3. Nationales CRPS Symposium wird auf 2021 verschoben

Liebe Betroffene, liebe Angehörige, liebe Interessierte,

aufgrund der Corona Pandemie müssen wir vom Bundesverband und auch von der ausrichtenden Landesgruppe CRPS Hessen unsere Planungen für das CRPS Symposium 2020 in Kassel leider komplett umstellen. Wir haben uns nun schweren Herzens entschlossen das 3. Nationale CRPS Symposium auf das nächste Jahr zu verschieben.

„Wir passen unsere bereits bestehenden hohen Sicherheits- und Hygienestandards laufend an die aktuellen Erkenntnisse an. Gleichzeitig bewerten wir jede einzelne unserer Veranstaltungen individuell“, erklärt Andre Rennemann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des CRPS Bundesverband Deutschkand e.V. „Trotz der bundesweiten Erlaubnis, Veranstaltungen wieder bis 99 Teilnehmern zuzulassen, halten wir die Durchführung des Nationalen CRPS Symposiums aufgrund der speziellen Hygieneauflagen in diesem Jahr für unmöglich.“

In den vorhandenen Räumlichkeiten in der Vitos Orthopädische Klinik Kassel ist eine eine coronabedingte Einrichtung mit ausreichend Abständen nicht zu realisieren und wir müssten die Teilnehmerzahl sehr stark reduzieren, so dass wir hier zu Gunsten einer erfolgreichen Veranstaltung die Entscheidung zum Verschieben getroffen haben.

Wir freuen uns also auf das 3. Nationale CRPS Symposium am 1. November 2021!

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite crps-symposium.de.

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CRPS Hessen

Wenn Schmerzkliniken im Off-Modus arbeiten

„ArzteTag“-Podcast

Ärzte in der Schmerz- und Palliativmedizin sind alarmiert: Seit März ist ein Großteil der Schmerzkliniken im Off-Modus, da elektive Behandlungen auf Eis gelegt wurden. Schmerzmediziner Dr. Andreas Böger aus Kassel erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, was das für chronische Schmerzpatienten bedeutet und warum die Politik mehr Augenmaß bei solchen Verordnungen braucht.

Von Ruth Ney
Veröffentlicht: 15.04.2020, 18:08 Uhr

Dr. Andreas Böger
Dr. Andreas Böger ist Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren, DRK-Kliniken Nordhessen, in Kassel.
© BVSD

Seit Anfang März sind 75 Prozent der stationären schmerzmedizinischen Einrichtungen in Krankenhäusern, die Patienten mit schweren chronischen Schmerzen teil- und vollstationär behandeln, wegen der Corona-Krise geschlossen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hervor. Hintergrund ist, dass elektive klinische Eingriffe und Behandlungen vermieden werden sollen, um im Falle einer größeren COVID-19-Erkrankungswelle vorbereitet zu sein.

Doch für die Versorgung von Patienten mit schweren und chronischen Schmerzen bedeutet das eine noch längere Wartezeit auf eine multimodale Behandlung, die ambulant kaum zu bewerkstelligen ist, wie Schmerzmediziner Dr. Andreas Böger vom Schmerzzentrum Kassel – DRK Kliniken Nordhessen in dieser Episode unseres „ÄrzteTag“-Podcasts erläutert. Er erwartet von der Regierung, auch einen Blick darauf zu werfen, wo wirklich aktuell Intensivbetten benötigt werden und wo Kliniken mehr Nutzen schaffen, wenn sie sich um die aktuell behandlungsbedürftigen anderen Patienten kümmern.


Podcast anhören
Dauer 13:50 Minuten


Quelle: Aerztezeitung.de

Gruppenleitertreffen Kassel 2020 abgesagt/verschoben

Gruppenleitertreffen abgesagt

Das diesjährige bundesweite Gruppenleitertreffen in Kassel ist wegen der Corona-Epidemie abgesagt worden. Unsere Landesgruppe Hessen hofft nun, einen Ersatztermin zu finden.

