jahren hat dann ein Gericht entschieden.

    Viele Grüße

    Jürgen

  3. Hallo Skora,

    wenn ich lese, dass Dein D-Arzt bereits sehr früh aufgrund klinischer Untersuchung (Stichwort Budapester Kriterien) das CRPS diagnostiziert hat, trotzdem mehrfach in das CRPS reinoperiert worden ist, stehen meine Nackenhaare ziemlich senkrecht. Es ist schon sehr grenzwertig, dass Ärzte eine bestehende Diagnose ignorieren und in die Schmerzsymptomatik reinoperieren. Das es Dir nicht besser geht, sondern nach den OPs definitiv schlechter, ist schon verständlich, denn in ein CRPS operiert man nach Möglichkeit nicht! Ich kann gut nachvollziehen, dass Du bisherige OPs zugelassen hast, Du hattest ja immer Hoffnung auf Besserung.

    Die Reaktion in Murnau ist verständlich, eine BG Klinik wird immer versuchen, ein CRPS zu verneinen, denn mit einer Anerkennung als Folge eines Arbeitsunfalls müsste die BG für sämtliche Kosten (auch zukünftig) sowie u. U. der Zahlung einer Verletztenrente aufkommen.

    Mein eindeutiger Rat ist, vermeide jede weitere OP sowie andere invasive Behandlungsformen, die Gefahr einer Verschlimmerung ist ansonsten sehr groß und Dein jetziger Zustand reicht doch schon aus.

    Der von Dir geschilderte Arztbrief macht deutlich, dass die Ärzte Deinen Gesundheitszustand und Deine Schmerzen vollständig ignorieren und alles in die Wege leiten wollen, um sämtliche Kosten von der BG abzuwälzen.

    Dies geht natürlich gar nicht, Deine Ergo- und Physiotherapeutinnen sehen es ganz reell. Ebenso sehen es Dein Schmerzarzt und Dein D-Arzt, die brauchst Du zukünftig ganz sicher zur Unterstützung Deiner Ansprüche.

    Leider geht aus Deinem Bericht nicht hervor, ob bereits ein aufgrund der Begutachtung ein rechtskräftiger Bescheid der BG vorliegt. Wenn dies der Fall ist, muss Dein Anwalt unbedingt fristgerecht Widerspruch einlegen. Begründen könnt ihr den Widerspruch, indem ihr Euch Unterstützung besorgt durch Deinen Schmerzarzt und Deinen D-Arzt und sie bittet, aktuelle Befunde zu schreiben, die ihr der Begründung beifügt. Das macht aber alles nur Sinn, wenn ein rechtskräftiger Bescheid vorliegt.

    Aus welcher Fachrichtung kommt Dein Anwalt? Ist er Fachanwalt für Medizin- oder Sozialrecht?

    Die von Dir geschilderten Symptome (ausgeprägter, dauerhafter Brennschmerz, livide Verfärbung, leichtes Ödem, vermehrtes Schwitzen, Temperaturunterschied, deutlich eingeschränkte Bewegung, überwiegend eiskalt, deutliche Kraftminderung, Überempfindlichkeit, Berührungsschmerz) sind absolut typisch für CRPS. Dies muss von Deinen Ärzten einfach nochmals dokumentiert werden, dazu braucht ihr erst einmal keinen weiteren Arzt, der müsste sich ja erst einmal in Deine Krankheitsgeschichte ganz neu einlesen…

    Bezüglich der Beiträge von Internetti und Jürgen noch ein Kommentar zum Abschluss:

    Die Diagnose CRPS erfolgt allein aufgrund einer klinischen Untersuchung. In der aktuell gültigen Leitlinie „Diagnostik und Therapie komplexer regionaler Schmerzsyndrome (CRPS)“ findest Du auf Seite 4 unter Punkt Basisdiagnostik sog. Budapester Kriterien, an Hand derer ein CRPS diagnostiziert wird. Die apparative Diagnostik wie z.B. ein 3-Phasen-Knochenszintigramm, die wiederholte oder Langzeitmessung der Hauttemperatur im Seitenvergleich oder das konventionelle Röntgen können zur Bestätigung der klinischen Diagnose CRPS verwendet werden, sind aber nicht geeignet, ein CRPS auszuschließen.

