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19. Dezember 2013 · Kommentare deaktiviert für Das Euroschlüssel-Projekt vom CBF Darmstadt e.V. · Kategorien: Aktuelles, Artikel zu CRPS · Tags: , , , , , , , ,

Der ein oder andere gehbehinderte und im Rollstuhl sitzender CRPS-Betroffener hat sich schon des Öfteren geärgert, dass man öffentliche Toiletten nicht nutzen kann, weil sie mit dem Rollstuhl nicht zugänglich sind. Darüber hinaus kann es für einen Rollstuhlfahrer auch durch die Krankheit mehr als Normal notwendig sein, eine Toilette aufzusuchen. Hierfür gibt es zum Glück in öffentlichen Einrichtungen und auch Kaufhäusern usw. Toilettenanlagen, die oftmals ebenfalls nicht oder nur zur Fuß erreichbar sind. Hier gibt es dann spezielle Behinderten-WCs, für die man einen Schlüssel benötigt.

Behinderten-WC_Schild

Hierfür hat sich der CBF Darmstadt e.V. einem Projekt namens „Das Euroschlüssel Projekt“ verschrieben.

Es kommt sehr selten vor, dass ein kommunaler Selbsthilfeverein über die Grenzen der eigenen Region hinaus ein Begriff ist. Dem CBF Darmstadt ist dies gelungen – dank eines silbernen Schlüssels, der in ganz Europa in über 12.000 Schlösser passt und vor 25 Jahren ein dringendes Problem beseitigte. Die Rede ist natürlich vom Euro-WC-Schlüssel für öffentliche Behindertentoiletten, der deutschlandweit exklusiv vom CBF Darmstadt vertrieben wird. Doch wie kam es dazu, dass der Club ein einheitliches Schließsystem entwickelte, das sich bald im ganzen Land zum Standard entwickeln sollte? mehr

Kleiner Rollstuhlfahrer-Witz am Rande gefällig? mehr

Die Sympathikolyse ist ein Verfahren zur zeitweiligen oder andauernden Ausschaltung des sympathische Nervengeflechts. Es wird u. a. zur Verbesserung der Durchblutung in den Beinen oder Armen angewandt. Der Sympathikusnerv bewirkt im Gleichgewicht der vegetativen Systeme die Engstellung der Blutgefäße, daher ist nach seiner Ausschaltung in vielen Fällen eine Gefäßerweiterung zu erzielen. Dieser Eingriff wird als eine der letzten Therapien bei einem fortgeschrittenen komplexen regionalen Schmerzsyndrom durchgeführt. Zur Verbesserung der Durchblutung an den oberen Extremitäten kann die Leitungsanästhesie des Ganglion stellatum vorgenommen werden. Beim Eingriff wird entweder in örtlicher Betäubung oder in kurzzeitiger Vollnarkose unter Steuerung im Computertomogramm eine Injektion von konzentriertem Alkohol zur Ausschaltung des Sympathikus durchgeführt (Verfahren der interventionellen Radiologie).

Was passiert nun bei einer Sympatikolyse?
Der Sympatikusnerv ist ein „Eingeweidenerv“. Er beeinflusst unter anderem die Durchblutung ist mit verantwortlich für akute bzw. chronische Schmerzzustände. Ziel der Behandlung ist es deshalb, diesen Nerven auszuschalten. Im Computertomographen kann der Sympatikusnerv sichtbar gemacht werden, dieser Nerv liegt unmittelbar vor der Wirbelsäule. In örtlicher Betäubung oder auch in kurzzeitiger Vollnarkose wird dann eine sehr dünne Nadel bis an diesen Nerv vorgebracht. Danach erfolgt die Injektion eines Medikamentes oder auch reiner Alkohol um den Nerven, was zu dessen Verödung führt.

Welche Gefahren bestehen bei der Sympatikolyse?
Das Verfahren ist äußerst nebenwirkungsarm. Bei der exakten Durchführung der Methode haben wir in seltenen Fällen eine zeitlich befristete Schmerzreaktion im Hautbereich des Oberschenkels festgestellt. Sie kann im allgemeinen gut durch die Gabe von Schmerzmedikamenten behandelt werden. Als weitere Komplikationen sind Lähmungserscheinungen an Armen bzw. Beinen sowie Blutungen und Entzündungen im Injektionsbereich denkbar. Diese Komplikationen sind jedoch ebenfalls sehr selten.

