28. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Fernsehtipp: Cannabis gegen Krebs / Cannabis – Medizin oder Droge 3Sat 28.1.16 20.15h · Kategorien: Aktuelles, Allgemein · Tags: , , , ,

3sat Logo

Fernsehtipp:

28.01.2016 20:15h bis 21:00h

Reportage: Cannabis gegen Krebs

28.01.2016 21:00h bis 22.00h

Scobel: Cannabis – Medizin oder Droge?

22. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Neue Rufnummer · Kategorien: Allgemein · Tags: ,

telefon2

Die Ortsgruppe Düsseldorf hat ab sofort eine neue Rufnummer!

Wir sind ab sofort unter der neuen Rufnummer 0211 / 936 719 38 erreichbar.

 

20. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Vorabinformation: Tag der Seltenen Erkrankungen am 29.02.2016 · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Artikel zu CRPS, Termine, Veranstaltung · Tags: , , , ,

InformationVorabinformation

Auch in diesem Jahr findet der Tag der Seltenen Erkrankungen (TdSE) statt. Weltweit wird über seltenen Krankheiten informiert, so auch über CRPS, was ebenfalls eine seltene Erkrankung ist – und auch bleiben darf. Dennoch wollen wir unser Krankheitsbild in der Gesellschaft bekannter machen. Aus diesem Grunde werden wir auch in diesem Jahr an offiziellen Veranstaltungen zum TdSE teilnehmen, in diesem Jahr in Aachen.

Tag der Seltenen Erkrankungen: Aktionen im Aquis Plaza Montag, 29.02.2016, 09:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Einkaufszentrum Aquis Plaza (https://www.aquis-plaza.de/), Aachen
Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Infoständen von rund 40 Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen sowie Vorträgen rund um das Thema „Seltene Erkrankungen“.

Weitere Informationen folgen…
Link zur Webseite des TdSE: https://www.rarediseaseday.org/country/de/germany
Link zur Webseite des Orphanet: https://www.orpha.net/national/DE-DE/index/startseite/
Link zur Webseite der RWTH Aachen: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen-aachen-zsea/alle-veranstaltungen/aktuell/veranstaltung/artikel/tag-der-seltenen-erkrankungen-aktionen-im-aquis-plaza.html

13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Staat reguliert künftig Cannabis-Anbau · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Therapien im Überblick · Tags: , , , ,

Ärztezeitung logo

Deutschland

13.01.2016

Staat reguliert künftig Cannabis-Anbau

Bislang durfte in Deutschland nur ausnahmsweise Medizinalhanf importiert werden. Künftig wird der Anbau hierzulande von der Cannabisagentur kontrolliert.
BERLIN. Die Bundesregierung will in Deutschland den Anbau von Cannabis erlauben, um eine „qualitätsgesicherte Versorgung mit Cannabisarzneimitteln (…) ausschließlich zu medizinischen Zwecken“ zu ermöglichen.
Anbau, Handel und Besitz zu anderen Zwecken bleibt weiterhin verboten. Das Bundesgesundheitsministerium hat dazu einen Referentenentwurf zur Änderung des Betäubungsmittelrechts vorgelegt.

Danach sollen Cannabisblüten verschreibungs- und verkehrsfähig werden. Die Höchstmenge, die ein Arzt binnen 30 Tagen verschreiben darf, ist auf 100.000 Milligramm begrenzt.

Künftig keine Regelung mit Ausnahmeerlaubnis mehr
Bislang müssen Patienten, für die keine geeigneten schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung stehen, eine Ausnahmeerlaubnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellen, um Medizinalhanf nach Deutschland einführen lassen zu dürfen. Dies ist bislang in 527 Fällen geschehen.

Diese Regelung soll künftig entfallen. Mit dem Gesetz soll die Therapie mit Medizinalhanf und Cannabisextrakten „in die ärztliche Verantwortung gegeben werden“, heißt es im Entwurf.

Die entsprechende Neuregelung im SGB V schafft für GKV-Patienten „mit einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung“ erstmals „in eng begrenzten Ausnahmefällen“ einen Anspruch auf Versorgung mit Cannabis in Form von Blüten oder Extrakten.

Bislang mussten sie für Dronabinol-Tropfen oder Kapseln bis zu 1440 Euro monatlich aus eigener Tasche bezahlen. Anspruch auf Erstattung haben die Patienten nur, wenn sie sich verpflichten, an einer wissenschaftlichen Begleitforschung teilzunehmen, die bis Ende 2018 geplant ist.

Bis Ende 2019 soll der Gemeinsame Bundesausschuss dann auf dieser Datenbasis die Voraussetzungen für die Erstattung durch die Kassen konkretisieren.

Cannabisagentur wird eingerichtet
Neuland betritt das Ministerium mit der geplanten Einrichtung einer staatlichen Cannabisagentur. Diese schreibt den voraussichtlichen Bedarf an Medizinalhanf vergaberechtlich aus und vergibt dann Lizenzen an Anbauer.

Diese müssen ihre gesamte Ernte an die Agentur verkaufen. Von dort wird der Medizinalhanf anschließend an Hersteller von Cannabisarzneimitteln, Großhändler oder Apotheken verkauft. (fst)

(Quelle: aerztezeitung.de)

13. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Cannabis-Tropfen auf Kassen-Kosten? · Kategorien: Aktuelles, Allgemein · Tags: , , ,

Ärztezeitung logo

Schmerztherapie

06.11.2015

Cannabis-Tropfen auf Kassen-Kosten?

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen prüft, ob Cannabis-Tropfen zur Schmerztherapie in Einzelfällen von der Kasse bezahlt werden müssen.

Von Martin Wortmann

CELLE. Das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle will prüfen, ob die gesetzlichen Krankenkassen im Einzelfall Cannabis-Tropfen zur Schmerzbehandlung bezahlen müssen.

Nach einem Eilbeschluss ist dies dann der Fall, wenn die Auswirkungen der Schmerzen dem Verlust wichtiger Körperfunktionen wertungsgemäß gleichstehen.

Danach kann ein 54-jähriger Mann aus Niedersachsen vorerst die Tropfen beanspruchen. Er leidet seit seinem neunten Lebensjahr unter einem Morbus Bechterew mit progredientem Verlauf. Die dadurch verursachten Schmerzen haben nach Angaben des behandelnden Arztes ein inzwischen nahezu unerträgliches Ausmaß erreicht. Analgetika zeigten keine ausreichende Wirkung mehr.

Die Bundesopiumstelle beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erteilte dem Mann eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zu Therapiezwecken.

Bei seiner Krankenkasse beantragte der Mann daraufhin die Kostenübernahme für Cannabis-Extrakt-Tropfen. Die Kasse verweigerte dies: Eine Schmerztherapie mit Cannabis gehöre nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Nach Überzeugung des LSG in Celle kann dies aber zumindest in Einzelfällen anders sein. Zwar gebe es für die Cannabis-Therapie keine Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Der Schmerzpatient könne sich aber eventuell auf die gesetzliche Ausnahmeklausel für tödliche und besonders schwere Krankheiten berufen. Das Bundessozialgericht in Kassel hatte den Verlust wichtiger Körperfunktionen hier einbezogen.

Im konkreten Fall will das LSG in Celle nun prüfen, ob die starken Schmerzen des Klägers Auswirkungen haben, die dem Verlust wichtiger Körperfunktionen „wertungsmäßig gleichzustellen“ sind.

Bis zu einer Entscheidung hierüber im Hauptverfahren muss die Kasse die Kosten der Cannabis-Tropfen vorläufig übernehmen. Ein Abwarten sei dem Patienten angesichts seiner starken Schmerzen nicht zumutbar, so das LSG.

Im März hatte die deutsche Schmerzgesellschaft die Kostenübernahme in Einzelfällen befürwortet. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass Schmerzpatienten im Einzelfall Cannabis für medizinischen Eigenbedarf anbauen dürfen.

LSG Celle Az.: L 4 KR 276/15 B ER

 

(Quelle: aerztezeitung.de