30. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Öffentliches Patientenforum am 9. Oktober 2015 „Zukunft ohne Schmerzen?“ · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Termine, Veranstaltung · Tags: , , ,

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eintritt_frei

Einladung zum Patientenforum
Freitag, 9. Oktober 2015 
Göppingen, 29. September 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder und Freunde der Deutschen Schmerzliga,

ich lade Sie sowie Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich zum öffentlichen Forum für Patienten in die Göppinger Stadthalle ein – bitte tragen Sie diesen Termin fest in Ihren Kalender ein:

Patientenforum: 9. Oktober 2015 – 18:00 bis 20:00 Uhr!

International ausgewiesene Experten auf verschiedenen medizinischen Gebieten werden über die aktuellen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Schmerzen informieren. Sie sollten sich das Forum auf keinen Fall entgehen lassen!

Der Präsident der Deutschen Schmerzliga e. V., PD Dr. med. Michael A. Überall aus Nürnberg wird durch das Programm führen und mit kritischen Nachfragen für präzise Informationen sorgen.

Dies sind die Themen:

Hirnforschung – wie Schmerzforschung die Schmerzbehandlung verändert
Univ. Professor Dr. med. Jürgen Sandkühler, MD, PhD; Leiter der Abteilung für Neurophysiologie des Instituts für Hirnforschung, Wien

Kopfschmerzbehandlung im Wandel. Ist Kopfschmerz besiegt?
Professor Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel; Ärztlicher Direktor der Schmerzklinik Kiel

Altersschmerzen? So geht altern ohne Schmerzen
Dr. med. Martin Runge; Leitender Arzt der Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang

Schmerzmedizin: was bringt die Zukunft?
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen; Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V

…und hier sind die wichtigsten Informationen der Veranstaltung auf einen Blick:

Was? Schmerzen verstehen und behandeln
Zukunft ohne Schmerzen?
Wann? 9. Oktober 2015  18:00 – 20:00 Uhr
Ausstellung ab 16:30 Uhr
Wo? Großer Saal der Stadthalle
Blumenstraße 41 – 73033 Göppingen
www.goeppingen.de
Mehr Infos: www.schmerztag.org

Direkt zum Programm (PDF 0,8 MB)

Ich freue mich darauf, Sie in der Stadthalle zu treffen und
grüße Sie bis dahin herzlich

Ihr

Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V.

Sollten Sie Plakate oder Flyer benötigen, rufen Sie bitte Elfriede Andonovic an: 07161/976476 oder schreiben Sie eine Email an info@schmerztag.org

Diese Nachricht können Sie gerne an
Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten!!

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Leitender Arzt des Schmerz- und Palliativzentrums Göppingen
Schillerplatz 8/1 · D-73033 Göppingen
Telefon: +49-7161-976476 · Telefax: +49-7161-976477
info@schmerztag.org   ·  www.schmerztag.org
30. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Vitamin D-Mangel: Risikoindikator oder Risikofaktor? · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Artikel zu CRPS, Forschung, Therapien im Überblick · Tags: , , , , ,

Vitamin D-Mangel: Risikoindikator oder Risikofaktor?

Vitamin D-Mangel ist ein Risikoindikator für kardiovaskuläre und zerebrale Erkrankungen. © concept w / fotolia.com

Vitamin D-Mangel ist ein Risikoindikator für kardiovaskuläre und zerebrale Erkrankungen.
© concept w / fotolia.com

Ein Vitamin D-Mangel wird mit vielerlei Erkrankungen in einen kausalen Zusammenhang gebracht. Doch wie ist die Datenlage? Ist ein Vitamin D-Mangel wirklich ein Risikofaktor für vaskuläre Ereignisse oder nur ein Risikoindikator?

Der ursächliche Zusammenhang zwischen einem Vitamin D-Mangel und der Osteoporose ist durch die Ergebnisse entsprechender Interventionsstudien zweifelsfrei belegt. Doch Vitamin D ist ein Mikronährstoff, welcher nicht nur in den Knochenstoffwechsel, sondern auch in viele andere physiologische Prozesse eingreift. Deshalb wird bei vielen Erkrankungen wie beispielsweise KHK und Hypertonie ebenso ein kausaler Zusammenhang diskutiert. „Die dabei entscheidende Frage aber ist, ob der Vitamin D-Mangel nur einen Risikoindikator oder in der Tat einen Risikofaktor darstellt, also ob durch eine Substitution Ereignisse verhindert werden können“, sagte Professor Uwe Zeymer von der Kardiologischen Klinik in Ludwigshafen beim Neurologenkongress in Leipzig.

Vielfältige kardiovaskuläre Effekte

Es ist unbestritten, dass Vitamin D eine Reihe von Effekten zeigt, die für die Manifestation der KHK eine Bedeutung haben könnten. Dazu gehören die Blutdruckregulation ebenso wie die günstige Beeinflussung des Lipidprofils, des Glukose-Stoffwechsels, der vaskulären glatten Muskelzellen, des Renin-Angiotensin-Systems und der endothelialen Regeneration. Außerdem werden Entzündungsreaktionen und die Apoptose abgeschwächt und die Fibrinolyse gesteigert.

In entsprechenden Kohortenstudien konnte dann auch gezeigt werden, dass ein sehr niedriger Vitamin D-Spiegel (< 15 ng/ml) mit einem Blutdruckanstieg und einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse einhergeht, wobei aber bei Werten > 30 ng/ml keine strenge Korrelation mehr besteht. Auch in der LURIC-Studie waren bei KHK-Patienten mit sehr niedrigem Vitamin D-Spiegel die kardiovaskuläre und die Gesamtsterblichkeit erhöht, allerdings waren diese Patienten auch deutlich älter und kränker. „Je kränker die Patienten waren, umso niedriger war der Vitamin D-Spiegel“, so Zeymer. Gleiches gelte auch für Demenz-Patienten. Und bei Patienten mit einem ischämischen Insult war nach drei Monaten die höchste Vitamin D-Quartile mit dem besten Verlauf assoziiert. Doch insgesamt zeigt die Überlebenskurve einen leicht U-förmiger Verlauf, d.h. bei Vitamin D-Werten > 60 ng/ml steigt die Mortalität wieder etwas an.

Kausalität nicht bewiesen

„Um die Kausalität eines Vitamin D-Mangels bei vaskulären Ereignissen belegen zu können, brauchen wir prospektive Studien mit kardiovaskulären und neurologischen Endpunkten und die gibt es nicht“, so Zeymer. Es gebe nur Daten zur KHK bzw. Insult aus Osteoporose-Studien. Das Problem dieser Studien seien die unterschiedlichen Einschlusskriterien und Vitamin D-Dosierungen. In Metaanalysen habe sich eine geringe Blutdrucksenkung gezeigt, aber keine Verhinderung kardiovaskulärer Ereignisse. Aber die Gesamtsterblichkeit war reduziert.
Zusammenfassend könne man laut Zeymer sagen, dass der Vitamin D-Mangel ein Risikoindikator für kardiovaskuläre und zerebrale Erkrankungen sei. Aber seine Rolle als Risikofaktor sei keinesfalls bewiesen. Empfehlenswert sei es, einen Wert von 30 – 60 ng/ml anzustreben. Werte < 20 ng/ml seien sicher pathologisch und erforderten eine Substitution mit 800 IU/Tag.

publiziert am: 26.9.2015 19:00 Autor: Dr. Peter Stiefelhagen Quelle: springermedizin.de basierend auf: 88. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), 23.-26.9.2015 in Düsseldorf; Zeymer, U.: Vitamin D Mangel – Ursache für KHK, Alzheimer u.a.?

Quelle: springermedizin.de

Hallo Zusammen,

da ich einen sehr beunruhigenden Brief von der Arbeitsagentur erhalten habe und mein behandelnder Arzt momentan leider auch nicht weiter weiß, stelle ich nun hier meine Frage und hoffe darauf, dass mir von euch jemand weiterhelfen kann.

Ich wurde im Juli 2015 nach 78 Wochen Krankschreibung von meiner Krankenkasse offiziell ausgesteuert und habe dann direkt einen Antrag auf Nahtlosigkeitsregelung bei der Arbeitsagentur gestellt. Daraufhin wurde mir ALG I gewährt, da der Amtsarzt der Meinung war, dass ich weniger als 3 Stunden täglich arbeiten könne und dieser Krankheitszustand voraussichtlich noch länger als 6 Monate andauern wird. Während einer Reha im März 2015 habe ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, über den aber bis heute noch nicht entschieden wurde. Gestern habe ich nun erneut Post von der Arbeitsagentur erhalten, in der ich aufgefordert wurde, an meinen Arbeitsplatz zurück zu kehren, da ich nach einem neuen Gutachten vollschichtig arbeitsfähig sei. Derselbe Amtsarzt hat im Juni 2015 bescheinigt, das ich < 3 Stunden täglich arbeiten kann und nur 7 Wochen später erstellt er ein neues Gutachten, das ich vollschichtig > 6 Stunden täglich arbeitsfähig bin. Man muss dazu wissen, dass ich diesen Amtsarzt nicht einmal gesehen habe.