    Hier der Link zur Leitlinie: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-116l_S1_Schmerzsyndrome_CRPS_2012-09.pdf

    Die Angabe von Jürgen ist somit nicht korrekt. Eine Szintigraphie kann die klinische Diagnose bestätigen, dies trifft zu, sollten aber eine Szintigraphie oder die anderen bildhaften Verfahren bzw. die Temperaturmessungen keinen Anhalt für ein CRPS ergeben, schließt dies ein CRPS trotzdem nicht aus. Dazu kommt, je länger die Erkrankung andauert, desto unspezifischer werden diese Verfahren.

    Internetti meinte mit ihrer Angabe ganz sicher, dass es leider nicht mit einer Blutuntersuchung oder sonstigen Untersuchungsart einen eindeutigen Labornachweis gibt.

    Ein schmerzarmes Wochenende
    Liebe Grüße
    Martin

  4. Hallo,
    danke für eure Antworten.

    Ich hatte auch ein Drei-Phasen-Sinthigram, aber der Radiologe hat trotz vermehrten Knochstoffwechsel, gemwint das es kein Indiz für CRPS gibt.

    @Martin
    Ja es gibt mittlerweile einen Beschluss und zwar das Sie zur Teilhabe am Arbeitsleben verplicchtet sind,
    weiter hat der Neurologe damals einen chronisches Schmerzsyndrom nach Gerbershagen GradIII diagnoziert. Aber ein CRPS als Diagnose wollte er nicht bestätigen, geschweige es wurde nach den Diagnosekriterien die Hand untersucht. Er gab eine MDE von 20% und hat darauf verwiesen zur Klärung eines CRPS sollte ein spez. Schmerzsetting abgehalten werden.

    Aber der Hammer war das die BG einen beratenden Arzt zu gezogen ( ein Herr Dr. Hausotter) und dieser hat laut meinen Anwalt, geschrieben das kein neurologisches Problem vorliege und es ein Handgelenksschmerz wäre, damit ist aus seiner sicht der Hauptgutachter zuständig was eine Berurteilung der MDE etc. angeht und KEIN Neurologe!!

    Meine Anwalt wollte wissen ob das so richtig ist oder ob es doch ein neurologisches Problem ist. Ich war im ersten moment überfragt, mit einem Gespräch bei meinem Schmerzarzt am Do. hat er mir dann erklärt das es sehr wohl das vegetative Nervensystem betrifft.

    Mein Anwalt meint auch wenn wir etwas frisches in der Hand hätten das auch den CRPS bestätigt an hand der Kriterien dann könnte man erst recht, scharf schießen;-))

    Eine Mitpatient aus einem anderen Forum hat mir auch gesagt ich brauch nicht einen neuen Arzt sondern ich soll mir das komplett Gutachten in Kopie und auch das vom beratenden Arzt geben lassen, durch sehen und falsches oder unwahres makieren und dann damit weiter vorgehen

    Mein Schmerzarzt sagt genau wie mein D-Arzt, der es auch immer noch seit über einem Jahr im 2-3 wöchingen Abstand die vorhanden Symptome und Probleme dokumentiert in seinen D-Arztberichten.

    Bei mir ist auch seit September durch die Crpsdiagnose eine mittelgradige Depression angängige, sowie das für den Stationarzt ein Sudeck nur als bewiesen gilt wenn der Arm runterhängt, nur verfärbt und dick geschwollen ist ( war auch Arzt in Murnau). Die Psychologien sowie der Chef von ihm sehn es anders und haben die Kriterien erst ende September wieder besttigt als erfüllt und auch die Psychologien sagte das es bei mir glasklar ist!!

    Und mein Anwalt ist Fachanwalt im Sozialrecht und hat jede Menge erfahrung mit BG´s etc….