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15. Dezember 2013 · Kommentare deaktiviert für Selbsthilfegruppentreffen in Bremen am 13. Dezember 2013 · Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Erfahrungsberichte · Tags: , , , , ,

Ich war überwältigt, wie viele Teilnehmer zum Gruppentreffen in Bremen gekommen sind. Und ich war nicht der einzige, der von weiter angereist war, sondern es gab noch Betroffene aus Krefeld und Ehringen. Zunächst gab es die obligatorische Vorstellungsrunde, bei der eine bunte Mischung von Frauen/Männern sowie auch Sudeck in Hand und Fuß und sogar Knie vertreten waren. Des Weiteren waren auch Partner/Angehörige von Betroffenen in der Runde, was ich sehr gut fand, da auch die, nicht gerade unbeteiligt von der Krankheit des Partners sind. Das Gruppentreffen wurde souverän von Frank, dem Gründer der Bremer Selbsthilfegruppe moderiert und wir diskutierten unter Anderem über die Themen „zu enger Gips“ als Ursache des Sudecks, die unterschiedliche Reaktion auf Kälte und Wärme – hier wurde durch Handzeichen ungefähr eine halbe/halbe Aufteilung gezeigt. Durch eine Gruppenteilnehmerin, die selbst in der Physiotherapie arbeitet haben wir verschiedene Therapiemöglichkeiten vorgestellt (Spiegeltherapie, Histamat-Matte, Kryotherapie, Iphone-App, Medikamentöse Behandlung usw.). Abschliessend hat die Gruppe noch ein kleines Dankeschöngeschenk mit einem netten Gedicht für den Moderator Frank überreicht und ihm für dessen Einsatz und die gesamte Organisation und Vertretung in Sachen Sudeck gedankt.

Anschliessend haben wir die Runde in das gegenüberliegende persisch/iranische Restaurant Apadana. Das war für mich selbst noch neu, aber die Küche besticht durch viele Gewürze und Geschmäcker und bietet für Fleischesser (Hähnchen und Lamm) auch viele Gerichte für Vegetarier.

Ich konnte in der Runde auch die neue Selbsthilfegruppe NRW, wie auch die neue Informationsplattform CRPS-NRW vorstellen. Mit Frank haben wir beschlossen, dass wir zukünftig versuchen wollen, abwechselnde Treffen in Bremen und Köln anbieten zu können. Das nächste Treffen sollte in Köln stattfinden und dann monatsweise abwechselnd.

Im Bremer Selbsthilfegruppentreffen haben wir eine Iphone-App vorgestellt, die durch einen Ergotherapeuten vorgestellt wurde. Diese hilft bei der Wahrnehmung des Links-Rechts-Verhaltens, welches bei chronischen Schmerzen beeiträchtigt sein kann.

Die App „Limbs by Dr. Becker“ ist kostenlos im Appstore erhältlich und kann durch einen In-App-Kauf für etwa 4 Euro erweitert werden. Sie bietet dann einstellbare Testläufe mit Bildern von Händen oder Füßen.

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Hintergrund des Links—Rechts—Trainings

Aus Untersuchungen geht hervor, dass Patienten mit chronischen
Erkrankungen (z.B. nach Schlaganfall oder bei chronischen Schmerzen)
Schwierigkeiten innerhalb der Unterscheidung von linker und rechter
Körperhälfte haben können. Wahrscheinlich sind Veränderungen
innerhalb des Körperschemas hierfür verantwortlich. Dies kann zur
Folge haben, dass sich die Wahrnehmung für die betroffne Seite
verschlechtert was auch die Motorik negativ beeinflussen kann.
Veränderungen des Körperschemas werden darüber hinaus mit
chronischen Schmerzen in Verbindung gebracht.

Für wen ist das Links-Rechts-Training sinnvoll?

Quelle: Infoseite in der App

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