Umfrage von UVSD SchmerzLOS e. V. zu den Einschränkungen für Schmerzpatienten während der Corona-Pandemie – Bitte teilnehmen!

Aufruf des USVD SchmerzLOS e.V.

Unterstützen Sie uns:

Angesichts der möglichen Einschränkungen möchten wir ein Meinungsbild erstellen, ob und möglicherweise welche Einschränkungen durch die aktuelle Corona-Pandemie für Schmerzpatienten, deren Schmerzen seit mindestens 3 Monaten bestehen, entstanden sind. Die Auswertung werden wir zum Anlass nehmen, Politiker und andere Akteure aus dem Gesundheitsbereich aufzufordern, zügig geeignete Maßnahmen für Schmerzpatienten einzuleiten. 

Senden Sie uns bitte den Fragebogen bis zum 31.05.2020 zu. Die Mailadresse hierfür lautet redaktion@schmerzlos-ev.de. Die Briefadresse lautet UVSD SchmerzLOS e. V., Ziegelstr. 25a, 23556 Lübeck.


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+++Corona-Update+++

Der CRPS Bundesverband Deutschland e.V. informiert über Aktuelles zur Covid-19-Pandemie.

-Die Probleme zu den Mitgliederversammlungen bei den Vereinen, die durch die Corona-Krise kaum noch umzusetzen sind, haben zu einem ersten Handeln der Bundesregierung geführt. Zurzeit wird an einem Gesetzesentwurf gearbeitet, der vorübergehend substanzielle Erleichterungen für die satzungsgemäße Durchführung der Mitglieder-versammlungen von Vereinen schaffen soll.

Schutzmaßnahmen

Die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie, insbesondere die Einschränkungen der Versammlungs-möglichkeiten von Personen, haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit unserer Vereine, da diese teilweise nicht mehr in der Lage sind, auf herkömmlichen Wege Beschlüsse auf Versammlungen der entsprechenden Organe herbeizuführen. Dies betrifft einerseits die in der Regel jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlungen, und andererseits außerordentliche Versammlungen, die aufgrund besonderer Maßnahmen erforderlich sind. Letztere sind vor allem bei außergewöhnlichen Umständen, wie sie derzeit bestehen, möglicherweise von existenzieller Bedeutung für die betroffenen Vereine. Außerdem ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar, wie lange die Auswirkungen der Corona-Krise unsere Gruppentreffen verbieten und so unsere Zweck, der Hilfe und Unterstützung von Betroffenen und deren Angehörigen erschweren und ob die bestehenden gesetzlichen Fristen für bestimmte Versammlungsbeschlüsse eingehalten werden können.

Regelmäßige Überprüfung der Lage

Der Vorstand prüft die aktuelle Situation regelmäßig und wird über weitere Änderungen und Entscheidungen hier berichten. Zurzeit werden die Möglichkeiten einer virtuellen Durchführung unserer Mitglieder-versammlungen und Gruppentreffen geprüft. Hiervon ebenso betroffen ist das jährlich stattfindende bundesweite Gruppenleitertreffen, in diesem Jahr in Kassel, welches bereits erstmalig auf den Juni 2020 verschoben wurde. Da im Moment aber noch überhaupt nicht absehbar ist, wie lange die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus aufrechterhalten werden, steht hier ggf. eine weitere Verschiebung an.

CTWO und Symposium

Die geplanten Termine zum CRPS Orange Day und das 3. nationale CRPS Symposium in Kassel am ersten Montag im November sollten bereits außerhalb der Einschränkungen liegen.

Anfragen zur Covid-19-Pandemie nehmen wir an unter corona@crps-netzwerk.org

Aufruf zur Onlineumfrage

Im vergangen Jahr stellte uns Ariane Bors, Physiotherapeutin und Studentin an der Fresenius Hochschule in Köln Ihre Studienarbeit zum Graded Motory Imagery Programm als Therapieform für CRPS bei unseren Gruppentreffen vor. Alle von Ihr direkt angesprochenen Studienteilnehmer wurden bereits kontaktiert und haben den Link zur Umfrage erhalten.

Nun möchten wir weiteren CRPS Betroffenen die Chance geben, an der Onlineumfrage teilzunehmen. Weitere Informationen und den Link zur Umfrage gibt es im nachfolgenden PDF-Dokument.


Weitere Informationen zur Studie herunterladen
PDF-Dokument, 112KB


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Weltweite CRPS Studie gestartet

Das CRPS Netzwerk gemeinsam stark. hat eine eingehende Studie über das komplexe regionale Schmerzsyndrom mitentwickelt, die darauf abzielt, ein besseres Verständnis dieser verheerenden Krankheit zu entwickeln. Wir brauchen Deine Hilfe – und hoffen, dass Du Deine CRPS Erfahrungen für eine bessere Zukunft mit uns teilst. Die Studie ist gerade weltweit angelaufen. Dadurch gibt es erstmalig eine weltweite Erhebung mit gemeinsamer Auswertung, um alle Facetten der Erkrankung und deren Therapie kennen zu lernen. Nur so wird man die Ursache von CRPS finden und das Leben von CRPS Betroffenen zu verbessern. Die Studie wird sechs Monate aktiv sein, um dann gemeinsam ausgewertet zu werden.