    Was mir bis heute schwer fällt ist das ich manchmal übers Ziel hinaus schieß und auch oft zu viel mache mit meiner Hand oder mich übernehme. Zudem es mir schwer fiel meinen heisgeliebten und absoluten Traumjob aufgeben mußte, aber mit der linken Hand geht der Beruf überhaupt nicht mehr.

    Ich habe das Glück das meine Therapeuten sich mit der Erkrankung CRPS auskennen und absolut einfühlsam, vorsichtig um meine Hand kümmern. Zur Zeit hab ich 2 mal die Woche Akupunktur und 2-3 mal in der Woche Ergo + Physio.

    Was ich defenitiv nicht mehr zulasse sind irgend welche Operationen an der linken Hand.

    Liebe Grüße und euch allen ein schmerzarmes Wochenende,

    Skora

  5. Hi Skora,

    wenn ich es richtig verstehe, liegt aber noch kein Bescheid bezüglich einer Verletztenrente vor. Meines Erachtens könnt ihr erst dann aktiv werden, wenn ein rechtskräftiger Bescheid vorliegt. Dann gibt es die Möglichkeit eines Widerspruchs.

    Zur Begründung könntet ihr dann aktuelle Befunde Deiner behandelnden Ärzte vorlegen.

    Bei Ablehnung des Widerspruchs ist dann die Einreichung einer Klage möglich. Im Klageverfahren müsst ihr dann auf eine Begutachtung durch einen Orthopäden mit einer schmerztherapeutischen Zusatzqualifikation drängen, der über eigene Erfahrungen zum Krankheitsbild CRPS verfügt. Eine Begutachtung durch einen Gutachter ohne diese Zusatzqualifikation macht eigentlich keinen Sinn.

    Zur Zeit sollte es auch ausreichen, auf die derzeit vorliegenden Befunde Deiner behandelnden Ärzte hinzuweisen und der BG mitteilen, dass der Beratungsarzt mit seinem Urteil nach Aktenlage (untersucht oder gesehen hat der Beratungsarzt Dich doch gar nicht) falsch liegt. CRPS ohne eigene Untersuchung zu beurteilen, das geht einfach nicht!!!

    Egal, wo CRPS eingruppiert wird, ein Neurologe wird mit seinen Untersuchungsmöglichkeiten schnell am Ende sein, da er die Region, die vom Schmerz betroffen ist, nicht untersuchen kann, da wir Patienten es nicht aushalten und die Gefahr einer weiteren Verschlimmerung allein durch die Untersuchung sehr hoch ist.

    Es ist richtig, dass sich CRPS auf das vegetative Nervensystem auswirkt, es kann auch zu Veränderungen im Zentralen Nervensystem kommen. Lies Dir doch mal den Artikel des amerikanischen Arztes Dr. Schwartzman, ein absoluter Fachmann für CRPS zu systemischen Komplikationen bei CRPS durch, er liegt hier im Forum als Übersetzung bereit. Vielleicht druckst Du Dir den Artikel aus und gibst ihn an Deinen Anwalt, so lernt er was dazu zum Thema CRPS und er kann den Artikel vielleicht nutzen bei seiner Begründung.

    Hier der Link: https://nw.crps-netzwerk.org/cms/systemische-komplikationen-beim-complex-regional-pain-syndrome-deutsche-uebersetzung/

    Es ist ja schon mal sehr gut, dass der Beschluss zur Teilhabe am Arbeitsleben vorliegt.

    Dass sich im Verlauf Deine Erkrankung auf Deine Psyche auswirkt, ist eigentlich verständlich, hoffentlich kannst Du Dir im Rahmen einer Verhaltenstherapie von einer Psychologin oder einem Psychologen helfen lassen, hin zu einem anderen Umgang mit dem Schmerz und zum Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber es kann helfen, sich auch psychologische Hilfe zu suchen.

    Es ist auch verständlich, dass Du ab und an über das Ziel hinaus schießt. Es dauert unter Umständen sehr lange, bis Du heraus hast, wie viel Du Deinem Körper zumuten darfst, Achtsamkeit ist hier sehr wichtig.