Mein behandelnder Arzt, wie auch ich, sind aber nach wie vor der Meinung, dass eine arbeitsfähigkeit noch immer nicht gegeben ist. Was uns beiden aber nicht klar ist, wie er mich nun richtig krankschreiben soll?

Die Aufforderung der Arbeitsagentur lautet wie folgt:

Bitte beachten Sie:

„Ab sofort müssen Sie alle Arbeitsunfähigkeiten mitteilen und durch ärztliche Bescheinigungen nachweisen (§ 311 Drittes Buch Sozialgesetzbuch). Bitte informieren Sie ihren Arzt darüber, dass sich Ihre Arbeitsunfähigkeit nun nach den Tätigkeiten richtet, für die Sie nach dem ärztlichen Gutachten zur Verfügung stehen.“

Da ich aber einen Bildschirmarbeitsplatz habe (mein Chef hat mich trotz der langen Krankheitsphase nicht gekündigt) stehe ich laut dem neuen Gutachten allen Arbeiten nach Meinung der Arbeitsagentur zur Verfügung.

Weis jemand, wie der behandelnde Arzt die Krankmeldung richtig formulieren sollte???

Zudem stellt sich mir die Frage, wie ich weiterhin krankenversichert bin, wenn die Arbeitsagentur mir ab 10/2015 meine Bezüge streicht???

Denn momentan gehe ich davon aus, dass über meinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente negativ entschieden wird und ich hier in ein Widerspruchsverfahren gehen muss.

Danke und sonnige Grüße

Strubbel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Selbsthilfegruppe Morbus Sudeck CRPS in Düsseldorf
In Düsseldorf gibt es eine neue Selbsthilfegruppe: Am 1. September hat sich die Ortsgruppe Morbus Sudeck (CRPS) gegründet.

Morbus Sudeck (CRPS) ist eine neurologische, orthopädische, traumatologische Erkrankung mit sehr starken chronischen Schmerzen, deren Ursache weitgehend unbekannt ist. Diese Erkrankung kann nur bei einer schnellen Diagnose effektiv behandelt werden.

In der Selbsthilfegruppe können sich die Betroffenen und deren Angehörige zu
dieser sehr schmerzhaften Krankheit austauschen und positive wie negative
Erfahrungen mit Ärzten und Therapeuten teilen.

In der Gruppe sollen Betroffene neuen Mut fassen können. Mehr Informationen unter nw.crps-netzwerk.org

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22. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Tag der offenen Tür: Hospital zum Heiligen Geist Kempen · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Veranstaltung · Tags: , , ,

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TAG DER OFFENEN TÜR

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Das Hospital zum Heiligen Geist lädt ein zum großen Tag der Offenen Tür! Es sind zahlreiche Veranstaltungen, kleinere und größere Events, Rundgänge und Live-Musik geplant – und natürlich kommt auch kulinarisch gesehen jeder auf seine Kosten.

WANN:
Samstag, 26.9.2015 11:00 bis 17:00 Uhr

ORT:
Hospital zum Heiligen Geist
Von-Broichhausen-Allee 1, 47906 Kempen

Das Hospital zum Heiligen Geist lädt ein zum großen Tag der Offenen Tür! Als Krankenhaus vor Ort liegt uns das enge Miteinander mit der Bevölkerung sehr am Herzen – deshalb möchten wir diesen Tag nutzen, allen Interessierten (und nicht nur denen, die uns krankheitsbedingt ohnehin aufsuchen müssen) die Hospitaltüren weit zu öffnen und sie auch einmal hinter die Kulissen blicken zu lassen.

Wir haben zahlreiche Veranstaltungen, kleinere und größere Events, Rundgänge und Live-Musik geplant – und natürlich kommt auch kulinarisch gesehen jeder auf seine Kosten.

Besonders großen Spaß dürften auch unsere kleinen Besucher haben: Sie können an der eigens eingerichteten Kinderuniversität teilnehmen und nach Durchlauf vieler spannender Stationen, an denen es einiges zu lernen, entdecken und erleben gibt, sogar ihren Ehrendoktortitel erwerben.