Das Gruppenleitertreffen Kassel 2020 ist wegen der Corona-Situation abgesagt worden. Das teilte die Landesgruppe CRPS Hessen am Donnerstag mit. Das jährliche Austausch- und Strategietreffen sollte dort vom 21. bis 23. März stattfinden. Die Absage wurde nach Angaben der Gruppenleiterin in enger Abstimmung mit Bundesverband in Köln getroffen.

„Unsere Verpflichtungen, die weitere schnelle Verbreitung des Virus mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, zwingen uns zur Absage“, sagte Marion-Sybille Burk, Leiterin der Landesgruppe in Weiterstadt in einer E-Mail an alle Beteiligten. Nun wird mit Hochdruck ein neuer Termin in diesem Jahr gesucht, um dieses wichtige Treffen aller Gruppenleiter*innen des CRPS Netzwerk gemeinsam stark. nachzuholen. „Natürlich weiss niemand, wie lange die Corona-Situation anhält und wie lange keine Veranstaltungen verboten bleiben. Wir werden über Neuigkeiten berichten.“, so Burk weiter.

Der CRPS Bundesverband und das Corona-Virus (SARS-COV2)

(c) pixabay

Die aktuelle Situation um das Corona-Virus verschlechtert sich nun auch in Deutschland, bekannte Fälle gibt es nun bundesweit und die Zahlen der Betroffenen, sowie der daran verstorbenen Personen steigt stetig.Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, als CRPS Bundesverband Deutschland e.V. ebenfalls darauf zu reagieren. Dies bedeutet, dass die Gruppentreffen in Ahaus, Bremen, Kassel, Köln, Krefeld, Rostock und Uelzen im März und April abgesagt werden. Über die noch bestehenden Termine werden wir in Kürze berichten.

Alle unsere Termine gibt es unter agenda.crps-netzwerk.org

CRPS Hessen hat sich entschieden, die Gruppentreffen in Darmstadt und Kassel erst einmal stattfinden zu lassen, so dass jeder Teilnehmer selbst entscheiden kann, ob er zum Treffen kommt oder nicht.

Anschließend werden wir die Lage erneut bewerten und über die weiteren Schritte beraten. BIs auf Weiteres werden wir Termine nur über Telefon- und/oder Videokonferenzen durchführen.

Zum Schutz unserer Betroffenen und Angehörigen werden wir die Anzahl der persönlichen Kontakte auf das absolut notwendige Maß reduzieren. Diese Vorsichtsmaßnahme sollten alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter ebenfalls befolgen.

Wir möchten allen unseren Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter anraten, diesem Schritt nachzufolgen und bevorstehende Gruppentreffen und andere Termine ebenfalls abzusagen. Die Entscheidung liegt natürlich bei jeder Gruppenleitung selbst, dennoch sind wir der Meinung, dass die aktuelle bundesweite Lage nichts anderes zulässt. Darüber hinaus sollten persönliche Beratungen oder Begleitungstermine zur Zeit vermieden werden. Die Beratung per Telefon,  E-Mail oder Chat wird natürlich weiterhin möglich sein.

Wir halten diese Maßnahmen insbesondere mit Blick auf die Menschen mit chronischen Erkrankungen für verantwortungsvoll und danken bereits im Voraus sehr für die Unterstützung und das Verständnis für die genannten Maßnahmen. Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und über das Netzwerk auf dem Laufenden halten.

Über die geplanten Mitgliederversammlungen des CRPS NRW Köln e.V. und CRPS Bundesverband Deutschland e.V. am 4. April 2020 werden wir im Laufe der nächsten Woche in Abhängigkeit der Entwicklung entscheiden. Zunächst bleibt der Termin erst einmal bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Vorstand

Dirk-Stefan Droste Melanie Jeschke Andre Rennemann