    Liebe Grüße
    Martin

  6. Hallo Maddin,
    nein einbeschluss über eine Verletztenrente wird es keinen geben, da der Unfallchirug mich auf 10% eingestuft hat. Der Neurologe hatte mich ja gesehn, aber der beratende muss mich für eine Stellungnahme und Beurteilung vom Neurologischen Gutachten nicht sehn, Sie dürfen es leider so machen.

    Hab heute schon mit dem Anwalt telefoniert und mein Zusammenhangsgutachten und die Beurteilung vom Herr Hausotter in Kopie gebeten und habe ihn drüber auf geklärt das durch ein neurologisches Problem vorliegt und das kein chirug der Welt da etwas noch zusammen flicken kann.

    Ich habe schon von einer anderen Dame ne Adresse von einer Algesiologisches Fachärztin die auch Gutachten schreibt und auch für das Gericht tätig ist als Gutachterin. Und sie urteilt neutral, sachlich richtig und kennt sich mit der CRPS Erkrankung aus.

    Ich werde jetzt erstmal das Gutachten in beschlag nehm und alles was nicht richtig und unwahr ist raus arbeiten. Und alles pö apö machen!!

    Und auf der Suche nach nem Therapeut bin ich, weil ich gemerkt habe das es mir hilft;-))

    Liebe Grüße
    Skora

  7. Hallo Skora,

    die BG muss auf der Grundlage der Unfallanzeige „von Amts wegen“ tätig werden und ermitteln, ob die durch Arbeitsunfall verursachten Gesundheitsschäden nicht folgenlos ausheilen.

    Dies muss dem Versicherten in einem rechtskräftigen Bescheid mitgeteilt werden. Wenn sich die BG dem Urteil des beratenden Arztes anschließt und zu dem Ergebnis kommt, dass lediglich eine Mde in Höhe von 10 vorliegt, muss sie dies per Bescheid mitteilen. Selbst wenn die BG die Verletztenrente ablehnt, muss sie dies per Bescheid (Beschluss) mitteilen, ansonsten hättest Du ja nie die Möglichkeit, dagegen Widerspruch einzulegen.

    Sprich dies doch vielleicht beim nächsten Termin mit Deinem Anwalt mal an.

    Liebe Grüße
    Martin

  8. hallo ihr lieben,

    heute kam das besagte Schreiben des Herrn Dr. Hausotter und was da drin steht da könnte ich ausrasten.
    Ich hätte nur einen Handgelenksschmerz und alles andere ist nicht vom Unfall.
    Also da ich ja schon immer depressiv war und einen alkohlabhängigen Ehemann?!? und Zukunfänste, die können nicht vom Unfall herkommen.
    Komisch ist nur das ich nicht verheiratet bin und das es mir davor gut ging und ich auch einen unbefristeten Arbeitplatz hatte etc.

    Und man könnte keine Sudeckdiagnose sprechen ausgeschlossen, und das ohne das er mich gesehen hat nur nach Aktenlage.

    Weiß nicht wie ich das zerpflücken und angreifen kann,

    erstmal Gute Nacht bis morgen,
    Skora

  9. Hallo ihr lieben,

    also laut Anwalt muss ein Antrag bei der Bg gestellt wegen der MDE Rente.
    Im moment gibt der Unfallchirug 10% und der Neurologe hatte 20% gegeben aber dank beratenden Arzt der Bg ist das neurologische Teilgutachten nichtig. Er schließt ganz und gar ein CRPS aus da die Kriterien nie erfüllt worden wäre, was aber nicht den Tatsachen entspricht.

    Hab es mittlerweile sogar schriftlich von dem Herrn Doktor, ich sag nur es war einmal……….

    Was bei meiner Hand mittlerweile neu dazu gekommen ist, das Sie richtig krampf und dabei ein richtten Druckschmerz und seitlichen Brennschmerz auslößt auch der Brennschmerz macht was er will :-(((

    Aber ich hoffe das ich die Informationen für den Anwalt gut aufarbeiten und dann kauf ich mir den Dreck…….., zu verlieren hab ich nichts,-))

    Liebe Grüße
    Skora

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