Link zur Studie in Deutschland:
bit.ly/crpsstudie

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#CRPS #Sudeck #crpsstudie #crpsgehtallean

Pressemeldung: Chronische Schmerzen nach Operationen verhindern – Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. erhält Zuschlag vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) – Projekt in Höhe von 7 Millionen Euro

PRESSEMITTEILUNG             

Schmerzpräsidentin Prof. Claudia Sommer:

Chronische Schmerzen nach Operationen verhindern

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. erhält Zuschlag vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) – Projekt in Höhe von 7 Millionen Euro

Berlin, 28. Oktober 2019. „Ich bin froh, dass sich unter meiner Präsidentschaft die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. erneut als Plattform zur Entwicklung und Durchführung innovativer, großer Projekte behauptet und einen Förderzuschlag von 7 Mio. Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren für das Projekt POET-Pain erhalten hat“, so Schmerzpräsidentin Prof. Dr. Claudia Sommer, leitende Oberärztin an der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg anlässlich der jüngsten Förderentscheidungen des Innovationsausschusses (§ 92b SGB V) beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Damit besteht die Chance, dass sich zukünftig die Schmerz-Versorgung von Patientinnen und Patienten nach einer Operation in Krankenhäusern verbessert und dass insbesondere bei speziellen, vor einer Operation identifizierten Risikogruppen eine Chronifizierung postoperativer Schmerzen verhindert wird. Dazu soll u.a. ein modulares, individuell auf die Patienten angepasstes Interventionsangebot aufgebaut werden, ein sogenannter „Transitional Pain Service“ agiert stationär und für 6 Monate nach der Operation ambulant als Ergänzung zur Regelversorgung und ausschließlich für Risikopatienten. Das Projekt wird begleitend und nach Abschluss umfassend wissenschaftlich evaluiert, im Optimalfall könnte es nach Projektende regelhaft in die Strukturen des Deutschen Gesundheitswesens eingebaut werden.

Das Projekt POET-Pain (Präventionoperationsbedingter anhaltender Schmerzen durch Einführung eines perioperativen Transitional Pain-Service) startet unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. in der zweiten Jahreshälfte 2020 in einem Konsortium von 12 Partnern, unter der wissenschaftlichen Projektleitung von Frau Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn, Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Auftrag, neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung ausgerichtet sind, zu fördern. Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung einen Innovationsfonds aufgelegt. Ziel des Innovationsfonds ist eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. In der aktuellen Förderwelle konnte sich die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. erfolgreich mit ihrem jüngsten Projektantrag POET-Pain durchsetzen. Insgesamt werden 31 weitere Projekte neuer Versorgungsformen zukünftig gefördert, eingereicht wurden 89 Projekte. Pro Jahr fördert der G-BA Projekte in einer Gesamthöhe von 200 – 300 Millionen Euro.

„Der Innovationsfonds hat sich als Förderrahmen insgesamt bewährt“, so Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. und Konsortialführer entsprechender G-BA-Projekte der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. „Anderenfalls würden viele gute Ideen und wissenschaftliche Facherkenntnisse ungleich schwerer den Weg in die konkrete Versorgungsrealität schaffen“. Als Beispiel nennt die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auch ihr Projekt PAIN2020, welches vom Innovationsfonds seit eineinhalb Jahren mit rund 7 Mio. Euro Fördersumme unter Beteiligung von inzwischen über 30 Zentren vor Ort umgesetzt wird. „Wir sind sicher, dass wir mit beiden Projekten einen sehr guten Beitrag dazu leisten können, die Versorgung von Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten in Deutschland wesentlich zu verbessern“, so Thomas Isenberg.

Ansprechpartner für die Medien/Presse:

Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Bundesgeschäftsstelle, Alt-Moabit 101b, 10559 Berlin

isenberg@schmerzgesellschaft.de ,www.schmerzgesellschaft.de

Tel.: 030-39409689-0, Handy: 0171-7831155, Fax: 030-39409689-9

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist mit rund 3.500 persönlichen Mitgliedern die größte wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft im Bereich Schmerz in Europa. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist Mitglied der IASP (International Association for the Study of Pain) sowie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften).

Sie ist zudem die interdisziplinäre Schmerzdachgesellschaft von derzeit 19 mitgliederstarken weiteren medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich Schmerz. Diese Perspektive wird zudem erweitert durch die institutionellen korrespondierenden Mitgliedschaften folgender Vereinigungen: SchmerzLOS e. V. Vereinigung aktiver Schmerzpatienten, MigräneLiga e. V. Deutschland, Milton H. Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.), Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer manual medizinischer Akutkliniken e. V. (ANOA), Interdisziplinäre Gesellschaft für Psychosomatische Schmerztherapie e. V. (IGPS), CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark CRPS Bundesverband Deutschland e. V., RLS e. V. Deutsche Restless Legs Vereinigung, ICA Deutschland e. V. Förderverein Interstitielle Cystitis in der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Die Mitgliedschaft der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. ist interdisziplinär und interprofessionell und besteht aus Schmerzexperten aus Praxis, Klinik, Medizin, Psychologie, Pflege, Physiotherapie u. a. sowie wissenschaftlich ausgewiesenen Schmerzforschern aus Forschung, Hochschule und Lehre.

Etwa 23 Mio. Deutsche (28 %) berichten über chronische Schmerzen, 95 % davon über chronische Schmerzen, die nicht durch Tumorerkrankungen bedingt sind. Legt man die „Messlatte“ der Beeinträchtigung durch die Schmerzen zugrunde, so erfüllen 6 Mio. Deutsche die Kriterien eines chronischen, nicht tumorbedingten, beeinträchtigenden Schmerzes. Die Zahl chronischer, nicht tumorbedingter Schmerzen mit starker Beeinträchtigung und assoziierten psychischen Beeinträchtigungen (Schmerzkrankheit) liegt bei 2,2 Mio. Deutschen.

Zur Pressemitteilung (PDF, 729kB)

Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft)