29. November 2015 · Kommentare deaktiviert für PRAC-Untersuchung: Entwarnung für die HPV-Impfung (&CRPS) · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Artikel zu CRPS · Tags: ,

Daz

PRAC-UNTERSUCHUNG

Entwarnung für die HPV-Impfung

Die geltenden Empfehlungen für die HPV-Impfung bleiben unverändert. (Bild: Sherry Young - Fotolia.com)

Die geltenden Empfehlungen für die HPV-Impfung bleiben unverändert. (Bild: Sherry Young – Fotolia.com)

Stuttgart – Die Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV) erhöht nicht das Risiko für zwei seltene Syndrome. Dies ergab eine Überprüfung, die das Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) der EMA durchgeführt hat. Es besteht kein Anlass, die geltenden Empfehlungen für die HPV-Impfung zu ändern.
Es handelt sich bei den untersuchten Syndromen um CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) und POTS (Postural Orthostatic Tachycarcia Syndrome). CRPS ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das zur Atrophie von Gliedmaßen führen kann, POTS ist mit einer orthostatischen Dysregulation und abnormalen Anstiegen der Herzfrequenz verbunden. Beide Syndrome sind selten und treten auch unabhängig von einer Impfung auf. Schätzungen zufolge entwickeln pro Jahr 150 von einer Millionen Mädchen und jungen Frauen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren CRPS sowie POTS. Eine Diagnose ist schwierig, da sich die Symptome teilweise überlappen und auch Ähnlichkeiten mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom aufweisen. Deswegen berücksichtigte das PRAC auch eine Studie, die keinen Zusammenhang zwischen der HPV-Impfung und dem Erschöpfungssyndrom nachweisen konnte.
Die Untersuchung des PRAC ergab, dass kein Unterschied zwischen den CRPS- und POTS-Erkrankungsraten von geimpften und ungeimpften Mädchen besteht. Dieses Ergebnis hatte auch unter der Annahme Bestand, dass nicht alle Erkrankungsfälle registriert waren. Somit überwiegt weiterhin der Nutzen der Impfung gegenüber ihren Risiken.
Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Sicherheitsaspekte der HPV-Impfung untersucht. Zuletzt lieferten Studien Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für das Guillain-Barré-Syndrom. BfArM und Paul-Ehrlich-Institut rieten jedoch dazu, diese Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten, da die Zahl der aufgetretenen Fälle insgesamt gering ist. Nähere Informationen finden sich in der aktuellen Ausgabe der DAZ (Sicherheits-Check für die HPV-Impfung, DAZ 45, 2015, S. 28-29).
Die aktuelle Untersuchung bezog sich auf die in der EU zugelassenen HPV-Impfstoffe. Weltweit haben bislang mehr als 80 Millionen Mädchen und Frauen diese Impfstoffe erhalten. Die Impfung ist derzeit in Deutschland für alle Mädchen zwischen neun und 14 Jahren empfohlen und dient dem Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und anderen durch HPV verursachten Krebsarten sowie vor Genitalwarzen.
Die Ergebnisse des PRAC werden im nächsten Schritt dem Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der EMA vorgelegt. Das CHMP wird eine Empfehlung aussprechen, die dann der Europäischen Kommission als Grundlage für eine EU-weit geltende Entscheidung dient.

(Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung)

18. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Umfrage zu Nebenerkrankungen bei CRPS · Kategorien: Allgemein, Artikel zu CRPS, Forschung · Tags: , , ,

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen einer Studie zur Patientenorientierung in der Behandlung chronischer Schmerzen durch das CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark. unter der Leitung von Herrn Dirk-Stefan Droste untersuchen wir auftretende Nebenerkrankungen bei CRPS Betroffenen. Bisher ist es oftmals schwierig überhaupt einen CRPS zu identifizieren, weil oftmals Nebenerkrankungen bereits vorhanden sind oder sich erst mit dem CRPS entwickeln. Das Projekt verfolgt u.a. das Ziel, Ansätze für die Forschung nach den Ursachen der Krankheit zu erhalten.

Die Befragung wird maximal 20 – 30 Minuten dauern.

Die Umfrage startet am 1.10.2015 und läuft bis zum 30.11.2015. Anschliessend erfolgt eine Auswertung der Daten, die wir dann veröffentlichen und zur weiteren Nutzung zur Verfügung stellen werden.

→ Link zur Umfrage/Studie

→Link zum Fragebogen zum Ausdrucken, Ausfüllen und zurückschicken per Post oder Fax.

Gern schicken wir Ihnen auf Anfrage die Fragebögen auch schriftlich zu. Hierfür bitte eine Email an umfrage@crps-netzwerk.de mit Angabe der Postadresse schicken. Der Umfragebogen kann anschliessend gefaxt oder auch per Post an uns zurückgeschickt werden.

Für Ihre Mithilfe im Rahmen unseres Projekts sind wir Ihnen vom Netzwerk und auch im Namen aller Betroffenen sehr dankbar.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

So leisten Sie einen bedeutsamen Teil in der Forschung bei chronischen Schmerzen und CRPS.

Mit freundlichem Grüßen
Dirk-Stefan Droste
CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark.

Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie sich jederzeit bei uns melden.
Dirk-Stefan Droste, koeln@crps-netzwerk.de
Andre Rennemann, krefeld@crps-netzwerk.de

Wir begrüssen auch die Weiterleitung unserer Studie an Betroffene bzw. auch die Verbreitung des Zugangslinks zur Online-Umfrage: umfrage.sudeckselbsthilfe.eu

18. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Umfrage zu Nebenerkrankungen bei CRPS · Kategorien: Allgemein, Artikel zu CRPS, Forschung · Tags: , , ,

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen einer Studie zur Patientenorientierung in der Behandlung chronischer Schmerzen durch das CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark. unter der Leitung von Herrn Dirk-Stefan Droste untersuchen wir auftretende Nebenerkrankungen bei CRPS Betroffenen. Bisher ist es oftmals schwierig überhaupt einen CRPS zu identifizieren, weil oftmals Nebenerkrankungen bereits vorhanden sind oder sich erst mit dem CRPS entwickeln. Das Projekt verfolgt u.a. das Ziel, Ansätze für die Forschung nach den Ursachen der Krankheit zu erhalten.

Die Befragung wird maximal 20 – 30 Minuten dauern.

Die Umfrage startet am 1.10.2015 und läuft bis zum 30.11.2015. Anschliessend erfolgt eine Auswertung der Daten, die wir dann veröffentlichen und zur weiteren Nutzung zur Verfügung stellen werden.

→ Link zur Umfrage/Studie

→Link zum Fragebogen zum Ausdrucken, Ausfüllen und zurückschicken per Post oder Fax.

Gern schicken wir Ihnen auf Anfrage die Fragebögen auch schriftlich zu. Hierfür bitte eine Email an umfrage@crps-netzwerk.de mit Angabe der Postadresse schicken. Der Umfragebogen kann anschliessend gefaxt oder auch per Post an uns zurückgeschickt werden.

Für Ihre Mithilfe im Rahmen unseres Projekts sind wir Ihnen vom Netzwerk und auch im Namen aller Betroffenen sehr dankbar.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

So leisten Sie einen bedeutsamen Teil in der Forschung bei chronischen Schmerzen und CRPS.

Mit freundlichem Grüßen
Dirk-Stefan Droste
CRPS Netzwerk – Gemeinsam stark.

Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie sich jederzeit bei uns melden.
Dirk-Stefan Droste, koeln@crps-netzwerk.de
Andre Rennemann, krefeld@crps-netzwerk.de

Wir begrüssen auch die Weiterleitung unserer Studie an Betroffene bzw. auch die Verbreitung des Zugangslinks zur Online-Umfrage: umfrage.sudeckselbsthilfe.eu

40 Jahre Neuromodulation in Köln

neuromodulation

5. Dezember 2015

09:30-14:00 Uhr

im Hörsaal I der LFI Ebene 01

 

Die moderne invasive Schmerztherapie

2. Kölner Patienten-Schmerztag

Klinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie

 

Seit 40 Jahren engagiert sich die Uniklinik Köln im Bereich der Neuromodulation und setzt dabei Maßstäbe hinsichtlich der Durchführung und Weiterentwicklung.

Mit verschiedenen altbewährten und neuen therapeutischen Verfahren zur Behandlung tumorbedingter oder schwerer chronischer Schmerzen wie Rückenschmerzen, neuropathischen Schmerzen und bestimmten Formen von Kopfschmerzen kann heutzutage eine gute Schmerzlinderung und die Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

Anlässlich dieser positiven Entwicklung möchten wir Sie ganz herzlich zum 2. Kölner Patienten-Schmerztag in die Uniklinik einladen und Ihnen das Gesamtspektrum der modernen, investiven Schmerztherapien näherbringend.

Im Anschluss an die Vorträge haben Sie im Patientenforum die Möglichkeit, Ihre persönlichen Fragen an die Experten zu stellen.

Wir freuen uns auf Sie.

visser            koulousakis

Prof. Dr. V. Visser-Vanderwalle     Dr. A. Koulousakis

 

Programm der Veranstaltung (PDF-Format):
siehe Veranstaltungsflyer

Anmeldung (erforderlich) und Information

bis zum 27. November 2015 telefonisch, schriftlich oder per E-Mail:

Klinik für Stereotypie
und funktionelle Neurochirurgie
Kerpener Straße 62, 50937 Köln

 

Organisation/Information:
Dr. A. Koulousakis
Dr. A. Chatzikalfas

 

Sekretariat:
Frau Reisberg
Telefon: 0221 478-82806 bzw.
E-Mail: Marianne.reisberg@uk-koeln.de
apostolos.chatzikalfas@uk-koeln.de

 

Die Teilnahme am Patienten-Scherztag ist kostenlos. Anfahrt- und Lageplan des Veranstaltungsgebäudes finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer.

 

Patienten-Forum:
Patienten und Ärzte haben hier die Möglichkeit, sich mit den Referenten auszutauschen.

 

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung folgender Firmen statt:
firmen

Strain-Counterstrain

Die Behandlung von Tenderpoints

Ein von Dr. Lawrence H. Jones entwickeltes Behandlungssystem für somatische Dysfunktionen.
Das Behandlungskonzept „Strain and Counterstrain“ ist eine indirekte Behandlung und ist nicht auf Gewebeverletzung gerichtet.

In den Bereichen, in denen eine Gelenkdysfunktion vorherrscht, sind Tenderpoints in den Muskeln, Bändern, Sehnen oder Faszien tastbar.

Durch das passive Positionieren des Klientenkörpers in eine angenehme und schmerzfreie Position, wird die fehlende Meldung einer Dauerbelastung durch starke Überdehnung ( Strain ), des Tenderpoints behoben.

Es bewirkt eine Abnahme der Empfindlichkeit und eine Gewebsveränderung bis hin zur maximalen Entspannung des Gewebes und zur Abnahme des subjektiven Schmerzempfindens.