Projekt gegen chronischen Schmerz

Projekt gegen chronischen Schmerz

Ärzte Zeitung, 24.10.2018

Innovationsfonds

Handeln, bevor Schmerzen chronisch werden– das ist Ziel eines Forschungsprojekts, an dem auch die Barmer beteiligt ist.

MANNHEIM. Für Patienten mit einem Risiko für eine Chronifizierung des Schmerzes hat die Deutsche Schmerzgesellschaft (DSG) mit der Barmer und weiteren Partnern ein Projekt initiiert: PAIN2020 steht für „Patientenorientiert. Abgestuft. Interdisziplinär. Netzwerk“.

Mit PAIN2020 soll geklärt werden, ob sich die Versorgungssituation von Patienten verbessern lässt, wenn sie frühzeitig eine interdisziplinäre Diagnostik und entsprechende Therapieempfehlungen erhalten. Das Modellprojekt wird vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) mit sieben Millionen Euro gefördert, läuft über drei Jahre und soll insgesamt 6000 Patienten aufnehmen.

Innovative Behandlungsmodule

In den nächsten drei Jahren untersuchen Wissenschaftler, wie Patienten vor einer Chronifizierung ihrer Schmerzen bewahrt werden können. Ein Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten klärt bereits nach sechs Wochen anhaltender Schmerzen gemeinsam ab, welche Therapie der Patient erhalten soll. Zwei neu entwickelte ambulante Behandlungsmodule werden dabei zur üblichen Therapie ergänzt.

Dabei geht es auch darum, gefährdete Patienten für Eigenverantwortung und schmerzreduzierende Strategien im Alltag zu sensibilisieren, so DSG-Präsident Professor Martin Schmelz in der vergangenen Woche beim Deutsche Schmerzkongress in Mannheim.

Lebensqualität sinkt

„Die körperlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen durch chronischen Schmerz sind für die Patienten enorm“, erläuterte Schmelz, „die Lebensqualität sinkt, Probleme im Arbeitsleben und im sozialen Umfeld können die Folge sein“. Je früher eine umfassende Therapie bei gefährdeten Patienten beginne, desto größer sei die Chance, chronische Schmerzen zu vermeiden.

Wenn Patienten über einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten über Schmerzen klagen, die ihre gesamte Lebenswelt beeinflussen, sprechen Experten von chronischem Schmerz, so Schmelz. 7,5 Prozent der Bevölkerung klagen über eine schwere körperliche, weitere 2,3 Prozent über eine kombinierter körperliche und psychosoziale Beeinträchtigung durch Schmerzen. (fuh)

Quelle: aerztezeitung.de

Vortrag Neutostimulation/SCS am 25.05.2018 in Köln

Liebe Betroffene, liebe Angehörige, liebe Interessierte,

wir freuen uns, für das kommende Gruppentreffen in Köln am 25.05.2018 einen Referenten für das Thema Neurostimulation / SCS gewinnen zu können.

An diesem Abend wird der Fachbereichsleiter Schmerz-Spastik, Dr. med Georgios Matis, einen Überblick über die Möglichkeiten der Neurostimulation und SCS (SPinal Cord Stimulation) bei CRPS informieren. Außerdem werden wir einen SCS-Techniker begrüssen dürfen, der so auch technische Fragen dieser Behandlungsfrage beantworten kann.

Weitere Informationen zum Thema SCS / Neurostimulation:

https://nw.crps-netzwerk.org/cmsblog/allgemeine-informationen-zum-thema-scs/

https://nw.crps-netzwerk.org/cmsblog/scs-implantation-ein-erfahrungsbericht/

Termin des Vortrags:
Freitag, 25. Mai 2018, von 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort des Vortrags:
Clarimedis-Haus der AOK Rheinland/Hamburg, Domstraße 49-53, 50668 Köln
(in unmittelbarer Nähe des Kölner Hauptbahnhofes)

Wir bitten – besonders für diesen Termin um eine kurze schriftliche Voranmeldung in Form einer Email an gruppentreffen.koeln@crps-netzwerk.org, damit wir auch mit unserem Gruppenraum auskommen und nicht noch kurzfristig die LanXESS Arena buchen müssen… 🙂

 

11 Jahre CRPS ll

Guten Tag Zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen! Ich bin 49 Jahre alt und komme aus dem Kreis Kleve. Seit 11 Jahren leide ich an CRPS ll in der linken Hand, ausgelöst wurde dieses durch einen lapidaren Bruch! Betroffen ist die komplette Hand (Finger, Handgelenk bis auf den Damen sind steif) Zum Glück hatte mein Orthopäde diese Erkrankung sehr schnell diagnostiziert, das Pech war nur dass die Brüche nicht zusammen wuchsen. Ich habe dann 8 Wochen im Krankenhaus gelegen, und es wurde die Plexus Therapie durchgezogen, welche leider keinen Erfolg hatte. Heute sieht es wie folgt aus, das ich täglich schmerzen habe, trotz der Einnahme von 3 x täglich Oxycodon 20 mg, Gabapentin 1.400 mg und für den Magen Pantropazol 20 mg. Einmal Wöchentlich bekomme ich Lymphdrainage.